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Fusion-Feuilleton
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1. Mashallah

Am 25. Januar feierte das Tanzstudio „Mashallah“ in Köln sein 20-jähriges Bestehen. Dieses Haus besitzt einige überregionale Bedeutung. Nicht nur wurde sie von Shahrazad und Hayat (heute noch dabei, aber verstärkt für die Mittelaltermusik-Frauengruppe „Irrlichter“ tätig) gegründet, hier lernten auch solche Größen wie Apsara Habiba oder Xahira vom Duo KarMa den Bauchtanz und den Shimmi. Das „Mashallah“ unterrichtet auch Tribal, und einige der Geburtstagsgäste führten ein Fusion-Stück vor, deswegen ist diese Show auch für ~hagalla~ nicht ganz ohne Interesse.

aus der Reihe:

Neue Trends und Entwicklungen im Frühjahr 2009

- von Marcel Bieger
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Fotos: Joachim Sorge

Shahrazad selbst  zeigt in ihren neueren Auftritten mit ihrer Gruppe Chandrakala
(www.shahrazad.de) gern, daß man auch ohne den Umweg Tribal direkt vom klassischen OT zum Fusion gelangen kann, was nicht heißt, daß ganz auf ihn verzichtet wird. Selbiges Ensemble firmiert auch als Shahrazads Tribal-Gruppe, zeigt heute aber erst einmal, daß es auch ohne geht. Die Frauen in chinesisch-indonesischen Fantasy-Kostümen bewegen sich zu asiatisch angehauchter Sphärenmusik, tanzen trancehaft indische Bewegungen und schweben im Ballett auf der Stelle. Später geht das ins Tribaln über, ATS-Bewegungen lösen die indischen weitgehend ab, vergessen sie aber nicht ganz. Und das vermengt sich, „fusioniert“, zu beidem. Ein reifer, durchdachter Beitrag.

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Shahrazad hat wieder einmal ihre Spezialität vorgeführt, fernöstliche Folklore mit Tribal und OT zu verbinden (vgl. auch ihr „mongolisches“ Stück auf YouTube).