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Photos ©: 1 und 10 Konstanze Winkler, 2 Adam Kliczek, 3, 4, 5 und 7 Kuba Cichocki, 6 und 9 Magdalena Owczarczak, 8 Krystian Pisowicz
Grafik/WebDesign: Konstanze Winkler
Wir hier bei „Hagalla“ werfen gern mal einen Blick nach Osteuropa und haben dort schon viel Interessantes entdecken dürfen. Iza Logonowicz gehört zu den wichtigsten Tänzerinnen Polens, die auch schon im Ausland aufgetreten ist und eine Menge Preise gewonnen hat (z. B. 2014 den
2. Platz beim Wettbewerb „Tribal Star“ im Rahmen des Tribal Festivals Europa).

Sie veranstaltet aber auch ein eigenes Tribal und Tribal Fusion-Festival in Polen („Tribal Vanguard“ in Poznan, 12. - 15 November 2015), und sie kann sehr charmant erzählen.

Überzeugt euch selbst …

"IN IHREN AUGEN  BRANNTE
DAS GLEICHE FEUER WIE IN MEINEN"

Interview mit Iza Logonowicz

- von Marcel Bieger (auch Übersetzung)

Hast du vor dem Tribal Fusion eine andere Tanzausbildung genossen? Gehst du einer geregelten Arbeit nach?

Ich kann nicht die typische Tänzerinnen-Biographie vorweisen, nach der ich schon in frühester Kindheit mit dem Tanz begonnen hätte. Schlimmer noch, vor meinem Studium hat Tanz mich überhaupt nicht interessiert. Als Kind habe ich vielmehr alle Arten von körperlicher Betätigung gehasst. Allerdings hatte ich ein paar künstlerische Anwandlungen wie Zeichnen, Malen und Musik, das habe ich immer gern betrieben. Ich war eben das typische introvertierte Mädchen das in seiner eigenen Phantasie-Welt lebte und in der es Zeichnen, Farben und Klänge gab. Nach dem Gymnasium bin ich auf die Kunsthochschule gegangen und habe dort schließlich meinen Abschluß in der Photo-Fakultät gemacht. Ich glaube immer noch, daß ich damit die richtige Wahl getroffen habe. Das Kunst-Studium öffnet einem die Augen und den Verstand und bringt wie von selbst die Kreativität zum Vorschein.

Damals bin ich auch an den Tanz geraten, habe aber die meisten Zeit über als Berufs-Photographin gearbeitet. Kann man beides unter einen Hut bringen?

Ist sicher schwierig, aber ich war damals so begeistert von beidem, daß ich gar nicht mitbekommen habe, wieviel Zeit und Energie ein solches „Doppelleben“ verschlingt. Ich konnte das tun, woran mir am meisten lag, und so war für mich gar nichts dabei, lange Abendstunden mit Tanz und dazu lange Tagesstunden mit dem Photo-Apparat zu verbringen. Heute bin ich immer noch auf beiden Gebieten tätig, aber der Tanz nimmt eindeutig mehr Raum ein. So bezeichne ich mich selbst auch gern als tanzende Photographin oder photographierende Tänzerin.

Angefangen habe ich mit klassischem Bauchtanz, später kamen Joga und andere Tanzstile hinzu – Jazz, Ballett und Zeitgenössisch. Modern ist mir sehr wichtig und nach dem Tribal Fusion mein zweitliebster Stil. Viele Tribal-Tänzerinnen haben eine ähnliche Entwicklung wie ich hinter sich, und deswegen gefällt mir dieser Stil auch so gut: Man muß nicht schon als Kleinkind damit angefangen haben, um als Erwachsene Tribal- oder OT-Tänzerin zu werden. Wir kommen aus verschiedenen Schichten, wir haben unterschiedliche Berufe, wir haben unterschiedliche Entwicklungen hinter uns, und wir finden uns dennoch im Tribal wieder. Wie faszinierend!

Wie hat der Tribal Fusion dich gefunden, und warum bist du nicht mehr von ihm losgekommen?

