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weitere Informationen www.leyla-jouvana.de
Anna Borisowa
ist zu Gast bei

Leyla Jouvana & Rolands 22. Orientalischen Festival
gibt dort Workshops und tanzt auf beiden Abendgala-Shows
am 30. November und 1. Dezember 2014
Photos © M. Joudi
"WENN ICH MICH ÖFFNE, BIN ICH VOLLKOMMEN ICH"

Interview mit Anna Borisowa

- von Marcel Bieger (auch Übersetzung)

Der ägyptische orientalische Tanz gilt als die emotionalste und eleganteste Spielart, doch er bleibt längst nicht allein einheimischen Künstlern vorbehalten. Etliche Europäer und Amerikaner finden sich unter den Spitzentänzern, und sogar aus Osteuropa kommen sie, obwohl dort der Bauchtanz bis vor einem Vierteljahrhundert mehr oder weniger unbekannt war.
Leyla Jouvana, die in diesem Jahr zum 22. Mal ihr Orientalisches Festival Europas öffnet, hat immer schon wert auf Internationalität gelegt und uns vor wenigen Jahren die Russin Nadia Nikischenko präsentiert, seitdem auch bei uns eine gefeierte Orient-Tänzerin. Nun ist sie schon wieder fündig geworden und beschert uns Anna Borisowa (englisch: Borisova), eine Tatarin, die selbst von den Ägyptern als eine der ihren anerkannt wird. Wir sind äußerst gespannt auf ihre Darbietungen, vor allem, nachdem wir gelesen haben, was sie über den ägyptischen Tanz zu sagen hat.
Was hast du getan, bevor du dem Bauchtanz begegnet bist?

Seit meiner Kindheit wollte ich eigentlich nur tanzen. Ich war ganz versessen darauf, und dieses Gefühl ist im Lauf der Jahre noch stärker geworden. Welchen Stil genau ich tanzen wollte, wußte ich noch nicht, ich hatte nur den starken Wunsch, auf der Bühne zu stehen, wo mich ganz viele Menschen anschauen. Aber leider hatten meine Eltern weder die Möglichkeit noch die Zeit, mich in die Tanzschule zu fahren, weil die viel zu weit weg lag. Doch auch im Lauf der Jahre ist meine Sehnsucht nicht abgeschwächt. Jedes Mal, wenn ich jemanden tanzen gesehen habe, auf der Straße oder auf der Bühne, hat mein Herz schneller geschlagen und traten mir die Tränen in die Augen. Ich wollte so gern auch dort stehen und genauso wunderbar tanzen wie sie. Doch leider war ich mittlerweile kein Kind mehr, sondern eine Frau, und für meinen großen Traum war es gewiß schon zu spät.

Immerhin zählte ich bereits achtzehn Jahre und besuchte schon im ersten Semester die Uni. Hin und wieder habe ich eine Tanzaufführung im Ballsaal besucht, und einmal gab es dort mitten in der Show einen Bauchtanz. So etwas hatte ich noch nie zuvor gesehen. Die Darbietung hat mich so tief bewegt, daß ich fast ohnmächtig geworden wäre. Von Stund an war es um mich geschehen, es gab kein Zögern und kein Halten, ich wollte Bauchtanz lernen.

Nun bin ich aber eher schüchterner Natur und habe zunächst daran gezweifelt, ob ich überhaupt das Zeug zu einer Bauchtänzerin hätte. Würde ich lange dabei bleiben oder mich über kurz oder lang für etwas anderes begeistern? Würde ich den Bauchtanz nur privat betreiben oder mit anderen auf der Bühne stehen, sei es als Amateurin oder als Profi? Ich hatte wirklich keinen Schimmer, was da auch mich zukam. Ich habe auf „Englisch für Lehramt“ studiert, nebenbei Orientalischen Tanz gelernt und eine Unmenge von Workshops und Wettbewerben besucht. Irgendwann im siebten Semester ist mir dann bewußt geworden, daß der Bauchtanz zu einem Bestandteil von mir geworden war, daß mein Herz in seinem Rhythmus schlug und daß ich nie mehr von ihm lassen und einen anderen Beruf ergreifen könnte.

