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Aktuelles:
09.09.14 - "Rachel Brice und Zoe Jakes gehören ..." - Interview mit ASHLEY LOPEZ
05.09.14 - Die KURZ-VOR-SCHLUSS-OFFEN-"BURGER"
01.09.14 - "Das Zusammensein wird einfach wunderschön" - Interview mit KARLOS KHALIL
28.08.14 - "Ich bin "Valizan Airlines", kommt und fliegt mit mir! - Interview mit VALIZAN
22.08.14 - "Ich erwarte tolle neue Abenteuer" - Interview mit EDENIA ARCHULETA
20.08.14 - "Eine neue Choreografie kommt meist durch ..." - Interview mit GRAZIA MANETTI
12.08.14 - "Es ist toll zu wachsen und sich zu wandeln" - Interview mit AEPRIL SCHAILE
10.08.14 - "Ich habe Unmata gesehen ..." - Interview mit POLINA SCHANDARINA
10. August 2014

"ICH HABE „UNMATA“ GESEHEN UND WOLLTE MEINEN EIGENEN STIL ENTWICKELN"

Interview mit Polina Schandarina
von Marcel Bieger (auch Übersetzung)

Wir haben es immer schon geahnt, im Osten geht nicht nur die Sonne auf, da kommt auch einiges an Talenten auf uns zu. Neuestes Beispiel: Polina Schandarina aus Moskau, die in diesem Jahr auf dem 5. Oberrheinischen Tribal Festival auftreten wird. Einige ihrer Videos auf You Tube haben uns sehr gefesselt, und wir sind unheimlich darauf gespannt, sie live zu erleben. Polina hat sich uns zu einem Interview zur Verfügung gestellt, und wer ein wenig zwischen den Zeilen lesen kann, erahnt einiges von der Umbruchstimmung in Rußland. Und daß Polina stolz auf die russische Szene ist, läßt doch auch auf noch mehr Talente hoffen.

Aber lest selbst in Polinas großem Interview hier bei hagalla ...
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12. August 2014

"ES IST TOLL, ZU WACHSEN UND SICH ZU WANDELN"

Interview mit
Aepril Schaile
von Marcel Bieger (auch Übersetzung)

Mittlerweile ist sie schon ein paarmal bei uns aufgetreten, die mystische und dunkle Tänzerin Aepril Schaile (beim Oberrheinischen Tribal-Festival nun schon zum dritten Mal, und in diesem Jahr erstmalig auch beim Orientalischen Tanz-Festival in Stuttgart) Im letzten Interview haben wir uns vornehmlich mit der Tänzerin Aepril befaßt, heute erfahren wir von ihr etwas mehr über ihre Denkart, ihre Hexen-Rituale und die Dinge, die bei ihr hinter den Dingen stehen.

Lest selbst, und macht euch auf eine Reise in die tiefsten Gefilde der Seele gefaßt ...
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20. August 2014
Grazia war schon einige Male in Deutschland, aber in Vergangenheit meist mit dem Mailänder Trio “Les Soeurs Tribales”. Vor wenigen Jahren ist Grazia dort ausgestiegen und arbeitet seitdem an ihrer Solo-Karriere. Im letzten Frühjahr hat sie in Hannover auf der „World of Orient“ dem deutschen Publikum zum ersten Mal gezeigt, warum sie als Solistin für höchstes Können und Eleganz steht.
Und nun kommt sie wieder zu uns, zum Oberrheinischen Tribal Festival nach Offenburg. Wir freuen uns sehr darauf, und auch darüber, daß sie ihre Gedanken mit uns geteilt hat. Lest es selbst, aber vor allem, kommt sie tanzen sehen.


