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2, 3, 4, 6 ,9, und 10 privat, Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Brigitte Baldinger
"ALLER TANZ IST EINS"

Interview mit Brigitte Baldinger

von Marcel Bieger

Wir alle kommen aus der „Halima“, denn sie hat den Bauchtanz in Deutschland geprägt und ihm ein Gesicht verliehen wie keine zweite Einrichtung in diesem Lande.
Im letzten Jahr ist diese Mutter aller Bauchtanz-Zeitschriften 25 Jahre jung geworden. Natürlich hat
Brigitte Baldinger, seit dem ersten Tag die Herausgeberin, viel zu erzählen, aber sie erzählt auch gern und spannend. Als sie mich Ende 2012 gebeten hat, sie zum doppelten Jubiläum zu interviewen (sie selbst ist 2013 sechzig geworden) habe ich sofort zugesagt, denn eine solche Ehre widerfährt einem nicht alle Tage. Und es liegt sicher auch zu einem Gutteil an Brigitte, daß „Halima“ und „Hagalla“ so gut zusammenarbeiten. Das Original-Interview ist im Sommer in der „Halima“ erschienen. Als kleines Geburtstagsgeschenk haben wir bis heute, bis nach 2013, damit gewartet, dieses Interview noch einmal zu veröffentlichen. Unser Respekt drückt sich auch darin aus, daß wir es nur in Auszügen bringen.
Am Anfang erschuf die Halima den orientalischen Tanz in Deutschland.

(lacht laut) Ganz so ist es nicht gewesen. Es gab bereits eine kleine Tanz-Szene, von der die „Halima“ überhaupt keine Ahnung hatte. Ich war ja damals wirklich noch so blauäugig und bin wie ein blindes Huhn zum 1. OTFE gelangt, wo sich die ersten Pionierinnen um Dietlinde Karkutli versammelt hatten. Also, um es richtigzustellen: Eine Tanz-Szene war bereits vorhanden, und die „Halima“ kam da noch recht ahnungslos dazu. Dennoch haben uns alle Anwesenden begeistert empfangen und gesagt, endlich gibt es eine orientalische Zeitschrift, die wünschen wir uns schon lange. Man darf aber sagen, daß „Halima“ die erste Zeitschrift ihrer Art in Deutschland war. Somit hat „Halima“ zwar nicht die Tanz-Szene selbst erfunden, sondern deren Verflechtung bewirkt und den Kommunikationsfluß unter den Tänzerinnen befördert. Mich haben immer Dinge interessiert, die nicht zu offensichtlich und nicht überall zugänglich sind. Die Tanz-Szene, die ich damals angetroffen habe, hat genau diese Kriterien erfüllt. Es wurde zwar schon getanzt und unterrichtet, doch es war noch überhaupt kein Wissen über Hintergründe und Erscheinungsformen der Tänze oder über die Herkunftsländer dieser Tänze vorhanden. Vor mir breitete sich ein richtig großes Brachland aus. Eben das hat mich dann gereizt.

Hattest Du denn da schon Erfahrung im Zeitungsmachen?

Überhaupt keine. Ich habe mir die nötigen Kenntnisse durch Fortbildungen angeeignet. Als sehr systematischer Mensch habe ich in der Volkshochschule eine Reihe von Journalismus-Seminaren belegt. Außerdem habe ich schon immer sehr viel gelesen. Darüber hinaus mußte ich mich auch mit dem Computer auseinandersetzen.

Der war damals noch längst nicht selbstverständlich, nicht beliebt und wurde von vielen angefeindet. Deswegen wurde die erste Ausgabe der „Halima“ noch von Hand getippt, das kann man sich heute überhaupt nicht mehr vorstellen, oder? Auch handgenadelt und am Rücken mit Isolierband verklebt. Und die Kopiertinte war so schlecht, daß jeder, der die Zeitung in die Hand genommen, schwarze Finger bekommen hat
Der Computer war noch keine Selbstverständlichkeit, und das Internet war auch noch ein ferner Traum. Wir habt ihr euch untereinander verständigt?

