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LIVE MUSIK UND BAUCHTANZ FÜR ALLE
Zur Europa-Tournee von
„DJAM Under Jebon“
von Marcel Bieger
Guitar im Je’Bon aufzutreten, und es war großartig wie immer. In diesem Lokal herrscht eine ganz einmalige Atmosphäre, man fühlt sich angenommen und nicht bedrängt, eben wie unter Freunden. Deswegen kann man sich hier auch gehen lassen und ganz entspannt tanzen. Alles in allem habe ich die Tanzgemeinde von New York City sehr in mein Herz geschlossen, weil man hier sofort unterstützt und nicht kritisch beäugt wird. Ich glaube, daß Kaeshi da ganz wesentlichen Anteil dran hat. Vor allem mit ihrem Projekt P.U.R.E (Public Urban Ritual Experiment – einer spirituell ausgerichteten Vereinigung von Tänzerinnen und Trommlern, die durch die Straßen ziehen und der Welt Frieden und Gesundheit bringen wollen, s. www.pureglobe.org) – aber auch mit ihrer positiven und offenen Einstellung zum Tanz und zur Tanz-Gemeinde. Kaeshi ist mir eine gute Freundin, und ich bewundere sie für all das, was sie zum Wohl des Bauchtanzes getan hat, inklusive der wunderbaren Umgebung, die sie für ihre Schülerinnen geschafften hat und die auch dann noch wirksam ist, wenn die Lehrerin nicht unter ihnen weilt.
Susan: Dazu hätte ich auch etwas zu sagen. Ich habe in New York City gelebt, bin dann nach Kalifornien gezogen und wohne seit einiger Zeit in Kroatien. Ich persönlich kann mir auf der ganzen Welt keinen Ort denken, an dem ich lieber auftreten würde als in New York City. Das hängt natürlich auch ganz wesentlich damit zusammen, daß ich hier mit Kaeshi, Beatbox Guitar und nicht zu vergessen Brad (MacDonald) zusammenarbeiten kann. Hier zu leben ist natürlich eine ganz andere Geschichte. Alles geht hier sehr rasch und hart seinen Gang. New York City zu besuchen, gehört zu den schönsten Dingen, die ich mir vorstellen kann, und ich freue mich immer wieder ganz doll, wenn es hierher zurückgeht. Ich war erst vor kurzem wieder dort, um zusammen mit Djinn und Beatbox
Wie unterscheiden sich Leben und Auftritte an der Ostküste (der USA) von denen an der Westküste (der USA)?

Brad: Wir sind noch nicht oft an der Westküste aufgetreten, deswegen läßt sich da nicht viel vergleichen. Djinn und Kaeshi haben vor ein paar Jahren eine kleine Tournee an der Westküste durchgeführt, und das war eine ganz aufregende Sache. Aber ein halbes Dutzend Auftritte dort stehen in keinem Verhältnis zu den 150 oder so Abenden im Je’Bon.

Wir haben einige phänomenale Tänzerinnen von der Westküste gesehen, aber kein Format, das sich auch nur entfernt mit Djam Under Jebon vergleichen ließe. Irgendwann starten wir sicher gern eine neue Tournee an die Westküste. Sobald wir die hinter uns haben, können wir dir sicher auch eine bessere Antwort auf deine Frage geben.
So weit zum Auftreten, wenn es aber darum geht, wo ich lieber leben möchte, gebe ich eindeutig der Westküste den Vorzug. Wegen dem Klima, der Natur und der ruhigeren Lebensart. Außerdem wohnt meine Familie dort. Das soll natürlich nicht heißen, daß einem harte Arbeit erspart bleibt, wenn man hier lebt, Kalifornien zum Beispiel ist sehr teuer. Aber hier geht trotzdem alles etwas weniger hektisch zu als in New York City. Und was das Tanzen an der Westküste angeht, so hatte ich das große Glück beim Barbary Coast Shakedown Projekt mitmachen zu dürfen (Tribe in San Francisco, bei dem unter anderem mittanzen: Frederique, Rose Harden, Sarah White von Ultra Gypsy, Elizabeth Strong, Jill Parker und Mira Betz). Dort hat es mir sehr gefallen, und diese Erfahrung gehört noch immer zu den wichtigsten meines Lebens. Dennoch herrscht an der Westküste eine andere Atmosphäre. Hier sah ich mich mehr Wettbewerb und damit mehr Streß ausgesetzt – so ganz anders als bei der Zusammenarbeit mit Kaeshi und Bellyqueen. Ich liebe und bewundere viele der Tänzerinnen in der Bay Area von San Francisco, und ich bin überglücklich, daß ich mit einigen von ihnen zusammenarbeiten durfte. Aber ich habe mich an der Westküste nie richtig zuhause gefühlt, mag man mich dort auch herzlich aufgenommen haben.
DJINN with
Susan Frankovich (YouTube Video)
Susan Frankovich Promo
(YouTube Video)
Ist Djam schon einmal in Europa aufgetreten, vielleicht sogar in Deutschland?