Na, daß er mich gefunden hat, war wohl eher blanker Zufall. Ich war sicher am meisten davon überrascht, daß Tanz in mein Leben getreten ist. Ich hatte gerade an der Universität meinen Abschluß gemacht, und mehr aus Intuition bin ich über eine neue Möglichkeit gestolpert, meine Gefühle zum Ausdruck zu bringen: den Tanz. Der Tanz unterscheidet sich fundamental von den visuellen Künsten. Bei ihm braucht man weder Worte noch visuelle Begriffe. Im Tanz durchwandert man namenlose Emotionen und Energien im eigenen Körper. Ich brauche für sie auch gar keinen Namen zu finden. Wenn Musik die reinste Form der Kunst ist, dann kommt für mich der Tanz direkt dahinter.

Eines Tages habe ich im Fernsehen Bauchtanz gesehen und sagte mir, das könntest du auch einmal versuchen. Ich habe eine Tanzschule gefunden und zum ersten Mal an einem Tanzunterricht teilgenommen.
Und wie nicht anders zu erwarten, war ich eine ganz entsetzliche Anfängerin. Mein Körper hat sich angefühlt wie ein Bündel Holzscheite, zwischen denen keinerlei Verbindung bestand. Aber ich war einfach neugierig und wollte wissen, ob ich alle diese sonderbaren Bauchtanz-Schritte auch irgendwie hinbekommen könnte. Also habe ich geübt … und geübt … und sagte ich schon, daß ich geübt habe? Wo ich gerade ging oder stand, habe ich mich an den Bewegungen versucht. Und so hat alles angefangen. Später habe ich Videos gesehen, auf denen Frauen „anderen Bauchtanz“ gezeigt haben. Das war Tribal Fusion, und ich war hin und weg. Davon mußte ich mehr und immer mehr sehen. Ich vergaß alles andere um mich herum, weil ich unbedingt diesen neuen Stil erlernen wollte.

Damals gab es in ganz Polen nur eine Tribal-Lehrerin – Yolanda. Ich bin ihr durchs ganze Land nachgereist, um bei ihr Kurse zu nehmen. Und dabei habe ich allerlei verrückte junge Frauen aus sämtlichen Ecken Polens kennengelernt. In ihren Augen brannte das gleiche Feuer wie in meinen. So fand ich meine neue Heimat und meine neue, meine Tanz-Familie. Später sind wir zusammen zu internationalen Veranstaltungen gefahren, um dort unseren Hunger nach diesem neuen Tanz zu stillen.

Viele starke Emotionen waren damit verbunden, und wir hatten eine Tanz-Gemeinde. Vielleicht hört sich das heute etwas naiv an, aber ich denke mit einer gewissen Sentimentalität an unsere Anfänge zurück. Ja, so hat Tribal Fusion mich gefunden.

Ganz gleich, was sich in meinen Leben tut, ich tanze. Oft habe ich mich gefragt, warum ich das tue. Natürlich weil ich den Tanz liebe, mit allen Facetten einer solchen Liebe. Manchmal hasse ich ihn, oder er langweilt mich oder ich möchte lieber etwas ganz anderes tun. Aber dann sage ich mir, jetzt komm mal wieder runter und übe. Und wie ein altes Pärchen fangen wir wieder von vorn an. Der Tanz hält mich am Leben. Wenn ich meine Füße, meine Knochen und meine Muskeln fühle, bin ich “gegenwärtig”, im Hier und Jetzt verankert. Wenn ich tanze, muß ich mich konzentrieren, muß ich atmen, den Verstand klar halten und mich in Disziplin üben. Ich genieße diesen Zustand. Der Tanz erfordert Wiederholung, Systematik und Demut. Der Tanz macht mich zu einem besseren Menschen. Heute gehört der Tribal Fusion so fest zu meinem Leben, daß ich es mir anders gar nicht mehr vorstellen kann. Ich liebe alles an ihm, zum Beispiel die Freiheit, mir meine Musik auszuwählen und mir mein eigenes Kostüm zusammenzustellen. Ich mag es, von allen möglichen Dingen inspiriert zu werden und sie in meinen Tanz einfließen zu lassen. Ich bin ganz verrückt danach, meine eigenen Kostüme zu entwerfen. Und es gibt mir so viel, eine starke Tänzerin zu sein und gleichzeitig einen weichen, biegsamen und femininen Körper zu haben.
Du hast für deine Tänze schon sehr viele Preise gewonnen, gibt es noch welche, die du gern erringen würdest?