Die einzige Quelle, die es damals gab, war das Bauchtanzbuch von der Dietlinde Karkutli. Und da standen hinten im Anhang acht Adressen von Tanzstudios drin – Shahrazad, Samara und wie die Pionierinnen alle hießen -, und als studierte Sozialpädagogin habe ich erst einmal eine Bedarfsanalyse erstellt und diese acht angeschrieben und gefragt, ob überhaupt Nachfrage nach einer solchen Fachzeitschrift bestünde. Bis dahin hatte ich mir noch gar keine näheren Gedanken gemacht, wie eine solche Zeitung zustandekommt (lacht). Alle haben mir ganz begeistert geantwortet, und da kam ich dann doch ins Nachdenken. Aber weil ich vom Sternzeichen Widder bin, war ich auch fest entschlossen.

Wie hoch war denn am Anfang die Auflage?

150 Exemplare, wenn ich mich recht erinnere … Kopier du mal im Copy-Shop hundertfünfzig Exemplare zu je 68 Seiten, da weißt du aber, was du getan hast. Das ganze Wohnzimmer lag voller Blätter, die geheftet werden wollten.

Damals hätte ich mir nie vorstellen können, daß die Halima zu einem Lebenswerk von mir werden könnte. Ich hatte zu jener Zeit nur vor, dieses Projekt zwei bis drei Jahre lang durchzuführen, bis meine Tochter in den Kindergarten könnte. Dann wollte ich wieder in meinem alten Beruf anfangen. Ich bin  diplomierte Sozialpädagogin und habe in einer Beratungsstelle für Suchtkranke gearbeitet, und zwar sehr gern.
Wie hat sich die Zeitung dann etabliert?

Die Frauen waren so begeistert, sie haben mir die Zeitung im wahrsten Sinn des Wortes aus der Hand gerissen, und die Auflage ist ganz rasant hochgeschossen. Wir haben uns auch weiterhin professionell beraten lassen und uns auf diese Weise verbessert. Im Lauf der Zeit sind andere Zeitschriften hinzugekommen, aber das hat nicht etwa zu einem Auflagenverlust bei der „Halima“ geführt, es stimmt schon, Konkurrenz belebt das Geschäft. Der Auflagen- rückgang setzte erst mit der Wirtschaftskrise ein.

Was waren Stationen, Eckpunkte auf dem Weg der „Halima“?

Ein ganz wesentlicher Eckpunkt waren sicher die Halima-Benefiz-Galen. Hier im Raum Nürnberg, eigentlich in ganz Bayern, gab es eigentlich gar nichts an Veranstaltungen, und wir haben uns vorgenommen,

Ein weiterer Meilenstein war und ist die Halima-Preisverleihung, in der Form gibt es die ja kein zweites Mal. Es ist immer wieder wunderbar, mitzuerleben, wie gerührt Menschen reagieren, wenn sie über den Applaus hinaus für das geehrt werden, was sie tun und leisten. Die Verleihungen sind sehr zu Herzen gehende Veranstaltungen, denn wir haben es ja immer – bis auf ganz, ganz wenige Ausnahmen – geschafft, die Preisträger im Dunkeln zu lassen. Wir laden ja nicht nur die Preisträger als Auftritts-Künstler ein, sondern auch andere, und keiner soll meinen, bloß, weil er zum Festival kommt, erhält er deswegen schon den Halima-Preis (beide lachen). Das sitzt aber in den Köpfen drin. Wenn eine Tänzerin zum Halima-Fest eingeladen wird, fängt sie gleich an nachzudenken, hm, dann könnte ich ja diesmal an der Reihe sein. Um dem entgegenzuwirken, haben wir insgesamt zweimal fast gar keine der auftretenden Künstlerinnen gewürdigt. Die wahren Preisträger wurden dann mit Hilfe von Verwandten oder dem Ehemann auf die Veranstaltung gelockt. Deswegen ist es auch bis heute so geblieben, daß die Preisträger vorher nichts von ihrem Glück wissen.