"EINE NEUE CHOREOGRAPHIE KOMMT MEIST DURCH EINEN GEISTESBLITZ ZUSTANDE"
Interview mit Grazia Manetti
von Marcel Bieger (auch Übersetzung)
Hat deine richtige Tanz-Karriere mit den “Les Soeurs Tribales” begonnen, oder wo sonst hast du dein Tanzwissen, deinen persönlichen Stil und deine Bühnenerfahrung gewonnen?
Ich habe schon als Kind mit klassischem Ballett und Geräteturnen begonnen und seitdem nie damit aufgehört. 2001 bin ich dann auf den Orientalischen Tanz gestoßen, und von dem ging es ziemlich bald weiter zum Tribal, und der war für mich wie eine Offenbarung. Mit ihm hatte ich das gefunden, wonach ich bereits als Mädchen geträumt hatte: Perfekte Kostüme, perfekte Aufteilung im Gruppentanz und perfekter Stil, alles war ganz genau so, wie ich es mir immer vorgestellt hatte. Dann kam das Trio „Les Soeurs Tribales“, und das hat das nach Italien gebracht, was man sonst auf der ganzen Welt hätte zusammensuchen müssen. Dabei behielt jede von uns dreien ihren persönlichen Stil bei und entwickelte sich auch individuell weiter. Während meiner späteren Jahre bei dieser Truppe zeichnete ich für viele unserer Choreographien verantwortlich, und ich habe auch bei einigen unserer Shows Regie geführt. Ich habe unentwegt an meinem Stil gearbeitet, an meinem Auftreten und an meiner Bühnen-Präsenz. Mein Geheimnis lautet, niemals so ganz mit mir zufrieden zu sein. Aus diesem Grunde arbeite ich auch jeden neuen Tag an mir.
Wie würdest du deinen Stil denn beschreiben. Aus welchen Bestandteilen setzt er sich zusammen und wie arbeitest du daran?
Man könnte meinen Stil am ehesten als “Zeitgenössische Vision” beschreiben. Er vermischt Tribal, Tribal Fusion und klassisches Ballett miteinander. Das sind sozusagen die festen Bestandteile. Wenn ich dann zu einer
bestimmten Musik tanzen oder eine neue Stilrichtung einbauen will, gehe ich zu entsprechenden Lehrern in den Unterricht. Damit ich weiß, daß ich auch alles richtig mache. Wie ich ja schon gesagt habe, arbeite ich täglich an meinem Stil und befinde mich auf einem permanenten Weg nach oben.
Wenn du ein neues Stück choreographierst, was steht dann am Anfang? Ein neues Musikstück, eine bestimmte Bewegung oder ein Accessoire), und wie geht es dann weiter?
Eine neue Choreographie kommt bei mir meist durch einen Gedankenblitz zustande. Es gibt nichts, was stets am Anfang steht, und ich folge dabei auch keinem festgelegten Ablauf. Natürlich verliebe ich mich manchmal in ein Musikstück, und dann stelle ich mir die Choreographie vor. Als würde vor meinem geistigen Auge ein Film ablaufen. Oder ich sehe ein Accessoire oder einen bestimmten Gegenstand, und um den herum entwickelt sich dann die ganze Choreographie. In meinem Kopf passiert immer so einiges, woraus dann eine neue Choreographie entsteht.
Du hast deine eigene Tanztruppe, stell sie uns doch bitte vor. Und welche Rolle nimmt sie in deiner Arbeit ein?
Meine “Living Tribal Dance Company” folgt einem anderen Konzept als “Les Soeurs Tribales”. Heutzutage tanze ich meist allein, aber bei bestimmten Veranstaltungen begleiten mich meine besten Schülerinnen. Sie sind keine Profis, aber sie sind gut genug, mich in meiner Arbeit zu unterstützen und diese in Italien zu verbreiten.
Wenn du zum Oberrheinischen Tribal-Festival kommst, was wirst du uns dann auf der Bühne zeigen?
Ich trete bei der “Solar Show” des Oberrheinischen Tribal Festivals auf (die Samstags-Show), und ich führe dort ein neues Stück auf. Es stellt meine Sicht eines Sonnenaufgangs dar.
Du kommst ganz schön herum, nicht nur in Europa, sondern auch nach Südafrika. Was hast du sonst noch für Zukunftspläne?

