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Homepage "Orientale": www.tanzhaus-nrw.de
22.02.12 - WORKSHOPS aus der ganzen Welt, Teil 2
21.02.12 - DAS GOLDENE QUARTETT
20.02.12 - INDIEN, KLASSIK UND MODERNE
19.02.12 - FULMINANTER AUFTAKT
18.02.12 - THE GODFATHER OF DRUMS
17.02.12 - OPEN-STAGE-AUFTRITTSLISTE
16.02.12 - BRUNO
15.02.12 - WORKSHOPS aus der ganzen Welt
14.02.12 - und noch ein Star der letztjährigen "Open Stage" - JASMIN DOHR
13.02.12 - 20 Jahre und kein bisschen heiser - PROJEKT MANIS
12.02.12 - Wiedervereinigung bei PERLATENTIA
11.02.12 - Das tanzende Orchester - Was THE VIOLET TRIBE alles mitbringt
10.02.12 - Star der OPEN STAGE in letzten Jahr - CRISTINA ZEGARRA
09.02.12 - SARINA und GIULIANA im Duo
08.02.12 - Auftritt bei der OPEN STAGE
die aktuellen Orientale-News:
Ein neues Jahr hat begonnen, und Reigen der großen Festivals beginnt endlich wieder. Traditionell macht die „Orientale“ im „tanzhaus nrw“ den Anfang. Um noch enger dabei zu sein, um noch besser zu verstehen, wie es dort zugeht, und um sich noch mehr darauf freuen zu können, präsentieren wir euch ab sofort den „Orientale Ticker“, in dem es täglich etwas Neues über dieses Festival zu lesen gibt:
6. Februar 2012

AUFTRITT BEI DER OPEN STAGE

Endlich stehen die Namen der glücklichen fest, die in diesem Jahr auf dem Nachwuchsabend ihr Können unter Beweis stellen dürfen. Einige sind ganz neu, andere haben schon woanders Lorbeeren geerntet, und auch in diesem Jahr dürfen die Besten HOFFEN; im nächsten Jahr zu den großen Shows der Orientale eingeladen werden - so wie im Vorjahr Cristina Zegarra, Jasmin Dohr und Melanie „Sarina“ Baumeister. Wir wünschen ganz viel Erfolg.

-      „Dunya Magnuna“ (Duisburg) tanzen 2 Hula-Tänze, eine traditionelle (auf Gruppe umgeschriebene)
und eine eigene Choreographie.

-      Elmira (Zweibrücken) tanzt einen Schlangentanz nach einer Choreographie von Artemis (Stuttgart)
und einen klassischen OT.

-      „Ereshkigal“ (Augsburg) tanzen ihren Puppentanz, Tribal Fusion.

-      Tina „Amierah Hazara“ Gabriel (Attendorn) ehem. Manis-Schülerin, tanzt klassischen OT und Stocktanz nach eigener Choreographie.

-      Mariam Karout (16.Jahre, Düsseldorf) besucht im „tanzhaus nrw“ Hip Hop Kurs und tanzt
Oriental-Hip Hop.

-      Ida Mahin (aus der Gruppe Ereshkigal) tanzt chinesischen Tanz mit Kung Fu Fächer.

-      Amanda Märkli (St. Gallen, Schweiz) tanzt Tribal Fusion.

-      Jasmin Moussa  (17 Jahre, Düsseldorf) - Tochter von Pierre Moussa,  tanzt klassischen OT nach eigener Choreographie.

-      Petra "Ayeris" Olah (Düsseldorf/Kaarst) Manis-Schülerin und Mitglied der Gruppe SINAM tanzt modernen Orientalischen Tanz mit Schleier und Trommelsolo.

-      Inga „Salome“ Petermann (Springe) tanzt Tribal Fusion.

-      „Ras El Hanout“ (Düsseldorf) Schülerinnengruppe von Henneth Annun, tanzen nach einer Choreographie ihrer Lehrerin Tribal Fusion.