Und so ist es dann ja auch gekommen. Nachdem ich mein Examen gemacht hatte, habe ich nie in einem „normalen“ Beruf gearbeitet, sondern alles darauf ausgerichtet, Profi-Tänzerin zu werden. Inzwischen habe ich auch meine eigene Tanzschule eröffnet.

Ich habe mich also vor dem Orientalischen Tanz nie in anderen Stilen versucht, weder in Ballett noch in Standardtänzen, und sie haben mich auch nie interessiert. Und nach der ersten Begegnung mit ihm gab es ja nur noch den Bauchtanz, und ich wollte auch gar nichts anderes lernen. Ich bin auch heute noch der Meinung, daß man sich vor dem echten und wahren Orientalischen Tanz auch gar nicht mit anderen Sparten beschäftigen muß. Um sich dem ägyptischen Orientalischen Tanz hinzugeben, bedarf es auch nicht der anderen, seine Seele und sein Gehalt liegen auf ganz anderen Ebenen. Man muß nur dann auf andere Stile zurückgreifen, wenn man Bauchtanz nachtanzt, nur etwas vorführt, was so ähnlich ist. Natürlich können einem zum Beispiel Grundkenntnisse im Ballett weiterhelfen, wenn man auf der Bühne möglichst elegant, spektakulär oder kraftvoll erscheinen will,  aber am Wesen des OT ändert das im Grunde nichts.

Wo lebst du in Rußland, welchen Stellenwert nimmt dort der Bauchtanz ein, und wie gedeiht der Orientalische Tanz überhaupt in Rußland?

Ich lebe in einer Kleinstadt in der Orientalischen Republik Tatarstan, die zum Verband der Russischen Förderation gehört. Dem Bauchtanz geht es in Rußland sehr gut, und vor allem in den großen Städten hat er ein hohes Niveau erreicht. Aber in meiner kleinen Stadt gab es damals, als ich anfing, noch keine OT-Lehrer, und so mußte ich bis nach Moskau und Ägypten reisen, um Kurse zu besuchen und mich bei Profi-Tänzerinnen fortzubilden.

Heute bin ich in meiner Republik die einzige, die einen internationalen Status erreicht hat. Meine Schülerinnen, besonders die Teenager, sind Russische Meister geworden und haben den Europäischen und den Welt-Pokal der IDO (International Dance Organisation, Welttanzverband mit über 90 Mitgliedsländern) gewonnen.

Der Orientalische Tanz entwickelt sich in Rußland rasch und beständig immer weiter fort. Viele Veranstalter laden auf ihre Festivals Künstler und Dozenten aus dem Ausland ein, und so können unsere Schüler heute so oft und so viel lernen, wie sie möchten und ohne in die Ferne reisen zu müssen.
Wie würdest du deinen Stil beschreiben? Welche Tänze magst du besonders gern, und welche treffen nicht so ganz deinen Geschmack?

Mein Stil gründet sich auf dem, was ich bei ägyptischen Lehrern in Workshops gelernt habe (ich nehme immer noch Kurse bei ihnen). Ich habe viel und lange von den Ägyptern gelernt, um den Orientalischen Tanz zu verstehen und ihn professionell tanzen zu können. Es hat mich einige Zeit gekostet, bis ich die Gefühle, den Ausdruck und das Wesen des ägyptischen Bauchtanzes voll und ganz verstanden hatte, sowohl mit dem Verstand wie auch mit dem Herzen. Ebenso habe ich die ägyptische Kultur gründlich erforscht, um noch tiefer in den OT eindringen und seine ganz besonderen Themen begreifen zu können. Und er unterscheidet sich wirklich grundlegend von anderen Stilen. Natürlich geht es auch nicht von heute auf morgen, das alles mit der eigenen Persönlichkeit und der eigenen Ausstrahlung in Einklang zu bringen, damit daraus am Ende mein ganz persönlicher Stil entsteht.