Hm, wenn ich so drüber nachdenke, bin ich zur Zeit eigentlich ganz zufrieden mit dem Erreichten. Ich muß mich nicht mehr Wettbewerben stellen, wie das noch vor einiger Zeit bei mir der Fall war. Früher gab es eine Periode, in der ich dringend nach einer Bestätigung meiner Kunst gesucht habe. Und dabei hat es mir viel gegeben, mich in den Augen der Jury zu sehen. Konstruktive Kritik von Menschen, die man bewundert, gibt einem immer viel. Und wenn man gewonnen hat, verleiht einem das Flügel. Aber ich muß wohl auch zugeben, daß für mich als ziemlich nervöser und schüchterner Mensch jeder neue Wettbewerb eine Art Mutprobe gewesen ist. Gott, was hatte ich viel zu oft die Hosen voll! Doch wenn man sich solchen
Herausforderungen wieder und wieder stellt, überwindet man auch seine Ängste. Wettbewerbe stärken einen, auch wenn man nur auf einem der hinteren Plätze gelandet ist. Heute bin ich deutlich ruhiger, wenn ich auf der Bühne stehe. Und nach allem, was ich erreicht und errungen habe, kommen wir zu meiner tiefgründigsten Erkenntnis: Wenn man mit dem, was man auf der Bühne tut, Interesse erwecken will, sollte man in seinem Innern suchen und sich von dort inspirieren lassen. Besser kann man es kaum anstellen, und nur man selbst weiß, wo man da suchen muß.
Wie stehen Tribal und Tribal Fusion denn in Polen da?

Ja nun, wir haben in Polen einige großartige Tribal- und Tribal Fusion-Tänzerinnen, aber die sind meist nur bei uns bekannt. Die erfahrensten und wichtigsten unserer Tribal Fusion-Künstlerinnen dürften Anna Redlin, Yolanda und Dominika Suchecka sein. Sie haben Großartiges für unsere Tanz-Szene geleistet. Auch der ATS® hat hier eine Basis, und viele Tänzerinnen streben danach, die reine FCBD®-Lehre zu erlernen. Wir haben auch viele Tribes und Tribal Fusion-Künstler, die alle möglichen Stilrichtungen zusammenbringen. In jeder größeren Stadt gibt es mindestens eine Tribal-Lehrerin. Immer mehr Tribal Fusion-Festivals entstehen, und ich hoffe, daß sich die polnischen Tribal Fusion-Tänzerinnen in Zukunft auch international einen Namen machen. Der Tribal hat in der Bauchtanz-Gemeinde einen guten Klang, aber er ist noch nicht ins Bewußtsein des Großteils unserer Bevölkerung eingedrungen.

Gibt es einen Polen-typischen Tribal Fusion, zum Beispiel, daß eure Tänzer polnische Volksmusik in ihren Tanz einfließen lassen?

Hm, das ist nicht so einfach zu beantworten. Wenn ich so darüber nachdenke, glaube ich nicht, daß wir einen eigenen polnischen Tribal Fusion haben. Natürlich beeinflussen uns typisch osteuropäische Musiken wie Klezmer oder Balkan, und jede Tänzerin bedient sich auf ihre Weise daran. Aber unsere Volksmusik ist vom Tribal Fusion noch weitgehend unberührt. In unserem ATS® kommt die polnische Volksmusik mehr zum Tragen, und diese Tänzerinnen schmücken sich mit alten Trachten nachempfundenen Kleidungsstücken. Wir haben ein paar großartige Kapellen wie „Dikanda“, „Cracow Klezmer Band“ oder „Masala Sound System“, die Elemente von allen möglichen Kulturen in ihre Musik einfließen lassen, und unsere Tribal-Tänzerinnen treten sehr gern zu ihren Stücken auf.
Erzähle uns doch etwas über deinen eigenen Stamm, "Dada Masnada".

