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Fusion-Feuilleton
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2. Orientale
aus der Reihe:

Neue Trends und Entwicklungen im Frühjahr 2009

- von Marcel Bieger
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Fotos: André Elbing (www.andre-elbing.de)

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Die Orientale ist das Festival des Orientalischen Tanzes, das vom Tanzhaus NRW
(www.tanzhaus-nrw.de) in Düsseldorf abgehalten wird und 10 Tage dauert. In diesen knapp zwei Wochen, meist in der Karnevalszeit, werden die unterschied-lichsten Trends und Künstler aus aller Welt vorgestellt, denn das Tanzhaus erhebt für dieses Festival den sehr hohen Anspruch, das vorzuführen, was sich auf allen Kontinenten aktuell tut und welche neuen Horizonte erreicht wurden und werden. Veranstalterin der Orientale ist Dorothee Schakow, der dann auch die Ehre gebührt, die Eröffnungs-Gala, in diesem Jahr am 19. Februar, zu verantworten und zu moderieren. Die Eröffnungs-Gala hat stets den Charakter, auf das Kommende einzustimmen und eine Auswahl der Auswahl zu treffen. Die Show ist regelmäßig schon nach wenigen Wochen ausverkauft, und man bekommt dort wirklich Auftritte zu sehen, wie sie einem sonst kaum je widerfahren. Eine Besonderheit der Orientale besteht darin, daß fast alle Künstler mehrmals in einer Show auftreten. Das reduziert die Anzahl der Tänzerinnen, verschafft gleichzeitig aber einen viel besseren Eindruck vom jeweiligen Vermögen der Künstlerin. Doch der Reihe nach.

Eröffnungs-Gala

Verahzad (www.verahzad.de) führt uns mitten hinein in die Welt der Fantasy. Zu Gothic-Opern-Musik und in einem entsprechenden Kostüm bewegt sie sich wie eine Schlange (oder vielleicht ein Skorpion) über den Boden. Dann erhebt sie sich mit ihrem Schwert und tut, als wolle sie die ganze Welt bekämpfen. Die Schwertbewegungen sind jedoch etwas zu konventionell (was immer noch deutlich angenehmer ist, als ein Xena-artiges Herumgehampel). Dennoch eine unglaublich eindringliche, dramatische Nummer und eine perfekte Mischung aus Gothic und Fantasy.