-      Sandra "Shandra"  Rütten (Mönchengladbach) Manis-Schülerin, tanzt klassischen OT, ihre erste eigene Choreographie.

-      „Xandri Nur“ (Köln) Schülerinnengruppe von Xahira, tanzen nach einer Choreographie ihrer Lehrerin Tribal Fusion.

Die ebenfalls gesetzte Pin'u (Kiel) mit einem Tribal Fusion hatte leider einen Unfall und mußte absagen.
Wir bedauern sehr.  

Open Stage 19.2. - hingehen

7. Februar 2012

SARINA UND GIULIANA IM DUO

Manchmal werden Weihnachtswünsche erst zur Orientale erfüllt. Sarina und Giuliana tanzen auf dem Tribal-Abend (17.2.) im Duo und springen damit für eine kurzfristig verhinderte Künstlerin ein. Die beiden haben sich bereits beim 2. Oberrheinischen zusammen auf die Bühne gestellt, damals aber noch zum Ausprobieren, und jetzt in echt und richtig und überhaupt. Davon werden Omas noch ihren Enkelinnen berichten. Natürlich sind Sarina und Giuliana an dem Abend auch solo zu sehen.
Tribal-Abend 17.2. – hingehen.

Homepage ORIENTALE
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10. Februar 2012

STAR DER OPEN STAGE IM LETZTEN JAHR - CRISTINA ZEGARRA


Ich heiße
Cristina Zegarra und habe vor dreieinhalb Jahren mit dem Tanzen begonnen. Meine beste Freundin hat mich damals mit dem „Tribal-Fieber“ infiziert.

Im vergangen Jahr habe ich an der „Open Stage“ der Orientale teilgenommen. Dieser Tag zählt zu den schönsten Erlebnissen, die ich bisher mit dem Tanzen verbinde. Für mich war es der erste Solo-Auftritt, und dann gleich auf so einer bekannten Bühne. Dabei war aber nicht nur der Moment auf der Bühne etwas Besonderes, sondern auch vor allem die tolle Atmosphäre dahinter. Durch die Veranstaltung habe ich viele nette Menschen kennengelernt. Insbesondere für die Begegnung mit Jasmin Dohr bin ich sehr dankbar, denn daraus ist eine wunderbare Freundschaft entstanden.

Im letzten Jahr habe ich noch an einigen anderen Veranstaltungen teilnehmen können, zum Beispiel auf der Open Stage des
Tribal-Festivals in Hannover, auf Leyla Jouvanas Orient-Party, Jasmins Veranstaltung "Hüftgold", dem Kieler Tribal Cafe und dem 2. Oberrheinischen
Tribal-Festival in Offenburg.
Jeder einzelne Aufritt war eine neue Erfahrung. Verbunden mit zahlreichen schönen Eindrücken und toller Stimmung unter den Tänzerinnen. Ich hoffe, daß ich ganz viele von Ihnen auch in diesem Jahr wiedersehen werde!

Die Erfahrungen, die ich beim Tanzen sammeln konnte, möchte ich gerne auch an andere Tänzerinnen weitergeben. Gemeinsam mit Sophia Chariarse gebe ich seit kurzem Tribal Fusion-Kurse. Es macht mich sehr glücklich, etwas, das mir so viel bedeutet, mit anderen zu teilen. Aus den gemeinsamen Unterrichtsstunden mit Sophia ist auch etwas Neues entstanden. Wir werden in diesem Jahr gemeinsam als Duo auf der Bühne stehen. Darauf freue ich
mich schon besonders.

Ebenfalls eine neue Erfahrung wird es sein, als Gasttänzer bei einer bekannten Gruppe mit dabei zu sein. In nächster Zeit wird man mich auf verschiedenen Veranstaltungen mit „The Violet Tribe“ sehen! Darauf bin ich sehr gespannt und genieße das ganze drum herum schon jetzt.