Ich habe die Gruppe 2015 gegründet. Zu der Zeit suchte ich nach Tribal Fusion-Tänzerinnen, um mit ihnen als Gruppe zusammenzuarbeiten, was ich vorher noch nie getan hatte. Der Anfang war schon ziemlich verrückt. Wir waren zu acht – einige von meinen Schülerinnen und einige befreundete Künstlerinnen -, und leider kamen sie alle aus anderen Städten. Manche Mädels mußten mehrere Stunden reisen, um zu unseren Terminen zu kommen. So bestand unser Tanzleben aus langen Wochenenden mit vielen Proben und Pizza. Und nach zwei oder drei Monaten hatten wir unsere legendäre erste Choreographie beisammen. Wir sind zu einem Wettbewerb gefahren, weil wir wissen wollten, wie das Stück ankäme und haben einen respektablen dritten Platz gemacht. Das war nicht nur schön, sondern auch ein Riesenspaß. Aber dann kam es in der Gruppe zu immer mehr Wechseln. Einige Mitglieder haben das Handtuch geworfen, andere konnten die Zeit für die langen Reisen nicht mehr aufbringen, und wieder andere kamen neu hinzu. Seit letztem Jahr arbeite ich mit einer kleineren Gruppe in fester Besetzung.
Wir wohnen alle in Poznan (Posen) und treffen uns regelmäßig zur Probe. Neue Dinge lernen wir immer gern, und wir experimentieren auch viel. Ich bin unsere Schneiderin und nähe alle Kostüme. Wir treten auf Festivals in Poznan und anderen Städten auf, und zur Zeit arbeiten wir gerade an unserer neuen Choreographie für das „Tribal Vanguard“- Festival.
Wo wir gerade davon sprechen, du hast (mit anderen) ein bekanntes Festival, das „Tribal Vanguard“, ins Leben gerufen. Wie bist du auf die Idee dazu gekommen, und warum wird es in diesem Jahr wieder durchgeführt?

Die Idee dazu kam uns – meiner Freundin und Mit-Veranstalterin Alice und mir – vor zwei Jahren. Alice ist eine großartige Tribal Fusion-Tänzerin und Lehrerin in Wroclaw (Breslau). Damals tat sich auf diesem Gebiet in Polen rein gar nichts. Es gab weder internationale Dozentinnen noch Festivals. Irgendwann haben wir einmal zusammengesessen, darüber gesprochen und am Ende einen Entschluß gefaßt: Es mußte etwas in unserer Szene geschehen!
Ich wollte ein paar internationale Workshops stattfinden lassen, aber Alice wollte gleich ein internationales Festival starten und ihm den Namen „Tribal Vanguard“ (Tribal Vorhut oder Tribal Avantgarde) geben. Das gefiel uns, und wir beschlossen, zu diesem Zweck zusammenzuarbeiten.
Wie gesagt, wir leben in zwei verschiedenen Städten – Poznan und Wroclaw (liegen etwa 150 Kilometer auseinander) –, und daher erschien es uns sinnvoll, das Festival alternierend an diesen beiden Orten stattfinden zu lassen. Zunächst haben wir ein kleines „Summer Camp“ mit der ukrainischen Künstlerin Maria Fomina in den Bergen durchgeführt, als nächstes mit der Tschechin Michaela Sladeckowa in Wroclaw, und schließlich war ein internationales Festival in Poznań an der Reihe, mit den Stargästen Samantha Emanuel und Manca Pavli. Diese beiden Künstlerinnen sind in der polnischen Tribal-Gemeinde überaus beliebt, und so war unser Festival noch vor dem Sommer ausverkauft!

Und jetzt wird es höchste Zeit, von meiner rechten Hand, Monika von der „Dance Association Dalaya” in Poznan, zu sprechen. Monika hat die gesamte Organisation unter sich, und mehr noch, sie ist eine bezaubernde Tänzerin.  Ihre Dance Association engagiert sich darin, in unserer Stadt den Orientalischen und den Tribal-Tanz zu propagieren. Wir hoffen, daß unser Festival eines Tages zum festen Kulturgut von Poznań gehört. Der Tribal ist immer noch nicht allen Polen geläufig, und deswegen geben wir uns die größte Mühe, den Einheimischen unsere große Tanz-Liebe vorzuführen.

