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Fusion-Feuilleton
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Der Vollständigkeit halber sei noch angeführt, daß Manis & Gamila uns ihren Tango Oriental auch hier nicht vorenthalten. Überhaupt Manis. Sie ist eine unserer größten Choreographinnen, und deswegen sind auch ihre Inszenierungen eines Schleier- oder Isis-Flügel-Tanzes Neuschöpfungen, die fast schon das Kriterium des Fusion erfüllen. Was etwa Safira unter ihrer Anleitung mit Isis-Flügeln anstellt, ist innovativ und erzählt eine eigene Geschichte. Die Tänzerinnen wickeln sich in ihre Flügel ein, bis sie wie weiße Knospen aussehen, und zum Schluß fügen sich zu einer überdimensionalen Lostosblüte zusammen.

Bei „Global Groove“ von Manis‘ Vorzeigegruppe Sinam stehen die Tänzerinnen einander in zwei Linien gegenüber, und spätestens nun erweist sich, daß es hier eben nicht konservativ traditionell zugeht. Die Frauen fangen auf Grundlage eines Trommelsolos an, sich wie beim afrikanischen Stammestanz zu bewegen, sachte und nur angedeutet zunächst, doch dann immer stärker und heftiger.

Das ist jedoch nur ein Bestandteil dieser Darbietung, wir erleben noch Samba und Karneval in Rio, und das in ständigem Wechsel der Tänzerinnen.