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”Surprise From Hell", alle Teilnehmer der Show tanzen zusammen Impro-Tribal
Photos © Nils Djervad
Das skandinavische Trio:
Elin Kåven
(Norwegen), Callisto (Schweden) und Dud Muurmand (Dänemark)
Grafik und Layout: Konstanze Winkler
DUNKLE ÜBERRASCHUNGEN

Zum DARK WEEKEND in KOPENHAGEN
 vom 27-29 April 2012

von Marcel Bieger und Dud Muurmand

VORREDE

Zum nunmehr dritten Mal führen wir unser kleines Festival durch, das ganz dem Dunklen, Dramatischen, Ausdrucksstarken und Experimentellen im Tribal gewidmet ist.

        In diesem Jahr haben wir „Ariellah Darker Still“  als Lehrerin und für die Bühne gewinnen können. Die skandinavische schwarze Szene liebt sie sehr, und deswegen war es für uns keine Frage, eine Künstlerin wie sie einzuladen. Das wird übrigens ihr erster Besuch in Dänemark, und ich habe so das Gefühl, als würde es nicht ihr letzter bleiben.


PROGRAMM DES DARK WEEKEND FESTIVALS

Freitag 27. April 2012

17.00-19.00 Ariellah Workshop 1 - "Creepy Complex Combos"

20.00-22.00 TWILIGHT HAFLA mit Basar & Studio Show (im Soulhouse Studio)

Samstag, 28. April 2012

10.00-12.30 Ariellah Workshop 2 - "Drills & Thrills"

13.00-15.30 Ariellah Workshop 3 - "The Darker Side of Movement"

19.30-22.00 DARK CABARET Show in der Culture Box

Sonntag, 29.  April 2012

11.00-15.00 Ariellah Workshop 4 - "At the heart of it all"

An diesem Wochenende kommen in Kopenhagen so viele Tänzerinnen und Vortrags-Künstler zusammen, daß nicht alle in die “Dark Cabaret” Show hineinpassen, deswegen haben wir uns etwas Neues einfallen lassen, die „Twilight Hafla“, wo alle Workshop-Teilnehmer die Chance erhalten, sich zu einem Plausch zu treffen und sich im Basar umzuschauen. Wir erhalten dadurch Gelegenheit, noch mehr von unseren phantastischen skandinavischen Künstlerinnen in heiter gelassener Studio-Atmosphäre vorzustellen.
INTERVIEW MIT DUD MUURMAND

Warum “Dark Cabaret”?

“Dark Cabaret” ist die große Show beim „Dark Weekend Copenhagen“, aber nicht mit den normal üblichen Galas auf Festivals zu vergleichen. Bei uns liegt der Schwerpunkt auf dem Tanz, der Geschichten erzählt, auf Ausdruck und Schauspiel. Wir möchten den Dark Fusion auch in einem ungewohnten Rahmen zeigen, nämlich im Varieté oder einer Burlesque-Show, wie das in den USA hieß, kurzum in den Theatern, in denen das Normale verdreht und das Verdrehte normal, in denen oben unten und unten oben war.

In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen gab es im Kabarett und Varieté schon eine Bewegung, die auch Dark Cabaret hieß. Aber wir haben keine politische Botschaft, und uns kommt es viel mehr darauf an, eine Unterhaltungs-Show zu präsentieren, bei der es um Tanz
und seine Wirkung geht.
Die Zuschauer sind aufgefordert, ihre Sicht auf den Tanz zu überprüfen und sich Fusion-Darbietungen zu stellen, die einem die Hör und Sehgewohnheiten ganz schön durcheinanderbringen. Und schlußendlich sollen die Tänzerinnen dazu gebracht werden, auch über den eigenen Tellerrand zu schauen.
Um dieses Konzept endlich in die Tat umzusetzen, haben wir vor zwei Jahren unser allererstes, das Dark Cabaret 2010, aus der Taufe gehoben, damals schon in der „Culture Box“, dem Treffpunkt für elektronische Musik in der Innenstadt von Kopenhagen. In diesem Club stolpert man nicht gerade über zuviel Einrichtung, eigentlich gibt es für das Publikum kaum Sitzplätze. Aber auch keine Vorhänge, keine Bühne und nur eine freie Fläche in der Mitte, dazu zwei Scheinwerfer und Musik - und das hat tatsächlich funktioniert! Unsere Künstler werden sich also mit einer sehr kleinen Fläche, die sich mitten im Publikum befindet, begnügen müssen.
Wir haben die ganze Show in drei Blöcke aufgeteilt, und in einer der Pausen gibt es eine Überraschung. Die heißt bei uns  "SURPRISE FROM HELL", und wird ein Riesenspaß. Alle Tänzerinnen des Abends kommen auf die Bühne gekrochen und konfrontierten das Publikum derart mit einem improvisierten Tribal, daß den Zuschauern keine andere Wahl bleibt als mitzumachen. Diese „Angriffe“ haben wir fest im Programm, und jedes Mal stehen sie unter einem anderen Motto. 2010 haben wir das gleich eingeführt, und diese „Überraschung“ war ein solcher Erfolg, daß wir sie 2011 gleich noch einmal ins Programm aufgenommen haben. Und 2012 natürlich auch, aber jetzt gibt es mehrere und unterschiedliche „Überraschungen“.
In diesem Jahr haben wir Ariellah dabei, die für uns auftreten wird. Ein ganz besonderes Erlebnis erwartet uns, und wir sind schon ganz kribbelig, eine solche Künstlerin auf der kleinen Bühne sozusagen „mitten unter uns“ zu haben.