Bis jetzt ist uns alles ganz gut gelungen, und auch wenn so ein Festival kräftezehrend ist, gibt es mir doch auch immer viel zurück, und ich bekomme viele neue Ideen für die nächsten Veranstaltungen. Deswegen habe ich mich auch entschlossen, das alles noch einmal auf mich zu nehmen. Ein Festival ist nämlich etwas ganz Besonderes, in dem alle Zeit allein dem Tanz, den Tänzern und allem drumherum gehört. Es zaubert ein Lächeln auf die Gesichter der Menschen, wie könnte man es da nicht lieben?
Wer tritt in diesem Jahr bei euch auf?

In diesem Jahr haben wir zwei ganz besondere Tänzerinnen gewinnen können, Anasma und Ashley Lopez. Ich glaube, ich muß sie nicht erst groß vorstellen, man kennt sie überall in der Tribal-Welt und nicht nur dort. Die Polinnen erhalten Gelegenheit, bei zwei so unterschiedlichen Künstlerinnen Unterricht nehmen, an ihrem großen Erfahrungsschatz teilzuhaben und von ihrem ganz individuellen Stil etwas für sich gewinnen zu können.

Für Ashley wird es das erste Mal in Polen sein, aber Anasma war vor viel zu vielen Jahren schon einmal hier. Abgesehen von den polnischen Künstlerinnen haben wir natürlich auch eine Menge anderer internationaler Tänzer im Programm, und wir sind sehr stolz, daß sie zu uns nach Poznan kommen.
Darunter sind zum Beispiel Noemi Loranca aus Spanien (der Zweitplatzierten beim „Tribal Festival“ Contest „Tribal Star in diesem Jahr in Hannover – und unsere Hagallady für das „Tribal Vanguard“-Festival 2015). Wir halten sie für eine tolle Tänzerin, und wir haben zurecht für sie einen Auftritt auf unserem Festival ausgelobt. Wir haben auch noch jemand aus Spanien dabei, den männlichen Tänzer Arnaldo Iasorli. Hinzu kommen Künstler aus der Ukraine, aus Tschechien und Schweden. Dann muß ich Natalia Niezgoda erwähnen, die im letzten Jahr bei unserem Wettbewerb den zweiten Platz geschafft hat. Außerdem die polnische Indisch-Tänzerin Magdalena Niernsee, die einen Kathak-Workshop speziell für Fusion-Tänzer gibt. Und das ist noch lange nicht alles. Aber wir haben das Programm noch nicht fertig und geben das so bald wie möglich durch. Wir freuen uns jedenfalls schon sehr auf diese bunte Mischung!
Wie sehen deine Zukunftspläne aus?

Was das Festival betrifft, so würde ich gern weiter in Richtung des „Art Project“ arbeiten, das wir in diesem Jahr erstmals durchführen. Dabei handelt es sich um eine Art Meisterklassen-Übung, also unsere Stars, die zu Live-Musik improvisieren. Wir werden zwei Tage mit den Musikern proben und dann am Samstagabend mit unseren Improvisationen auf der Bühne stehen. Ich persönlich improvisiere unwahrscheinlich gern, und ein solcher Workshop hat für meinen Geschmack immer in Polen gefehlt. Ich hoffe sehr, daß das ein tolles Erlebnis für uns alle wird.

Und was möchte ich sonst für die Zukunft? Ich würde gern einen Ort für Tänzerinnen schaffen, wo sie ihre Kenntnisse austauschen, wo sie zusammenarbeiten und sich auch auf allen möglichen anderen Gebieten weiterentwickeln können. Gemeinsame Arbeit und Erfahrungsaustausch bringen immer großen Segen.

Für mich persönlich wünsche ich mir, meine verschiedenen Leidenschaften besser miteinander in Einklang bringen zu können und genug Zeit zu finden, alles, was mir vorschwebt, unter einen Hut zu bringen. Zurzeit schließe ich gerade meine Pilates-Ausbildung ab, und  nicht mehr lange, dann darf ich mich diplomierte Pilates-Lehrerin nennen.

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