Ein Höhepunkt in diesem Jahr werden für mich sicherlich meine Auftritte im Rahmen der diesjährigen Orientale sein. Wenn ich bedenke, daß ich vor einem Jahr noch auf der Open Stage tanzen durfte, ist das etwas ganz Besonderes für mich, nun in einem anderen Rahmen mit so vielen bekannten Künstlern auf der Bühne zu stehen. Es zeigt mir aber auch, welche große Chance dieses Festival Tänzerinnen bietet. Die dort gesammelten Erfahrungen und Eindrücke haben meine tänzerische Entwicklung unheimlich nach vorne gebracht. Deswegen freue ich mich schon sehr auf die Orientale 2012!
Open Stage 19.2 – hingehen.


11. Februar 2012

DAS TANZENDE ORCHESTER - WAS „THE VIOLET TRIBE“ ALLES MITBRINGT

Die tanzenden Mädels von „The Violet Tribe“ bedienen allesamt auch Musikinstrumente, und wenn die einen tanzen, zupfen, tastenschlagen oder flöten die anderen – und umgekehrt. Hinzu kommt Musik, die zuvor im Studio eingespielt wurde. Dazu schickt uns „Cinnamon Star“: „Frau Stückers kleine TVT-Instrumentenkunde“, die wir hier, in Auszügen wiedergeben:

„Live haben wir dabei:
Hackbrett - ein Saiteninstrument, das mit Schlegeln gespielt wird. Die Bedienung teilen sich Lily und ich. Rauschpfeife - in relativ lautes Doppelrohrblatt-Instrument, das vor allem während der Renaissance populär war. Darauf spiele meistens ich, bei „Colours“ aber auch Dr. P. 
Blockflöten - live flötet zur Zeit Lily. 
E-Gitarre- für den organisierten Lärm ist Dr. P  zuständig. 
Konzertgitarre - spielt Annun. 
E-Bass - spielt normalerweise Arzo, aber bei „Colours“ werde ich das übernehmen.  
Synthesizer - bedient seit unserem ersten Konzert in diesem Jahr in Ahlen unsere Gast-Musikerin Tala.
Verschiedene Percussion-Instrumente wie z.B. Zimbeln kommen auch immer mal wieder zum Einsatz. Zusammen mit der Elektronik kommen vom Playback:
Cembalo - Ein historisches Tasteninstrument. Dafür bin ich zuständig.
Harfe - hat Lily eingespielt. 
Erhu - Ein chinesisches Streichinstrument, dem Svahara ein paar experimentelle Töne entlockt hat.
Duduk - ein Holzblasinstrument. Gespielt ebenfalls von Svahara. 
Cello - das wurde allerdings nicht von uns selbst eingespielt, sondern von unserem Gast-Cellisten Christoph Kutzer.

Wer es ganz korrekt haben möchte, „The Violet Tribe“ nennen ihren Musik „Electro-Vintage-Glamour-Pop“, und ihr Projekt insgesamt: "Underground Music & Bellydance" Liebe Grüße, Bianca“
„Colours“ 18.2. – hingehen.

12. Februar 2012

WIEDERVEREINIGUNG BEI PERLATENTIA

Elena Sapega, Tänzerin beim Hannoverschen Stamm „perlatentia“ und zwischenzeitlich im Ausland unterwegs, ist „wieder zu 100% zurück in Hannover“. Selbstredend freut sie sich schon darauf, „mich wieder mit Leib und Seele dem Tanzen und meinem geliebten Tribe zu widmen“. Der erste gemeinsame Auftritt der wiedervereinten Tanz-Truppe bei einem Tanz-Festival findet auf der Orientale statt. Glückwunsch, wir freuen uns drauf. Und noch eine Neuigkeit, bei den „Perlen“ gibt es eine ganz neue: Anna Emdina. In Düsseldorf treten sie zu viert auf (Anna, Imme-Kathrin, Patricia und Elena), unter anderem mit der Premiere ihres Modern-Fusion-Stückes. Dazu gibt es auch einen neuen Look. „Wir freuen uns schon sehr auf unsere erste gemeinsamen Tour mit Anna! Liebe Grüße, Elena“
Tribal-Abend, 17.2. – hingehen.