Angefangen haben wir mit den Pionierinnen. Wir haben uns lange gescheut, noch aktive Tänzerinnen zu prämieren, weil uns klar war, daß dann gleich ein starkes Konkurrenzdenken aufkommt. Deswegen haben wir bei der ersten Preisverleihung die Pionierinnen geehrt, bei der zweiten Personen, die sich rund um den orienta- lischen Tanz verdient gemacht haben, wie zum Beispiel den Photographen André Elbing oder die Moderatorin Helena Lehmann. Und beim dritten Mal mußten wir uns dann eingestehen, daß wir um die aktiven Tänzerinnen nicht mehr herum- kamen. Halima hat 1988 das Licht der Welt erblickt, und die erste Benefiz-Veran- staltung erfolgte ziemlich bald danach, 1990. Das war damals ein absoluter Sprung ins Wasser, nicht nur für Bayern, sondern für ganz Deutschland. Wir waren vor allem, was es an Festivals und so weiter gegeben hat. In zwei Jahren kannst du mich dann nochmal interviewen zum Thema 25 Jahre Halima-Benefiz (beide lachen).
Das steht ja auch in der islamischen Tradition, keine Menschen abzubilden.

Richtig, mit Einschränkungen. Wir haben auch Bilder von Menschen abgebildet, nicht nur Ornamentik, aber eben keine lebenden Menschen gezeigt. Wir hatten lange Jahre einen Stupa auf dem Titel, eine indische Kuppel um die historischen Aufnahmen herum. Die hat uns bestimmt fünfzehn Jahre lang begleitet. Und dann kamen auch lebende Künstler an die Reihe, den Anfang hat Shahrazad gemacht. Da hatten wir übrigens noch die Kuppel. Aber zu jener Zeit haben wir dann gemerkt, daß der Stupa für die zeitgenössischen Photos zu einer Begrenzung wurde. Wie ein Korsett, und da haben wir sie rausgeschmissen (lacht). So etwas geht bei mir ratzfatz, nicht lange überlegen, sondern machen.

Und ein dritter Eckpunkt muß noch erwähnt werden, meine Reisen in den Orient und die dort betriebene Feldforschung. In der letzten Ausgabe gab es die Tänze des Oman. Reisen war schon immer mein Lebenselixier, und es macht mir unglaublichen Spaß, dort unten vor Ort zu recherchieren. Diese Reiseberichte und Forschungen sind sicher die dritte Säule der Halima.
Als ich vor Jahren zum ersten Mal eine „Halima“ aufgeschlagen habe, ist mir gleich aufgefallen, daß dort nicht nur über Tanz, sondern auch über den Nahen Osten und die orientalische Kultur berichtet wird. War dieser Themenkreis von Anfang an geplant und dabei?

Ja, das hatten wir von Anfang an im Heft. Tanz entsteht für mich vor dem Hintergrund einer Kultur und einem Lebensgefühl von Werten und Traditionen.

Das gilt nicht nur für ausländische Tänze, sondern auch für inländische. Wenn ich mich mit Schuhplattler beschäftigen würde, müßte ich auch in die Alpen reisen. Um herauszufinden, was es für eine Funktion oder Bedeutung hat, daß bestimmte Bewegungen oder Formationen so wichtig sind. Die Lebenswelt der Araber war für mich etwas unglaublich Spannendes und ist es heute immer noch.
Ihr habt alle Trends mitgemacht, welche sind dir noch besonders im Gedächtnis, bei welchen hast du dir gedacht, das wird was, und bei welchen, das wird nie ein Erfolg?

Ich kann mich noch an meinen allerersten Tribal-Workshop erinnern, da war der in Deutschland noch völlig unbekannt. Das war beim BVOT (Bundesverband Orientalischer Tanz). Ich hatte noch während des Kurses das Gefühl, das hat ja eine solche Frauen-Power, wie ich das schon sehr lange bei keinem Workshop mehr erlebt habe. Da war wirklich was zum Beben gekommen. Und ich habe mir gedacht, da könnte was draus entstehen.

        Ich war auch immer sehr begeistert, wenn neue Accessoires aufgetaucht sind und wir dann Artikel darüber geschrieben haben. Zum Beispiel Fächerschleier, oder Federfächer, oder Voi-Poi. Also wenn ganz neue Materialien dazukamen. Damit verbunden waren nicht immer auch automatisch neue Bewegungen, oft wurden die alten Bewegungen einfach für die neuen Accessoires genommen, das hat dann aber immer zu etwas ganz Neuem geführt. Als Journalistin wollte ich dann auch immer wissen, wer hat das als erste nach Deutschland gebracht, und da sind auch oft spannende Geschichten draus entstanden.