Dieses Jahr starte ich wirklich durch! Es geht nach Deutschland, nach Großbritannien und nach Südafrika! Ich bin so glücklich und dankbar. Mein Terminkalender für dieses Jahr ist beinahe voll, und ich beginne neue Projekte und arbeite mit neuen Leuten zusammen. Mein Motto lautet immer, den Tanz und die Gefühle mit allen Menschen zu teilen. Ich möchte den Tribal-Gedanken überall hintragen und allen das vermitteln, was ich gelernt habe, damit sie meine Möglichkeiten erhalten und sich weiterentwickeln können.

Wir sehen uns alle in Deutschland, Küsse und Umarmungen,
Grazia
Homepage Grazia: http://www.livingtribal.it
22. August 2014

Da kommt etwas Neues aus Kalifornien auf uns zu, Edenia mit ihrer Mischung aus “Popping” und “Fusion Bellydance”, und wir sind schon sehr gespannt auf sie. Edenia gehört zu den Überraschungen des 5. Oberrheinisches Tribal Festivals, und es heißt, sie will uns etwas zeigen, was wir noch nie zuvor gesehen haben.

"ICH ERWARTE TOLLE NEUE ABENTEUER"

Interview mit Edenia Archuleta
von Marcel Bieger (auch Übersetzung)

Erzähl uns bitte etwas über dich. Wie haben der Tanz und du zueinander gefunden und arbeitest du hauptberuflich als Tänzerin?
Ich habe seit meiner Kindheit eine natürliche Beziehung zum Tanz. Wenn ich Musik höre, muß ich mich dazu bewegen. Tanz bewirkt etwas in mir, mit ihm fühle ich mich lebendig. So richtig interessiert hat mich der Tanz, als ich in der Mittelschule zum ersten Mal „Breaking“ und „Locking“ gesehen habe. 2006 kam mein erstes Rachel Brice-Video hinzu, und damit war es um mich geschehen. Ich habe bei Zahreen meinen ersten Tribal Fusion-Unterricht genommen. Nicht lange danach bin ich öffentlich aufgetreten und habe fleißig Workshops besucht.

Je besser ich wurde, desto mehr habe ich an meinem Stil gearbeitet. Schließlich durfte ich in „The Oasis Dance”-Studio unterrichten, das damals von Politti Ashcraft geleitet wurde. Andere zu unterrichten, hat mir gleich gut gefallen. Das Lächeln der Schülerinnen ist jede Anstrengung wert. Vor kurzem habe ich eine Halbtagsstelle als Kellnerin bekommen. Mehr wird aber nicht draus, denn meine Hauptbeschäftigung ist und bleibt der Tanz!
Was haben Tribal Fusion und „Popping“ gemeinsam?
Ich bezeichne meinen Stil gern als „Fusion Bellydance mit Popping“. Ich habe gerade angefangen, ATS zu lernen, werde ich aber hüten, meinen Tanz schon „Tribal Fusion“ zu nennen. „Popping“ und „Fusion Bellydance“ funktionieren sehr gut miteinander, auch wenn sie recht unterschiedlich sind. Ich habe es immer befürwortet, daß Tänzer sich verschiedene Stile zueigen machen sollen, denn ich glaube, daß man dadurch nur noch besser wird. Eine der Hauptaufgaben des Tänzers ist doch, sich immer weiter zu entwickeln. „Popping“ und „Fusion Bellydance“ sind meine Lieblings-Stile. Ich bekomme von beidem einfach nicht genug, wegen der Muskelkontrolle, die man dabei erhält, und wegen des unglaublichen Gefühls, mittendrin zu sein. Beide Stile zu vereinen, ist einfach unbeschreiblich!