13. Februar 2012

20 JAHRE UND KEIN BISSCHEN HEISER

Der letzte Abend des „Orientale“-Festivals gehört traditionell der „Reise der Karawane“, in welcher Manis’ Projektgruppen zeigen, was sie bei einer von Deutschlands führenden Choreographinnen gelernt haben. Und das ist nicht eben wenig, wenn sich diese Einrichtung nun schon zum 20. mal jährt. Richtig, 1992 hat Manis ihr erstes Projekt gestartet, und seitdem hat sie sich im gesamten deutschsprachigen Raum ausgebreitet. Über 30 sind es bereits, und alle wurden auf einer „Reise der Karawane“ mit einer zweistündigen Show abgeschlossen. Dafür schreibt Manis für jede Projektgruppe die Hälfte der Choreographien, die anderen entwickeln die Künstlerinnen selbst. Das wären ja in zwanzig mal 12 … und eins im Sinn …und da gekürzt ... macht genau … ach, rechnet das doch selber aus. Auf jeden Fall soll es diesmal einige Überraschungen geben, und dazu später mehr an dieser Stelle.
„Reise der Karawane“, 25.2. – hingehen.

14. Februar 2012

UND NOCH EIN STAR DER LETZTJÄHRIGEN „OPEN STAGE“


Jasmin Dohr erinnert sich: Die Open Stage der Orientale 2011 hat mich in verschiedener Hinsicht in Bewegung gebracht. Erstmal war es für mich ein großer Schritt nach aussen, da ich in der Szene nicht umtriebig bin. Dann hat es mir ein anderes Bewußtsein für mich und meinen Tanz gegeben, da ich vor Fachpublikum meinen Tanz präsentieren konnte, und das ist etwas vollkommen anderes, als vor Leuten zu tanzen, die den Tanz mögen, aber wenig (er) "Ahnung" von der Materie haben. Zusätzlich habe ich dort Cristina Zegarra kennengelernt, und es ist eine sehr gute Freundschaft entstanden, die auch über das Tanzen hinausgeht. Durch ihre Begeisterung bin ich teilweise auch mitgerissen worden, aktiv zu bleiben und mich bei Szene-Events weiterhin zu bewerben.

Wo bin ich tanztechnisch angekommen? Ich habe im letzten Jahr meine eigene Schülerinnen-Show organisiert – mit sehr positiven Rückmeldungen -, war Tänzerin bei der Gala des 2. Oberrheinischen Tribalfestivals, ich war bei Anasma in Paris,
um Einzelstunden bei dieser unglaublich tollen Tänzerin nehmen zu dürfen, die ich auf der Orientale endlich persönlich kennengelernt habe! Ich habe den 3. Platz beim Contest "Bellydancer of the World" in der Kategorie "Tribal Fusion" gemacht. Ich habe im Sinne der Open Stage der Orientale eine eigene Open-Stage-Veranstaltung in Bonn ins Leben gerufen, welchen spartenübergreifend ist und bei dem Tänzer aus allen Stilen willkommen sind, ihre Ideen zu präsentieren.(www.dance-o-rama.de) Nun werde ich demnächst mein eigenes Tanzstudio in Bonn eröffnen! „Hüftgold das Studio“ - Orientalischer Tanz, Tribal Fusion, Yoga für Tänzerinnen und mehr! (Mein Gott, ist das viel, was ich alles gemacht habe !)