Und was die negativen Dinge angeht, da muß ich jetzt länger überlegen … Also da gab es vor langer Zeit eine Entwicklung, die habe ich aber schon seit Jahren nicht mehr erlebt …  Gott sei Dank.

Wir haben ja in der „Halima“ eine Rubrik, „Das heiße Eisen“, wo wir solche und ähnliche Erfahrungen verarbeiten. Da gab es also Künstlerinnen, die sich als die großen Stars gegeben haben und nicht einmal Isolationstechniken beherrschten. So etwas bekommt man heute kaum noch geboten. Höchstens vielleicht in einem Rahmenprogramm oder auf einer Offenen Bühne. Doch da ist das legitim, weil die Nachwuchskräfte sich ja auch irgendwo einmal ausprobieren müssen.
Wie hat sich in dem Vierteljahrhundert „Halima“ denn die Pressearbeit verändert oder entwickelt?

Als erstes Stichwort fällt mir da der Druck auf die Presse ein (lacht). In den 25 Jahren habe ich die gesamte Bandbreite erleben dürfen. Wir haben uns sehr rasch in der Szene einen guten Namen gemacht, und da gibt es dann einige, die erzittern, wenn sie nur diesen Namen hören. Das ist nicht immer sehr förderlich für die Pressearbeit (lacht). Es gelingt mir aber eigentlich immer ganz gut, das zu entkrampfen. Mir ist bei der Pressearbeit immer sehr wichtig gewesen, das schreiben zu können, was ich denke. An kritischen Sätzen sitze ich Stunden, die schreibe ich nicht einfach nur herunter, denn diese Kritik soll ja für die Betroffenen annehmbar sein.

Oberstes Gebot ist natürlich „niemals unter die Gürtellinie“. Kritik ist für mich ein Motor zur Weiterentwicklung. Aber bei einigen hapert es gewaltig an der Fähigkeit, Kritik annehmen zu können. In dem Vierteljahrhundert ist mir das mehr als einmal widerfahren: Ich schreibe fünf positive Sätze und dann einen, in dem ich etwas anführe, was verbesserungswürdig wäre, und dann bricht bei den Betroffenen ein Vulkan aus. Sie sind tödlich beleidigt. Die anderen Sätze werden überhaupt nicht wahrgenommen. Ich finde es unglaublich schade, wie manchmal mit Kritik umgegangen wird. Dabei braucht man doch Kritik, um sich überhaupt weiterentwickeln zu können. Aber da haben wir in unserer Szene doch ein wenig zuviel Mimosen.
Und damit komme ich zum eigentlichen Druck, der auf die Presse ausgeübt wird. In den gesamten zweieinhalb Jahrzehnten kam es immer wieder und kommt es heute noch zu Drohungen wie dieser: Wenn ihr nicht zu meiner Show kommt oder darüber berichtet, schalte ich keine Anzeige bei euch. Oder dann kündige ich mein Abonnement. Aber mit solchen Sachen muß man leben. Deswegen war es mir auch immer besonders wichtig, nie so sehr von den Anzeigen abhängig zu sein, daß die Existenz des Blattes von solchen Kündigungen bedroht wird. Redaktion und Anzeigen dürfen für mich nichts miteinander zu tun haben.
Kommen wir auf die momentane und die zukünftige Entwicklung zu sprechen. Der Tribal Fusion hat einen ziemlichen Siegeszug angetreten. Hast du in den 25 Jahren einmal eine ähnliche Situation erlebt.

Nein, daß sich neben dem Raks Sharki eine Bewegung so extrem ausbreiten würde, das hat es in diesem Zeitraum nicht gegeben. Der Raks Sharki hat zu seiner Zeit die Folklore ziemlich stark in den Hintergrund gedrängt, bis dann die Ägypter angefangen haben, ihre Folklore in richtig tollen Folklore-Shows wieder auf die Beine zu stellen. Da paßt es natürlich, daß auch schon eine Renaissance des klassischen Raks Sharki im Kommen ist. Und dafür finden sich dann auch wieder Anfänger. Aber die Beobachtung ist richtig, daß man kaum noch eine Show ohne Tribal Fusion findet.
Zählst du den Tribal Fusion noch zum Bauchtanz?