Tourneeplan:

27. und 28. August Augsburg,
27.8. Show "DJAM Under Jebon", 28.8. Workshops
Anmeldung: amina@fieryamina.com
(Homepage www.fieryamina.com ist noch im Entstehen)

 
27.- 29. August, Offenbach:
27.8. Party “Tribal Passion”, 28.8. Show “DJAM Under Jebon”,
29.8. Workshops, alles in der “Orient Academy”,
www.orient-academy.de

30. und 31. August, Prag, Tschechien.
Achtung, hier am ersten Tag die Workshops und am zweiten die Show, beides im Studio Eglal,
www.eglal.cz (Homepage meist auch auf Englisch)


 1. und 2. September, Hamburg,
Show/WS  Anmeldung: management@muse-ensemble.de (Achtung: Auf Anfragen unter dieser Adresse haben wir keine Antwort erhalten, besser suchen unter www.muse-ensemble.de/).


4. und 5. September, Amsterdam, Niederlande.
Achtung, hier keine Show und Party, sondern nur Workshops mit Kaeshi, Susan Frankovich und Irina Akulenko (ebenfalls Bellyqueen) www.halimadans.nl


Susan: Für mich ist es auch das erste Mal in Deutschland. Ich kann dir nur versichern, daß ich gern mit diesen Leuten tanze und arbeite. Jeder neue Auftritt ist wie das erste Mal. Jedes Mal gibt es etwas Neues, und nie geht es gleich zu. Wir freuen uns sehr, euch kennenzulernen.
Brad: „Djam Under Jebon“ hat einen Ableger im chinesischen Shanghai* hervorgerufen, aber nach Europa kommen wir mit dieser Show zum ersten Mal. Wir freuen uns sehr darauf, mit europäischem Publikum zu arbeiten und auch ein paar alte Freunde wiederzusehen. Für uns ist dieses Format immer vor allem der Austausch kreativer Ideen gewesen.
Grafik und Design: Konstanze Winkler
alle Fotos © Lina Jang
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www.beatboxguitar.com
www.djinnnyc.com
www.facebook.com/kaeshi.chai oder www.bellyqueen.com
susanfrankovich.com
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Kaeshi: Übrigens sind wir auf unserer Tournee 2009 an die Westküste gemeinsam mit Unmata in Sacramento, und Alexandra King in Santa Barbara, Kalifornien, aufgetreten.
* Estelle Shao organisiert die Belly Dance Parties in Shanghai. Sie hat ziemlich früh erkannt, daß das  DJAM-Format eine ziemlich gute Möglichkeit der Vernetzung zwischen den einzelnen Tanzschulen bietet. Seit ihrem Start haben die Veransaltungen den größten Erfolg, und Tänzer wie Musikerströmen aus der ganzen Region herbei, um unter solch idealen Bedingungen aufzutreten und sich zu üben.. Der Isis Club in Shanghai veranstaltet 14-tägig bis monatlich die Belly Dance Parties nach DJAM Under Jebon, www.isisclub.cn