Ich würde eine Teilnahme an der Orientale Open Stage empfehlen, denn das Tanzen auf einer so schönen Bühne bei einem solchen bekannten Festival ist etwas Besonderes. Es zeigt auch, wie man zu sich selbst und seinem Tanz steht, finde ich, und solche Feuerproben sind manchmal ein guter Katalysator für die eigene Wahrnehmung. Was man danach daraus macht, muß jede für sich selbst entscheiden.
Open Stage 19.2. - hingehen.

15. Februar 2012

WORKSHOPS AUS DER GANZEN WELT

Die Orientale ist nicht nur das längste Festival, es bietet auch ein wahres Füllhorn an Kursen und Workshops. Da fällt es nicht immer leicht, sich sofort zu entscheiden. Werfen wir einen Blick in die Übersicht:

ILLAN ist ein junges Tanzwunder aus Frankreich, dessen Bewegungen so lässig wirken, als seien sie ihm angeboren. Bislang dem Tribal Fusion verschrieben, zeigt er auf dem „tanzhaus nrw“-Festival wohin sein Reise in Zukunft gehen wird:

Tetris & Body Mechanics
Das Ziel dieses Workshops: eine dynamische Choreografie zu elektronischer Musik entwickeln! Illan vermittelt verschiedene Übungen zur Körperisolation. Sa 18.2. 13.30 – 16.00 h

Tribalywood – Fusion von Tribal und Bollywood
Dieser Workshop verbindet Tribal Dance mit der rhythmischen Energie des Bollywood – begleitet von indischer Musik. Sa 18.2. 16.30 – 19.00 h

HENNETH ANNUN zählt zu den führenden Tribal Fusion Tänzerinnen Deutschlands, ja sie hat diesem Genre bei uns den Weg bereitet. Ihre Solo-Auftritte sind legendär, und zusammen mit „The Violet Tribe“ feiert sie Triumphe

Oriental Ballet
Die wichtigsten Grundpositionen und Bewegungen aus dem klassischen Ballet werden eingeübt und in kleine Kombinationen integriert. Auf die korrekte Haltung von Wirbelsäule und Armen wird besonderer Wert gelegt. Geeignet für Orientalischen Tanz und Tribal Fusion. So 19.2. 10.30 – 13.00 h

Tribal Fusion Choreografie „Qanundrum“
Fetzig freche Tribal Fusion-Choreografie à la Henneth Annun mit schönen Dynamikwechseln und Raumwegen. Super für Duette und Gruppen! So 19.2. 13.30 – 16.00 h

SURYA GAMAL hat auf der ganzen Welt Orientalischen Tanz gelernt, und heute wird ihre Kunst gern als sinnlich, kraftvoll und verspielt beschrieben. Die gleichfalls beliebte Trommlerin ist in Augsburg zuhause, und die Gelegenheit ist wirklich günstig, sich in die Geheimnisse ihre Kunst einführen zu lassen.

Klassische Routine (Choreografie)
Zu „Delly Ya Delly“, der Kurzroutine von Dr. Mo Geddawis gleichnamiger CD, wird eine Choreografie mit Schleierintro, Saidi- und Saudipart im klassischen Raks Sharki Stil einstudiert. Bitte einen Schleier mitbringen.
Sa/So 18./19.2. 13.30 – 16.00 h

1001 Shimmy – unterschiedliche Shimmytechniken
Für eine der wichtigsten Bewegungen im Orientalischen Tanz gibt es viele Metaphern, von „Petersilie-Hacken“ über „Knie-“ zum Hüft-Shimmy. Welche Techniken sich dahinter verbergen, wann und wo sie Anwendung finden, wird in diesem Workshop vermittelt. Sa 18.2 16.30 – 19.00 h