Deswegen würde ich meinen eigenen Stil heute mit stark, energiegeladen, kraftvoll, technisch perfekt und ausdrucksstark umschreiben; er rührt die Menschen und ist aufrichtig und voller ehrlicher Gefühle. Den stärksten, größten und wichtigsten Eindruck hat die ägyptische Tänzerin Randa Kamel bei mir hinterlassen. Seit ich sie zum ersten Mal 2009 in Ägypten gesehen habe, hat sie mein Innerstes berührt. Ich fühle eine geistige Verbindung zwischen ihr und mir, die man nicht in Worte fassen kann (und dafür bin ich dem Schicksal oder dem Himmel sehr dankbar. Ich verehre Randa als Künstlerin wie auch als Menschen, und ich fühle mich gesegnet, in meinem Leben auf jemanden gestoßen zu sein, die mich so sehr mit Liebe und Eingebung erfüllt.

Was die anderen Stile angeht, so gibt es da wohl kaum einen, den ich ablehne oder bevorzuge. Dazu konzentriere ich mich viel zu sehr darauf, meine Darbietungen auf hohem Niveau zu halten, an meinem ägyptischen Stil zu arbeiten, und mich bewegen Ägypten und alles, was mit seiner Kultur zusammenhängt, viel zu sehr, als daß ich noch Zeit fände, mich künstlerisch mit anderen Stilrichtungen auseinanderzusetzen. Wenn ich eine Tänzerin aus einem anderen Fach sehe und sie wirklich gut ist, kann ich das aber durchaus genießen und mich daran erfreuen.
Was interessiert dich eigentlich insbesondere am ägyptischen Bauchtanz, und warum bescheinigen dir ägyptische Kollegen, du hättest eine „ägyptische Seele“?

2009 habe ich das Land am Nil zum ersten Mal besucht und mich mit den ägyptischen Tänzern, mit den Live-Kapellen, mit dem Tanz zu Live-Musik und überhaupt mit der Atmosphäre Ägyptens befassen können. Kurzum, wie sich alles dort anfühlt. Diese Begegnung hat alles in mir verändert, und seitdem sehe ich den Bauchtanz mit ganz neuen Augen. Zum zweiten Mal in meinem Leben hat mich etwas bis in mein Allerinnerstes getroffen. Ich erkannte, wie sehr sich der ägyptische Bauchtanz von allem unterscheidet, was man in anderen Ländern unter Bauchtanz versteht. Ich spürte auch, daß der ägyptische Bauchtanz viel komplizierter ist und viel tiefer geht, als ich vorher für möglich gehalten habe. Von Stund an hatte ich nur noch den Wunsch zu erkennen, wie man diese Musik korrekt überträgt und seine Gefühle in Harmonie mit der Musik und der Kultur des Landes wiedergibt. In Ägypten habe ich den wahren Bauchtanz angetroffen, den authentischen. Bald ist meine Liebe für den Tanz mit einer ägyptischen Live-Kapelle entbrannt, er füllt mich mit Glück und Zufriedenheit an. Meine Seele stand in tiefem Einklang mit allem hier. Das entspricht mir, das bin ich. Ich darf wohl sagen, daß ich das gefunden habe, was ich gesucht habe. Dabei hatte ich Jahre damit verbracht und bin doch bis dahin nie so recht angekommen, bei keinem meiner früheren Lehrer. Aber ich will das jetzt nicht zum Allgemeingut machen, ich habe diese Erfahrung für mich gefunden, und das heißt nicht, daß es anderen Menschen genauso ergehen wird. Wir Menschen unterscheiden uns eben voneinander, und ich habe mit einer ganzen Reihe von Leuten gesprochen, die das nicht so sehen wie ich.
Warum die ägyptischen Lehrer mit eine „ägyptische Seele“ bescheinigen? Hm, anfangs habe ich natürlich nicht verstanden, warum sie mir das sagen. Bis ich es dann eines Tages begriffen habe: So wie sie spüre ich auch die Musik von innen. Ich drückte meine Gefühle und Regungen so aus, wie die Ägypter das tun. Auf der Bühne zeige ich mich völlig offen, ich spiele nichts und gebe nichts zu sein vor. Wenn ich mich öffne, bin ich vollkommen ich, ganz aufrichtig und ungekünstelt. Wärme und Schmerz, Kummer und Glück, das alles empfinde ich so, wie ich es zeige. Und wenn man offen und aufrichtig tanzt, hat man das Wesen des Orientalischen Tanzes verstanden. Dazu gehört auch, nicht starr und statisch zu bleiben, sondern die Bedeutung der getanzten Lieder mit Gesten, Gesichtsausdruck, Gefühlsregungen und so weiter zum Ausdruck zu bringen.
Deiner Biographie entnehmen wir, daß du es beim Tanz zu Live-Musik zu ziemlicher Meisterschaft gebracht hast. Wie lautet dein Erfolgs-Geheimnis? Wir wissen, daß nicht jede Tänzerin ausreichend Talent dazu hat. Welchen Rat würdest du einer jungen Tänzerin bezüglich der Live-Musik geben?

