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"INSPIRIEREND & VIELSEITIG"

Frisch aus der Presse -
Das brandaktuelle Album von Sayed Balaha

“BALAHA-TRIBAL II“

Eine CD Rezension von Konstanze Winkler

Er ist und bleibt ein vielschichtiges Thema, der Tribal-Tanz und seine Musik - alles befindet sich in der Weiterentwicklung und immer wieder kommen neue künstlerische Aspekte hinzu. So auch auf der neuen CD
von Sayed Balaha.

Lutz Scheppank, Inhaber des Online-Shops „Balaha Records“ sagt dazu:
“Wer Sayed Balaha bis jetzt ausschließlich als Percussionist, Komponist und Arrangeur klassischer Tanzroutine kennen gelernt hat, wird mit seinem zweiten Tribal Album nochmals die musikalische Vielseitigkeit dieses Ausnahmekünstlers erleben dürfen!

Sayed Balaha ist wiederum der Spagat zwischen Orientalischen Klängen, seinen unnachahmlichen und einzigartigen Percussion-Beats sowie Tribalsound gelungen! 10 neue Titel und 1 Bonustrack sorgen für ein besonderes Klangerlebnis aus Melodie und orientalischen Rhythmus. Ein Must-Have für jede fusion-begeisterte Tänzerin!“

Da hat er Recht. Es gibt wieder sehr viel tanzbares Material, aber auch einige ruhigere Stücke, die eher zum Zuhören und Entspannen einladen. Sayed Balahas neues Konzept geht auf, denn auf der neuen CD gibt es, wie auch schon bei „Balaha-Tribal I“, viele Tracks schon als fertige, abwechslungsreiche „Mixes“, bei denen die Tänzerin in kurzen Musik-Sequenzen ihre Bandbreite in Sachen Tanzkunst unter Beweis stellen kann.

Hier nun die einzelnen Stücke:

1. Barbar (3:57)
Der Titel beginnt furios und bombastisch, orchestrale Elemente mischen sich mit großen Rahmentrommeln, Tabla und Synthesizer-Sound. Sehr abwechslungsreich mit schöner, etwas ruhigerer Bridge. Klingt ein bißchen wie der Soundtrack zu „Gladiator“, nur orientalischer.

2. Balaha in China (5:47)
Traditionell-chinesische, blechern klingende Gongs und asiatische Saiteninstrumente, liebliche Flöten, dazu loungiger Synthesizer-Sound plus Hip-Hop-Einsprengsel, was für eine coole, abgefahrene Mischung!

3. Butterfly (4:40)
Dieses Stück ist Abwechslung pur: Es beginnt mit einem Beckenwirbel, danach wird es still. Es folgt ein sphärischer Synthesizer-Part, der Ruhe und Gelassenheit vermittelt. Dann der Bruch! Ein knackiges Elektro-Percussion-Trommelsolo heizt ein, in der Folge wird es wieder sphärisch, mit Jazztrompete untermalt, und dieser Wechsel vollzieht sich noch 2 weitere Male in diesem Stück.

4. Sahara City (5:02)
Es klingt wie eine Nacht in der Wüste. Eine heisere Flöte stimmt ein zu diesem mystisch und orientalisch klingenden Titel, klassisch-orientalische Tabla-Rhythmen und Zimbeln mischen sich dazu. Auch hier ein hübsches Wechselspiel mit sanften und dann wieder rhythmischen Parts.

5. Satelite (4:16)
Sehr modern kommt dieses Stück daher. Breakbeats und Scratching, bizarre Synthesizer-Geräusche und mannigfaltige Perkussion, ein abwechslungsreiches Elektro-Instrumentalstück.

6. Ampere Dance (4:25)
Sinnlich, fließend, die Sinne betäubend - ein ruhiges Stück mit hypnotisierendem, gleichförmigen Rhythmus und sparsamer Instrumentierung. Gefällt mir!

7. Australia (5:03)
Leiser Herzschlag … Geräusche eines vorbeifahrenden Zuges … zarte Harfenklänge … ein einzelner Donner in der Ferne … Synthesizer … sanfte Töne, dann wird es deutlich lauter und perkussionslastiger, mit E-Gitarre und opernartigem Frauengesang, der 5. Kontinent erwacht!

8. Crazy Dreams (3:37)
Hier kommt ein gelungener Techno-Mix mit treibenden Beats. Der Titel hat Dampf und geht richtig ab!

9. Camel Walking (4:39)
Dieser Titel startet orientalisch mit ägyptischen Akkordeon-Klängen. Dann wird es sehr rhythmisch mit Tabla und großer Trommel, in der Mitte ein ruhigerer Part mit sehnsuchtsvoll klingenden Streichern. Das letzte Drittel ist wieder klassisch ägyptisch, mit Akkordeon, Tabla und Oud. Sehr schön.

10. Bells (4:20)
Anfangs spacig und elektronisch, mit Glocken- und Glöckchenklängen garniert, dann in der Mitte ein fetziges Trommelsolo mit Tabla und Rahmentrommel, zum Ende schließlich wieder der Wechsel ins spacig-elektronische Fach.

11. The Egypt Atlantis, Part 2 (6:21)
Wehmütig und sehnsuchtsvoll, aber auch groß und gewaltig klingt das ägyptische Atlantis in der Phantasie von Sayed Balaha! Hier ist alles vorhanden: Orientalische Tabla, Synthesizer, gregorianisch anmutender Chorgesang, zarte Flötenklänge, und hier wird musikalisch eine Geschichte erzählt. Episch und sehr abwechslungsreich!

Fazit: Alles in allem ist „Balaha-Tribal II“ sehr bunt, international und abwechslungsreich. Man kann, wie eingangs bereits erwähnt, die Stücke auch sezieren und sich auf den eigenen Bedarf zurechtschneiden, hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack.

Und die Titel sind wie immer alle GEMAFREI!

Reinhören: ... kann man in die Titel bei BALAHA RECORDS: http://www.balaha-records.com....

und bestellen kann man die CD dort natürlich auch!

Einen ersten Eindruck der CD "BALAHA TRIBAL II" vermittelt der Trailer bei YouTube.

Einfach aufs Bild klicken, und ihr werdet weitergeleitet ...
www.balaha-records.com