16. Februar 2012

BRUNO

Ich habe noch nie einen Menschen erlebt, der sich so gut mit Musikinstrumenten auskennt wie Bruno Assenmacher. Und damit sind nicht nur die abendländischen gemeint, sondern auch die morgenländischen und überhaupt die von der ganzen Welt. Nicht ohne Grund nennen ihn seine Schüler augenzwinkernd den „weltbesten Bruno“. Wenn ich einmal bei Günther Jauch im Quiz säße und den Telephon-Joker für eine Musikfachfrage benötigte, ich würde ohne Zögern Bruno anrufen (lassen). Um Bruno einmal von allen Seiten kennenzulernen, bietet sich die Orientale geradezu an. Bruno trommelt nicht nur live bei der Gala,
bei „Colours“ und bei der „Reise der Karawane“, er gibt auch einen, na was wohl, Workshop

Einführung in die Rhythmen der orientalischen Tanzmusik in Theorie und Praxis
So 19.2. 16.30 – 19.00 h

Er hält auch einen: Vortrag, Fr 24.2. 18 h
Bruno Assenmacher veranschaulicht die verschiedenen Facetten der arabischen Musik im Vergleich zur abendländischen Musik anhand von verschiedenen Bildern und Musikbeispielen. Er bringt einige Originalinstrumente mit, die von den Zuhörern auch ausprobiert werden können.
Hingehen – Bruno gucken und hören (
von Marcel Bieger)


17. Februar 2012

GANZ FRISCH AUS DEM BACKOFEN, DIE LETZTE OPEN-STAGE-AUFTRITTSLISTE

Hier in alphabetischer Reihenfolge und nach Künstlernamen sortiert, wer in diesem Jahr auf die Offene Bühne des Tanzhauses kommt. Beworben hatten sich mehr als doppelt so viele,

1.) Amierah Hazara
2.) Amanda Märkli
3.) Ayeris
4.) Gruppe Dunya Magnuna
5.) Elmira
6.) Gruppe Ereshkigal
7.) Ida Mahin
8.) Jasmin Moussa
9.) Miriam Karout
10.) Ras el Hanout
11.) Salome
12.) E´fey (die Kölner tanzen uns ein Fantasy Tribal Fusion Fächerschleier-Stück.)
13.) Shandra
14.) Xandri Nur
„Open Stage“, 19.2. – hingehen.


18. Februar 2012

THE GODFATHER OF DRUMS – WAS RATATOUILLE ALLES MITBRINGT

Zum gemeinsamen Abend mit “The Violet Tribe”, Sinam und Manis fährt Bruno Assenmacher ebenfalls schweres Schlagwerk auf (s. a. „Das rockende Orchester“ in dieser Rubrik). Hier der Spielplan mit Würdigung der Percussion-Instrumente:

- 1. Elements: Orient-Balkan-Rock-Mix gespielt auf Davuls
- 2. Samai:  Klassisch-arabische Melodie gespielt auf Rahmentrommeln, Surdos, Glocke und Querflöte
Tanz: Manis
- 3. Teufelswerk:  Böser Afro-Oriental-Groove gespielt auf Djembés, Darabukkas, Glocke, Kalebasse und Davuls
- 4. Safran:  Klassisch-orientalisches Trommelsolo gespielt auf Darabukkas, Dohollas, Rahmentrommeln und Riq mit Rhythmen aus Ägypten und Marokko Tanz: Gamila
- 5. Tamburello: Rahmentrommel-Solo mit einem Mix aus arabisch-italienisch-marokkanisch-brasilianischen-indischen Rhythmen gespielt von Bruno Assenmacher
- 6. Cabriolet: Echter Orient Samba mit Darabukkas, Agogos, Surdos, Shakern, Sagat und Tamborims
Tanz: Manis und Sinam
- 7. Manta Mantra: Trommel-Knaller mit Darbukkas, Riqs, Glocken und Davul
- 8. ...doch Schrotty flickt die Warp Feder!: Oriental-Fantasy Drumming mit Senfeimern, Backform, Regen- und Mülltonnen, Einweck Kessel, Emaille Eimer und Benzinkanistern
Tanz: Henneth Annun
- 9. Veitstanz: Mittelalterliche Melodie begleitet von Davuls und Darabukkas. Sackpfeifen: Verus Viator
- 10. Sexy Hexy: Beginnt mit einem klassisch-orientalischen Trommelsolo und endet in einem furiosem Afro-Rhythmus
Tanz: Duo El Dan