Der Tanz zu Live-Musik gehört für mich zu den schönsten Dingen auf der ganzen Welt. Wenn man mit den Musikern kommuniziert, wenn ich ihre und sie meine Energie spüren, wenn man auf der Bühne steht, sich am Klang der Live-Musik begeistert und spürt, wie sie einem durch und durch geht und das Herz berührt. Und ganz besonders wunderbar bei dieser Form der Darbietung ist für mich, daß sich in jedem Moment etwas Unerwartetes tut. Man ist hier und jetzt dabei, man gibt alles, um mit der Musik eins zu werden, und man erschafft aus dem Augenblick und nicht mit vorgefertigten Zutaten ein neues Meisterwerk. Und so muß man auch den Geist des Orientalischen Tanzes verstehen: man spürt die Musik spontan, man taucht vollkommen in sie ein, und man verläßt sich nicht auf eine vorgefertigte Choreographie, bei der man sich an jeden einzelnen Schritt erinnern muß, bei der man sich wie ein Roboter nach vorgefertigten Maßgaben bewegt.
Wenn man zu Live-Musik tanzt, ist das unverfälschter, wahrer Tanz, der im selben Moment entsteht, in dem man ihn ausführt, der sich nach dem richtet, was dein Herz dir vorgibt. Dieser Tanz kommt nicht aus dem Verstand, sondern direkt aus der Seele. Man löst sich von allem anderen und geht vollkommen in der Musik auf.

Mir kommt beim Tanz mit einer Kapelle oder einem Orchester sehr zugute, daß ich die Musik auf ganz natürliche Weise spüre. Deswegen sagt man mir ja auch, ich sei auf derselben Wellenlänge wie die Ägypter. Sie wissen von Geburt an, wie man sich zu Live-Musik bewegt und wie man sie fühlt. Sie brauchen das gar nicht zu lernen, denn solcher Tanz entspricht ihrem Wesen, ist Teil ihrer Kultur.

Ich mußte das auch nicht erst lange lernen, denn ich spüre all das auch. Natürlich mußte ich die technischen Grundlagen lernen: Wie man die ägyptische Musik richtig wiedergibt, wie man die Pausen richtig setzt, wie man darauf achtet, nicht als Trottel auf der Bühne zu stehen, wie der Trommler einem folgt, wie man es vermeidet, die Betonungen zu verpassen, wie man sich vollkommen öffnet und seine tiefsten und ehrlichsten Gefühle zeigt … das ist schon ein ganz schön großes Stück Arbeit.