Du kommst zum ersten Mal nach Deutschland, warst du schon in Europa, und was erwartest du hier?
Ich war schon im ukrainischen Kiew und im weißrussischen Minsk. Beides unfaßbare Erlebnisse, die ich mein Lebtag nicht mehr vergessen werde. Jetzt ist zum ersten Mal Deutschland für mich an der Reihe. Ich bin froh um diese Gelegenheit und freue mich schon sehr darauf. Neue Abenteuer erwarten mich und neue Freunde, die ich kennenlernen werde.
Was wirst du uns in Offenburg auf der Bühne zeigen?
Die Bühne ist für mich einer der schönsten Orte auf der Welt. Dort kann ich alles geben und dem Publikum zeigen, wer ich bin. Auf der Bühne habe ich Spaß und lache auf ihr viel. Wie toll, mit dem Publikum eine Verbindung einzugehen und dabei die Menschen zu inspirieren. Ich zeige euch Kombinationen von Popping und Fusion Bellydance, wie ihr sie noch nie gesehen habt! Ein ziemlich futuristisches Stück mit … aber mehr wird noch nicht verraten. Um das zu sehen, müßt ihr schon in die Show kommen.
Erzähl uns bitte mehr über die Workshops, die du auf dem Oberrheinischen Tribal-Festival geben wirst.
Bei meinen Workshops beginne ich mit Trainingsübungen, um die Muskeln aufzuwärmen. Das geht nicht ohne Anstrengung ab, aber alles auf der Grundlage des Poppings. Von da aus dann weiter zu fortgeschrittenen Schritten, und schließlich bringe ich euch bei, wie man beide Stile miteinander verbindet, als sei das vollkommen selbstverständlich. Eines kann ich euch aber versprechen, wir werden eine Menge Spaß miteinander haben!
Edenias Workshops am 13. und 14.9. in Offenburg, Infos hier

Wie sehen deine weiteren Pläne aus?
Was meine weiteren Pläne betrifft, nun, da will ich mich natürlich immer weiter fortbilden und meine Kunst verfeinern. Ich möchte noch mehr unterrichten und reisen und eines schönen Tages mein eigenes Tanz-Studio eröffnen. Ich habe eine ganze Menge Ideen für Projekte, die ich umsetzen möchte. Und ich bin ziemlich glücklich, all das tun zu können, was ich so sehr liebe. All das bringt mich dazu, mich noch mehr anzustrengen, um noch besser zu werden. Die Fans sind mir der liebste Antrieb, und ihre Unterstützung bedeutet mir so viel. Ich danke dem Oberrheinischen Tribal Festival dafür, mich zu sich zu holen, und ich freue mich, euch alle dort kennenzulernen.
Homepage: www.edeniabellydance.com

28. August 2014

ICH BIN „VALIZAN AIRLINES“, KOMMT MIT, UND FLIEGT MIT MIR!
Interview mit Valizan
von Marcel Bieger (auch Übersetzung)

Tribal, Tribal Fusion und überhaupt Bauchtanz ist nur etwas für Frauen? Falsch, im OT tummeln sich eine ganze Menge männlicher Tänzer, darunter einige wahre Spitzenkönner. Und im Tribal gibt es Valizan, das Alibi-„Brother Studio“? Schon wieder falsch, mittlerweile existieren derer drei. Valizan aus Kanada war lediglich der erste, und hier erzählt er uns, was ihn am Bauch- und Tribal-Tanz so begeistert und wie sein Weg mitunter steinig und nicht frei von sexistischen Vorurteilen war. Aber heute steht er im ATS weit oben ... lest weiter in Valizans spannendem Interview hier bei hagalla ... weiter ...

1. September 2014

Die Insel Puerto Rico liegt vor den USA und gehört mehr oder weniger auch zu den Staaten, aber nicht so ganz. Von dort kennen wir bereits die wunderbare OT-Tänzerin Mia Sha’uri, und jetzt kommt von dort der Tribal Fusion-Künstler Karlos Khalil, um uns seine bunte Mischung aus Schauspiel, Geschichten, Modern und Zeitgenössisch gemischt mit Tribal vorzuführen. Wir sind schon sehr gespannt darauf. Da Karlos hauptsächlich Spanisch spricht, haben wir Latifah Abdel gebeten, das Interview zu führen, und sie hat diese Aufgabe mit Bravour gelöst. Aber überzeugt euch selbst:

"DAS ZUSAMMENSEIN WIRD EINFACH WUNDERSCHÖN"
Interview mit Karlos Khalil
von Latifah Abdel (auch Übersetzung aus dem Spanischen)
Erzähle uns von deinem Leben, was machst Du beruflich, und wie bist Du zum Tanz gekommen?
Momentan bin ich Tanzpädagoge für orientalische Tänze in Puerto Rico sowie im Ausland. Noch dazu bin ich ausgebildeter Masseur und biete meinen Patienten eine Ganzheits-Therapie, die der geistigen, spirituellen und körperlichen Gesundheit dient.
Vor 10 Jahren habe ich in einem orientalischen Restaurant in Puerto Rico gekellnert. Damals hatte ich schon gute Kenntnisse im Bereich Ballett und Zeitgenössischen, aber nicht im orientalischen Tanz. Monate später fing ich an, OT-Unterricht zu nehmen, und ein Jahr später wurde ich als Tänzer in diesem Restaurant eingestellt. Im Laufe der Jahre habe ich Unterricht in verschiedenen Tanzbereichen und im Schauspiel genommen, um mein aktuelles Ergebnis auf der Bühne zu präsentieren: Tribal Fusion.
Wir kennen hier in Europa aus Puerto Rico nur die OT-Tänzerin Mia Sha'uri, die wir auch schon interviewt haben. Wie aber ist die Tribal-Situation auf Puerto Rico? Orientiert sie sich am Festland USA, oder gibt es eine eigene Szene?
In Puerto Rico gibt es sehr gute Bauchtänzer, und es gibt auch eine große Bauchtanz-Gemeinde. Aber was Tribal Fusion angeht, muß ich leider für uns feststellen, daß er nicht so viel getanzt wird. Vielleicht gerade, weil Puerto Rico eine kleine Insel ist, gibt es hier nur wenige Möglichkeiten für den Fusion-Tänzer. Aus diesem Grund habe ich mich der Aufgabe gewidmet, mich im Ausland bekannt zu machen. Bisher bin ich immer sehr herzlich empfangen worden, und ich sehe mich auch als Botschafter von Puerto Rico.
Was genau wirst du in deinen Workshops veranstalten, was ist "Soul Expresssing Bellydance", und was wirst du auf der Bühne tanzen?
Mein Workshop basiert auf der Nutzung der eigenen Passionen und Gefühle, um ein emotionelles Stück erarbeiten  zu können. Ich werde eine Mischung aus Tribal-Kombinationen mit Zeitgenössisch-Techniken anbieten. Und auf der Bühne werde ich das Stück “Vida” (Leben) präsentieren. Das ist eine Mischung aus Tanz und Schauspiel, in der wir durch Tribal Fusion die Welt retten können, indem wir uns gegenseitig lieben und akzeptieren.
Du kommst zum ersten Mal nach Deutschland, was erwartest du von diesem Land, und wie sehen deine nächsten Pläne aus? Ja, es wird mein erstes Mal in Deutschland sein, und ich bin mir sicher, hier Unvergeßliches zu erleben. Egal, wo man sich mit Menschen trifft, mit denen man eine Leidenschaft teilt, das Zusammensein wird einfach wunderschön. Ich freue mich auch darauf, mit meinen Tanzkollegen zu lernen, und es befriedigt mich, daß die deutschen Tänzer von meinen Kenntnissen profitieren können. Ich bedanke mich herzlich beim 5. Oberrheinischen Tribal-Festival für seine Einladung und sein  Vertrauen in meine Arbeit.

Bis bald, euer Karlos Khalil
facebook: www.facebook.com/karloskhaliltribal
Du giltst als Spezialist für Mixturen aus Tribal Fusion mit Modern Dance und Zeitgenössischem Tanz. Das hört sich spannend an, was haben wir uns darunter vorzustellen?
Als Künstler zeige ich jedes Mal Stücke, die mehr als nur Bauchtanz sind. Ich füge Schauspiel, Emotionen und das Geschichtenerzählen hinzu, um dem Publikum eine klare und positive Botschaft zu vermitteln. Jede Darbietung hat ihre Geschichte, und auf dieser Basis entwickle ich meine Auftritte.
Noch ein paar Appetithäppchen gefällig, etwas Fast Food, bevor es mit dem 5. Oberrheinischen Tribal-Festival losgeht, dem Jubiläums-Festival? Wir haben ein paar Meldungen gesammelt, die allein für sich vermutlich untergegangen wären, gebündelt aber ihre Wirkung nicht verfehlen. Wir glauben, daß sie uns allen den Mund wässrig machen, und deshalb nennen wir sie ganz ungeniert:

