Wir haben einen sehr beeindruckenden, dunklen und geheimnisvollen Auftritt von dir gesehen. Trittst du so am liebsten auf?
Atash Maya (die Gruppe, in der ich tanze) ist eben dunkel, sinnlich, unberechenbar und stark. Diese Form des Auftritts liegt mir sehr. Aber wenn ich American Tribal Style tanze, erlebt man mich von meiner heitereren, meiner spielerischeren Seite.
Was oder wer beeinflußt dich in deiner Kunst, wie entwickelst du deine Choreographien?
Alle meine Solo-Auftritte sind von A-Z improvisiert. Ich choreographiere meine Nummern nicht. Choreographien gibt es bei mir nur, wenn unsere Gruppe ein entsprechendes Projekt entwickelt. Dann fließen die Ideen von allen dort ein. Inspiration geben mir meine Kolleginnen und meine Fans.

Wie sehen deine weiteren Pläne aus (darunter vielleicht auch weitere Auftritte in Europa?)
Meine Pläne für die Zukunft sehen vor, mich zu 120 % auf meine Tanzkarriere zu konzentrieren. Und dafür meinen bürgerlichen Beruf aufgeben zu können. Ich versuche, auf jedem Festival Workshops zu geben, bei dem ich auch auftrete. Darum habe ich mich von meinem allerersten Auftritt an bemüht. Alle sollen sehen, daß mir der Wandel vom Amateur zum Profi gelungen ist, schließlich habe ich hart daran gearbeitet. Und ich möchte meine Erkenntnisse, erlernten Techniken und Erfahrungen mit allen teilen. Im Frühjahr beginnen auch die Filmaufnahmen für meine erste Lehr-DVD.