Jungen Tänzerinnen möchte ich den Rat geben: Lernt den Rhythmus. Lernt all die berühmten Lieder auswendig, von Oum Kolthoum, Mohammed Abdel Wahab, Abdel Halim Hafez und so weiter. Es ist ganz furchtbar wichtig, diese Lieder auswendig zu kennen, denn sonst versteht man nicht die Melodie, die Pausen, den tieferen Sinn der Worte, und dann kann man das Stück nicht mit der Würde tanzen, die ihm zukommt. Auch sollte man sehr genau zuhören, wenn auf der Bühne eine Live-Truppe spielt. Wenn sie etwas auf You Tube eingestellt hat, sollte man sich das auch anschauen und anhören, damit die Augen und die Ohren sich daran gewöhnen können. Junge Tänzerinnen sollten so oft wie eben möglich mit der Live-Kapelle proben. Dieses Training ist nicht mit Gold aufzuwiegen. Mein Rat lautet auch, daß sich die jungen Tänzerinnen, wenn sie noch in der Ausbildung sind,  ein paar Schrittfolgen für ihre Auftritte zurechtlegen sollten. Und natürlich sollen sie zu den Lehrern in den Workshop gehen, die ihnen all das und das Verständnis für das Tanzen zu Live-Musik vermitteln können.

Wo hast du gelernt, diese wunderbaren Kostüme zu entwerfen, in denen man dich auf der Bühne sieht?

So richtig gelernt habe ich das eigentlich gar nicht. Ich habe diese Fähigkeit Schritt für Schritt entwickelt, weil ich mich auf diesem Gebiet weiterentwickeln wollte. Mit den Entwürfen bin ich dann zu meiner Schneiderin, damit sie daraus was machen sollte. Ich bin eben ein sehr kreativer Geist, und wenn ich meine schöpferische Phase habe – gleich ob eine Tanz-Choreographie, ein Kostüm-Entwurf oder etwas anderes -, kommt in der Regel etwas ganz Besonderes dabei heraus, weil es eben direkt meiner inneren Welt entsprungen ist.

Und ganz ehrlich, ich finde es toll, Kostüme oder Trainingskleider zu entwerfen, denn so kann ich schöpferisch tätig werden und mehr von dem aufdecken, was in mir ist. Denn wie ihr alle wisst, ist das Äußere nur eine Folgeerscheinung des Inneren.

Was immer ihr also von mir zu sehen bekommt, ihr steht vor dem Ergebnis meiner inneren Wahrnehmung in meiner unendlich weiten inneren Welt. Ich liebe alle Formen des Schöpferischen, und ich kenne da weder Grenzen noch Einschränkungen. Mein Geist ist vollkommen frei, und deswegen kann ich auch so viele unerwartete Dinge kreieren.

Was wirst du uns bei Leyla auf der Bühne zeigen?

In der Show werdet ihr meine Mejanse sehen (das Eröffnungsstück), vermutlich auch einen Tarab, dann einen Shaabi gefolgt von einem Trommel-Solo. Zumindest sehen meine Pläne im Moment so aus, aber vielleicht kommt dann doch etwas ganz anderes. Ich freue mich schon sehr darauf, meine Energie und Liebe zum Tanz mit dem Publikum in Deutschland teilen zu können.
Und was lernen wir in deinen Workshops?

Im wesentlichen die Choreographien zu den vorgegebenen Stücken. Dazu muß einiges erklärt werden, sowohl zu Fragen der Technik als auch zur Darstellung der Darbietung, zu den einzelnen Schritt-Kombinationen und zur emotionalen Zusammensetzung. Bauchtanz verlangt ja etwas mehr, als nur die Technik zu beherrschen und die Choreographie auswendig zu lernen. Mein Hauptanliegen besteht eben darin, die Energie und den Geist eines Stückes auf die jeweilige Choreographie und den jeweiligen Stil zu übertragen, damit die Zuschauer ihn nicht nur verstehen, sondern auch fühlen können, damit sie spüren, wie die Emotionen sie durchdringen und sie sie selbst auf ihre Weise weitergeben können.

Ich werde auch meine spezifische Technik erklären und einen Schwerpunkt darauf legen, wie man sich selbst trainiert und Tag für Tag seine Fähigkeiten steigert, statt Jahr für Jahr auf demselben Standard stehenzubleiben.

Anna Borisowa bei facebook: www.facebook.com/AnnaBellydancerBorisova
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