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Fusion-Feuilleton
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Ende Teil 1
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In der letzten Nummer von Sinam bieten die Tänzerinnen alles auf, was an Tüchern, Schleiern, Pois und ähnlichem gut und teuer ist. Auch hier besticht der sich ständig wandelnde Formationstanz, der sich mit den leuchtenden und wechselnden Farben der Accessoires zu einem alle Sinne ansprechenden Gesamtkunstwerk verbindet.(wird fortgesetzt)

Sinam ist im Verlauf des Abends noch mit dem Schwerttanz an der Reihe: Aus einer Nebelwand treten Kriegerinnen mit Klinge, finden sich zu Gruppen, posieren als Tempelfiguren und verbreiten im Schreiten eine geheimnisvolle, dramatische Stimmung. Ich bin zwar ansonsten ein strikter Befürworter davon, im Tanz die Seele eines Schwerts mit einzubeziehen oder Kampfposen zu integrieren, aber genau das tut Sinam hier nicht, weder noch. Dennoch packt und fesselt einen diese Darbietung sehr. Ein Fantasy-Ballett von großer Schönheit.