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Fusion-Feuilleton
Fotos:
3, 4, 6, 8, 9, 10, 12, 13, 16, 17: Joachim Neumann, www.achim-neumann.de
2, 5, 7, 14: Peter Müller; 5: Kai Jabs; 11: Arno Werner; 1: Archiv
Den Trailer zu
Tanz des Mondes III
könnt Ihr Euch bei YouTube anschauen.

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Daß Winter nicht nur düster sein muß, beweist nun Xahira, die die überaus intelligente Assoziation Winter-Schnee-Weiß-Brautkleid gezogen hat. Unter Metern von weißem Stoff kniend steht sie langsam auf - und ja, so hat man sich immer eine Gothic-Braut vorgestellt, gäbe es denn einen Gothic-Hochzeitsladen. Umrahmt und umkränzt von schwerer gotischer Musik (mit Gesang) dreht sie sich auf der Stelle, bis der Frühling hinter ihr erscheint und sie verdrängt.

Ein großer und beeindruckender Abend liegt hinter uns, der uns in die Welt entführte, in der Magie und Poesie eine Einheit bilden. Die vier Frauen (eigentlich ja sieben, wenn man die drei zusätzlichen von „Goondarani“ einrechnet) haben die Energie der Sagen und ihrer Geschwister Fantasy und Märchen erkannt und mit ihren Wünschen und Träumen zu einem Gesamt-Kunstwerk verwoben, wie man es nur sehr, sehr selten erleben darf.

        Die Show wurde Ende April des Jahres 2009 erstmals aufgeführt und im September dieses Jahres wieder. Wenn wir alle ganz fest die Daumen drücken und uns in die Zeit versetzen, als das Wünschen noch geholfen hat, gibt es ja noch weitere Male …

Apsara Habiba bildet den Abschluß ihres Jahresrads. Zu Ethno-Musik überschüttet sich das Frühlingsmädchen mit Blütenblättern, dann wechselt die Musik zu indianischem oder sibirischem Trommeln. Nach dem Blütenblätterregen erkennen wir nun, daß Apsara sich in eine Schamanin verwandelt hat, die dazu tanzt.
Und wie es sich für eine Naturpriesterin gehört, steigert sie sich in diesen Tanz hinein, wie es nur eine Tänzerin von ihrem Format vermag.
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