Alle Kompositionen und Arrangements: Bruno Assenmacher.
Die Choreografien wurden von den jeweiligen Tänzerinnen erstellt.
Die CD von Ratatouille „Dekade Eins“ ist im Foyer für 10,- Euro erhältlich.
100% der Einnahmen aus dem CD Verkauf fließen nach Kairo zu Kindern, die im und vom Müll leben.
Ratatouille e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung multikultureller Trommelkunst.
Näheres hierzu auf
www.Ratatouille.de
„Colours“-Abend, 18.2. – hingehen.


19. Februar 2012

FULMINANTER AUFTAKT

Die Gala gehört alljährlich zu den bestbesuchten Veranstaltungen der Orientale und ist meist bereits im Januar ausverkauft. Hier zeigt das Festival, was es zu bieten hat, und hier kann man schon einen Vorgeschmack auf die anstehenden Sensationen gewinnen. Neben erprobten Kräften bewies das „tanzhaus nrw“ auch mit den neuen Künstlern eine überaus glückliche Hand, in der klassischen Abteilung Zafirah aus Kanada und Surya Gamal aus Augsburg, und beim Tribal Patricia („perlatentia“) und Illan, dem neuen Star am Tribal-Fusion-Himmel.

Ebenfalls ausverkauft die zum 3. stattfindene Tribal & Fusion Night, die sich für die Orientale als echter Glücksgriff erweist. Auch hier sehr viele junge und neue Stars, die mit soviel Elan und Talent auf die Bühne stürmten, daß einem immer wieder der Atem stockte: Von Sarina, Jasmin und Cristina, die im letzten Jahr auf der Offenen Bühne sehr gefallen haben, über Giuliana und den altbewährten (aber erstmals selbständig auf diesem Festival tanzenden) „perlatentia“. Wie wunderbar, daß dazu Duo KarMa und die Gruppe Sinam ihre Eckpfeiler setzten.
Noch viermal Orientale-Shows – hingehen.


20. Februar 2012

INDIEN, KLASSIK UND MODERNE

Kathak, Tempeltanz und Bollywood, nein, der indische Tanz hat noch viel, viel mehr zu bieten. Dank Sandra Chatterjee können wir das auch in Deutschland auf der Bühne erleben, natürlich im „tanzhaus nrw“. Sandra tritt nicht zum ersten Mal bei der Orientale auf, und mittlerweile hat sie ihren dritten eigenen Show-Abend in dieser Festival-Reihe. Sandra versteht sich auf alle traditionellen und klassischen indischen Tanzarten, sie pflegt aber auch den modernen indischen Tanz, der einem Erlebnisse ganz besonderer Art schenkt. In diesem Jahr  erscheint sie mit Ihren neuen Stück "Tagore on Vinyl-Traveling with Thakur", eine (tiefe) Verneigung vor dem indischen Philosophen, gleichzeitig dem ersten indischen Nobelpreisträger. Sie arbeitet in Verbindung mit Video- und Textpassagen und so entsteht ein sehr persönlicher Dialog mit Tagores Werk. - Zudem zeigt Sandra an ihrem Abend eine besondere Fusion von "Kuchipudi" (südindische klass.Tanzform) und Zeitgenössischem Tanz.
„Sandra Chatterjee Show“ 23.2. – hingehen.


21. Februar 2012

DAS GOLDENE QUARTETT

Vier Volltreffer hintereinander, das können nicht viele von sich behaupten. Nach der Gala und dem Tribal-Abend hat die Orientale zwei weitere Hits gelandet.

