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Fusion-Feuilleton
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Den dritten Block eröffnen Tribalicious als Zombies zu Marilyn-Manson-Schwermetall, daß es nur so kracht und stampft. In gesitteteren Momenten gibt es Tribal-Tanz – so gut ein Zombie das eben vermag. Im zweiten Teil geht es ohne Untoten-Outfit, und man tanzt richtig Tribal, setzt zum Schluß dann aber mit Hip Hop nochmal eins drauf.

Sherifa Chandra führt uns etwas vor, das man so noch nicht gesehen hat: Reggae-Fusion. Leider ist das Ergebnis noch nicht ganz überzeugend, die Musik inspiriert nicht, die OT-Anteile können das nicht auffangen. Wie bemerkt neben uns jemand aus dem Publikum: „Musik zum Kiffen geht nach innen und nicht nach außen.“ Gleichwohl bleibt der Versuch ehrenwert.

Zwei Vampirinnen erwachen langsam zu getragenen Weisen, und in dem Maße, wie die Musik schneller wird, bewegen sie sich auch agiler, tribaln, reichern das mit „Vampirbewegungen“ an und tanzen schließlich einen Walzer. Aura Magica nennt sich das Duo, und sie waren im vorigen Jahr auch schon dabei. Nachdem sie sich noch eine Weile bei verschiedenen Musikrichtungen tänzerisch vergnügt haben, müssen sie sich wieder schlafen legen. Vampirschicksal eben.

Schwermetall-Musik, Orientalischer Tanz mit indischen Bewegungen, dazu eine größere Prise Hip Hop, diese Mischung tischt uns Eliana auf, und das gekonnt und ebenfalls von einem „Turkish Drop“ gekrönt. Einer der interessanteren Beiträge an diesem Abend, vor allem auch wegen der durchdachten Mischung einer Vielzahl von Stilen und Genres.

Die Sisters of Quake kommen uns mit Hip Hop, Ballett, aber auch Orientalischem Tanz. Sie sind ständig in Bewegung, finden sich zu immer neuen Formationen und scheinen alles ausprobieren zu wollen. Besonders gefällt die Serie von Shimmies und Flutters zu einem Alt-Saxophon-Solo.