Ja(lacht). In dem Moment, in dem man Verbindungen von anderen Elementen zum Bauchtanz zieht, gehört das eindeutig zum Bauchtanz. Es gibt Leute, die das trennen wollen, weil das eine nichts mehr mit dem anderen zu tun habe. Aber das sehe ich nicht so. Es hat sich dadurch sehr viel Neues entwickelt.

25 Jahre sind eine lange Zeit, und wenn ich dich so rede höre, spüre ich, daß du noch lange nicht aufhören willst. Was hast du denn noch alles mit der „Halima“ vor?

Wenn ich … (lacht). Nein, sagen wir mal so: Meine Reiseleidenschaft wird immer größer, und die Zeit, die ich auf Reisen verbringe, wird immer länger. Die Zeitung bindet enorm viele Energien – ich mache ja das komplette Layout und so weiter. Zum zehnjährigen Bestehen der Zeitung habe ich gesagt, die „Halima“ mache ich, bis es nicht mehr geht.
Stell dir vor, du hast einen Baum, der plötzlich lilafarbene Blüten trägt, dann gehört dieses Gewächs doch immer noch zu den Bäumen – und sieht darüber hinaus hübsch aus. Vorstellungen, Tribal Fusion und OT zu trennen, halte ich für separatistischen Schwachsinn. Eigentlich ist doch aller Tanz eins. Es gibt lediglich immer mehr Richtungen. Davon abgesehen sollte man sich umschauen, was einem bei den anderen Richtungen gefällt und das in seinem Tanz aufnehmen, eben mehrere Dinge miteinander verschmelzen, und nichts anderes heißt Fusion ja. Das ist doch viel bereichernder, als sich abzuschotten. Leidenschaftlich kann ich auf vielfältige Weise tanzen. Werfen wir einen Blick auf die Natur: Je vielfältiger und unterschiedlicher sie sich entwickelt, desto toller ist sie doch. Auch in der Natur gibt es Rückbewegungen auf etwas, das bereits dagewesen ist, auch das gehört dazu.
Das Titelblatt der ersten HALIMA
die Gündungsfeier von HALIMA 1988: Regina, Karin, Guido, Brigitte und El Kristin
hier tanzt die Herausgeberin! Brigitte (re) und Freundin Bea
Backstage bei der Halima Preisverleihung 1998 mit Siglinde Schneider, langjährige Mitarbeiterin von Halima, Preisträgerinnen Djamila und Reyhan und Brigitte
nicht gleich ganz groß einzusteigen, etwa in Form einer richtigen Messe. Der Schwerpunkt sollte auf dem Tanz und weniger auf dem Kommerz liegen.
Viele haben mir Ratschläge gegeben, einen Blick in meine Zeitung geworfen und mir dann gesagt, schau dir das doch mal an, das könntest du doch auch so machen. Wenn es damals bereits eine orientalische Fachzeitschrift gegeben hätte, wäre ich nie auf die Idee gekommen, so etwas einmal selbst zu machen, ich konnte es ja noch gar nicht, mußte mir alles erst beibringen.
Eine ähnliche Entwicklung hat auch die Zeitung genommen. Am Anfang hatten wir nie lebende Künstler auf dem Titelblatt. Auch aus der Angst vor Beschwerden, die dann aufkommen würden, warum die und nicht ich. Deshalb haben wir Bilder, Malereien und andere Kunst auf die Titelseite gesetzt. Da haben wir immer wieder die wunderschönsten historischen Aufnahmen gefunden.
Homepage der HALIMA: www.halima.de
Brigitte Baldinger
Das Erscheinungsbild der heutigen HALIMA
Brigitte im Interview mit Momo Kadous
Brigitte und der Musiker Hossam Ramzy
Brigitte Baldinger auf Reisen ...
Das erste "belebte" Titelblatt mit Tänzerin Shahrazad
Brigitte, hier mit Tänzer und Choreograf Mahmoud Reda
Brigitte Baldinger
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