DIE KURZ-VOR-SCHLUSS OFFEN-„BURGER“
(tut uns leid, Claudia)

- Ashley Lopez und Makeda Perryman tanzen ein Duo! Nachdem die beiden Künstler sich schon im vergangenen Jahr auf dem ersten Tribal Fest im rumänischen Bukarest spontan zu einem wunderschönen Zweiertanz entschlossen haben, der seinen Weg auch zu You Tube gefunden und uns alle entzückt hat, wollen die beiden das Experiment in Offenburg wiederholen. Wir sind gespannt wie ein Flitzebogen Es gibt ein Video von Makeda und Ashley, dort könnt ihr Euch schon einmal Appetit holen (s. unten)
- Inka und Nnoiz Papp (Foto oben), die Tänzerin und der Musiker, die Schöne und der Bass, sind auf dem hannoverschen Tribal Festival in diesem Jahr zum ersten Mal gemeinsam aufgetreten, haben uns alle fasziniert hinschauen lassen (und man hätte die sprichwörtliche Stecknadel fallen hören können) und sind nun in Offenburg noch einmal zu sehen. Das sollte man sich nun wirklich nicht entgehen lassen, wenn BDSS-Tänzerin und BDSS-Komponist sich zusammentun.
rechts, das Video von Ashley & Makeda, bitte anklicken ...
- Schon den wunderschönen Festival-Trailer gesehen? Mit einer phantastischen Inga Petermann (sie ist immer klasse, aber so gut war sie noch nie!). Wem das keine Laune auf das Festival macht, der ist nicht mehr zu helfen.
Inga haben wir auch zu den Dreharbeiten befragt, und die „Junge Wilde“ hat uns erzählt: „Ich habe mich schon, als Claudia mich in Hannover angesprochen hat, ganz doll darüber gefreut, dass sie dieses tolle Projekt mit mir verwirklichen möchte! … Viel vorbereiten mussten wir gar nicht. Zug buchen, Musik raussuchen und schon ging’s los! Claudia und ich haben das Ganze einfach auf uns zukommen lassen und auf Benjamin vertraut (Benjamin Huber aus Durbach, der nette junge Herr, der den Trailer produziert hat, www.langmatt.de)

Das hat er auch klasse hingekriegt, er hatte die grobe Richtung, wie’s werden soll, schon im Kopf und konnte mir somit gute Anweisungen bzw. Tipps geben, um aus mir das Beste für das Video 'rauszukitzeln'! Ich erinnere mich gern an diesen spannenden und spaßigen Tag zurück, und ich bin Claudia sehr dankbar, dass sie mich dafür auserkoren hat!“
links, der Festival-Trailer mit Inga Petermann, bitte anklicken ....

09. September 2014

Wir hatten letztes Jahr bereits Gelegenheit, Ashley Lopez zu interviewen, damals anläßlich ihrer Europa-Tournee. In diesem Jahr kommt sie endlich auch nach Deutschland, zum 5. Oberrheinischen Tribal-Festival, um genau zu sein. Ashley befindet sich immer noch an der Spitze der internationalen Tribal Fusion-Szene, und so haben sie gern befragt, wie es ihr im letzten Jahr ergangen ist. Ashley arbeitet bei Rachel Brice und ihrem „Datura“-Projekt. Zu ihrem besonderen Aufgabengebiet gehört die Betreuung der virtuellen Ausbildung, der „Datura online“.