Natürlich ist es uns auch sonst (wieder) gelungen, einige der besten und schwärzesten Tänzerinnen Skandinaviens zu uns einzuladen (manchmal mit Mafia-ähnlichen Methoden), damit sie uns ihre dunkelsten, abgefahrensten, experimentellsten, dramatischsten und gefühlvollsten Tänze zum Vortrag bringen. Und wir haben wieder unsere „Experimente“. 2011 war das zum Beispiel ein gemeinsamer Auftritt von mir (Dud aus Dänemark), Callisto aus Schweden und Elin Kåven aus Norwegen. Den Tanz haben wir über Video und Skype zusammengestellt und unmittelbar vor der Show gemeinsam einstudiert. Etwas in der Art oder auch ganz anderes wird es 2012 wieder geben.

Die Gastgeberinnen des Varieté-Abends wird der „Tribe of Gaia“ sein (Lisa, Louise und ich), und wir werden die Veranstaltung mit ein paar verrückten Ideen aufpeppen, um das Publikum in die richtige Tingel-Tangel-Stimmung zu versetzen.

Die Künstler des "Dark Weekend Festivals"

Ariellah (USA)

Callisto (Schweden)

Elin Kåven (Norwegen)

Tribe of Gaia (Dänemark)

Pernilla Sund (Schweden)

Karolina Alvaker (Schweden)

Gita Vinlander (Schweden)

Lisa Lundgren (Schweden)

Linda Thorsager (Dänemark)

Dark Rose (Dänemark)

Dark Empire (Schweden)

Können sich noch Künstler (und Händler) für „Dark Cabaret“ bewerben?

Nein, da ist die Liste bereits geschlossen, und gemäß unserem Konzept für „Dark Cabaret“ gibt es dort auch keinen Basar – nur auf der „Twilight Hafla“. Aber es gibt noch einige wenige Eintrittskarten für die Show. Die kann man mittels Paypal auf unserer Homepage bestellen: http://www.tribaldance.dk/SHOP-tribdanc.htm

Wir möchten unser Publikum auch bitten, sich entsprechend vorzubereiten, will sagen, unsere Zuschauer sind in einer der Pausen selbst Programmbestandteil, und es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Sitzplätzen. Aber wir tragen schon dafür Sorge, daß man Bewegungsspielraum hat und auch mal die Beine ausstrecken kann. Ganz wichtig, man muß mindestens 18 Jahre alt sein, um in den Club eingelassen zu werden. Das „Culture Box“ ist nämlich ein Nacht-Club, und die Eintrittskarten gelten auch für die Zeit nach der Show, also ab etwa 23 Uhr.

Ist auch der Workshop-Plan abgeschlossen (und wie viele Kronen sind eigentlich in einem Euro?)


Ja, der Workshop-Plan ist längst fertig und alle Kurse bereits ausverkauft. Wir haben die Anmeldung für die Ariellah-Kurse im Oktober eröffnet, und kaum einen Monat später waren alle Plätze verkauft. Aber wir haben eine Warteliste eingerichtet.

Und richtig, Dänemark gehört nicht zur Euro-Zone, wir haben noch unsere alte Währung. 1 Euro entspricht 7,50 DKK (dänischen Kronen). Die „Dark Cabaret“-Show kostet im Vorverkauf 120.- DKK, was 16 Euro ausmacht.

Wer keine Karte mehr bekommt, uns aber trotzdem gern mal kennenlernen möchte, wir richten in diesem Jahr das zweite „Tribal Copenhagen“ aus, ein Intensiv-Workshop-Wochenende rund um den Tribal.
Die "Culture Box" in der Innenstadt von Kopenhagen
"Cabaret" - Tribe of Gaia
Dud Muurmand