"RACHEL BRICE UND ZOE JAKES GEHÖREN ZU MEINEN WICHTIGSTEN EINFLÜSSEN"
Interview mit Ashley Lopez
von Marcel Bieger (auch Übersetzung)
Was macht „Datura“? Ihr habt Schüler aus der ganzen Welt, sind auch welche aus Deutschland dabei? Wirst du bei uns für „Datura“ die Werbetrommel rühren, am ehesten vielleicht für „Datura online“?
„Datura“ ist ein quicklebendiges kleines Tanz-Zentrum hier bei uns in Portland in Oregon. Für mich ist es eine Ehre, dieser unglaublichen Gemeinschaft von Tänzern angehören zu dürfen, ich fühle mich hier wie zuhause.
Mit „Datura online“ (http://daturaonline.com/) haben wir die wunderbare Möglichkeit einer internationalen Plattform, auf der ich meine Liebe für den Bauchtanz mit dem Rest der Welt teilen kann. Ich schaue mir unheimlich gern die Videos unserer Schülerinnen an, die unsere Choreographien einstudiert haben. Ich lese auch mit großem Interesse die Mails und Kommentare der vielen „Datura online“-Fans. Zur Zeit arbeite ich an einer neuen Serie, die wir im September drehen wollen, und darauf freue ich mich schon ganz besonders.

Ja, wir haben tatsächlich auch Schülerinnen aus Deutschland, und einige von ihnen haben schon geschrieben, daß sie zusammen mit mir online gelernt haben. Ich bin schon sehr neugierig, sie endlich persönlich kennenzulernen.
Was hat sich in den letzten zwölf Monaten bei dir getan?
Vor lauter Aktivitäten wußte ich manchmal nicht mehr, wo mir der Kopf steht, aber es waren fast immer lohnende Projekte. Ich habe es sehr genossen, auch im Ausland zu unterrichten, aber es macht mir auch weiterhin viel Freude, mit meinen Lehrerinnen zu arbeiten. Rachel Brice und Zoe Jakes gehören zu den wichtigsten Einflüssen in meinem Leben, und ich kann dem Schicksal gar nicht genug dafür danken, bei ihren Unternehmungen mitmachen zu dürfen: „Datura“, „Beats Antique“ und „House of Tarot“. Ich versuche, die Balance zwischen Auslands-Auftritten und der Arbeit zuhause zu halten - die besteht aus Sport und Training, der Arbeit an den Kostümen, die Entwicklung neuer Choreographien und der Weiterbildung.
Wie hat es dir in Europa gefallen, du warst im letzten Jahr in der Ukraine, in Rumänien, in Italien und in Frankreich? Jedes einzelne dieser Länder war ein Erlebnis. Ich bin noch nie zuvor dort gewesen, und deswegen hatte ich viel Spaß dabei, mir die neuen Städte anzuschauen. Meine Gastgeber haben mich auf Händen getragen, und ich habe in Rumänien Draculas Burg gesehen, in Italien und Frankreich habe ich köstlichen Wein und die besten Mahlzeiten serviert bekommen, und in Kiew hat man mir unglaubliche Architektur gezeigt.
Die Tänzerinnen in all diesen Ländern haben mich auf das herzlichste empfangen und mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Überall habe ich Kultur, Geschichte, tolle Tänzerinnen und kulinarische Köstlichkeiten genossen.
Uns hat dein Duo mit Makeda Perryman sehr gut gefallen, werden wir so etwas noch einmal zu sehen bekommen? Ich darf euch mitteilen, daß Makeda und ich in Offenburg wieder zusammen auftreten werden, ich bin schon ganz aufgeregt!

Was wirst du uns denn überhaupt in Deutschland zeigen? Abgesehen von dem Duo mit Makeda … ich sitze gerade an meinen neuen Kostümen und Stücken, die ich euch zeigen will.

Erzähle uns doch bitte etwas über deine Workshops.
In Offenburg biete ich drei Workshops an: zwei Technik-Kurse und einen mit Kombinationen:
Der erste heißt „Fast and Furious, Silky Snake”, steht für alle Kenntnisstufen offen und spannt den Bogen von Isolations-Übungen zu gestalterischen Sequenzen. Der zweite konzentriert sich auf „Layering“ und „Travelling“ und eignet sich am besten für Tänzerinnen, die schon über gewisse Grundlagen verfügen und sich gern in Sachen Bewegungs-Kombinationen weiterentwickeln wollen. Der dritte Workshop beschäftigt sich insbesondere mit Tanz-Kombinationen, und dort lasse ich sicher auch einiges von dem neuen „Datura online“-Material einfließen.

Ich freue mich schon sehr darauf, das alles unterrichten zu können!
Homepage: www.ashleylopezbellydance.com