Am Samstag den Sonderabend „Colours“, ein einzigartiges Experiment, das seinesgleichen sucht. Das tanzende Orchester „The Violet Tribe“ zusammen mit Bruno Assenmachers Percussionisten von „Ratatouille“, dem Tanz-Ensemble Sinam und Manis. Zunächst beide Parteien einzeln, doch schon mit „Einsprengseln“ von der anderen, und zum Finale die große Jam Session, bei der es keinen mehr auf den Stühlen hielt. „The Violet Tribe“ ist eine sehr moderne Formation, die man entweder sofort toll findet, oder mit der man nie etwas anfangen kann. Eine solche Truppe in ein Konzept einzubinden und zu präsentieren, dazu bedarf es schon künstlerischen Weitblicks und Wagemuts. Bitte unbedingt mehr davon!
Und am Sonntag dann die sich zum Geheim-Tipp mausernde „Open Stage“, auf der Nachwuchskräfte unter Beweis stellen, was sie schon zu bieten haben. Zum ersten Mal musste die Jury mehr Bewerber ablehnen, als sie annehmen konnte, und so durfte man sich zurecht auf einen bunten Strauß toller Darbietungen freuen. Tribal/-Fusion und OT hielten sich in etwa die Waage, und die besten Künstlerinnen werden wir auf der nächstjährigen Orientale wiedersehen. Und weil die Show wieder so ein Erfolg gewesen ist, wird es sie bestimmt auch wieder geben, getreu dem Motto: „Heute schon sehen, was nächstes Jahr angesagt ist.“ Glückwunsch, „tanzhaus nrw“, zu vier aus vier Treffern, zum „Goldenen Quartett“.


22. Februar 2012

WORKSHOPS AUS DER GANZEN WELT

Der gebürtige Libanese KHADER AHMAD, der heute in Berlin lebt,  ist einer der wenigen Spezialisten für klassische arabische Musik in Mitteleuropa.

In diesem Jahr beschäftigt er sich mit der Darabukka: Der Workshop richtet sich an alle, die rhythmisch interessiert sind und an Perkussionisten, die sich mit arabischen Rhythmen und deren Verzierungen beschäftigen möchten. Zunächst werden Spieltechniken und arabische Grundrhythmen vermittelt, mit dem Ziel daraus ein kleines Darabukka-Solo zu entwickeln. Bitte eine Darabukka mitbringen. Sa 25.2. 10.30 – 13.00 h

GAMILA aus Ingolstadt ist nicht nur eine erfolgreiche Tänzerin (u. a. langjährige Duo-Partnerin von Manis) sie versteht sich auch auf guten und einfallsreichen Unterricht (nicht ohne Grund doziert sie auch in diesem Jahr wieder an Manis’ Sommeruniversität, dem „SummerCamp“:

Zimbeln: Nach einem klaren System werden die Rhythmen Saidi, Maksoum und Masmoudi erspielt und ertanzt. Angefangen beim 1er-, 2er- und 3er-Schlag zielt der Workshop darauf ab, Basisrhythmen zu erlernen. Ein Rhythmus-Skript und eine Übungs-CD sind im Workshop erhältlich! Insbesondere für „Zimbel“-Anfänger geeignet! Bitte Zimbeln mitbringen.
Sa 25.2. 13.30 – 16.00 h

Saidi (Stocktanz): Traditionelle und moderne Schritte des Saidi werden mit frechen Posen, Drehungen und raffinierten Stockschwüngen kombiniert. Geboten wird eine auftrittsreife Bühnenchoreografie! Bitte Tanzstock mitbringen.
Sa 25.2. 16.30 – 19.00 h

SOPHIA CHARIARSE hat peruanische Wurzeln und viele Reisen nach Indien unternommen. Als wäre das alles noch nicht genug, gehört sie auch zu den Pionierinnen des Tribal in Deutschland. So vielseitig wie ihre tänzerischen Talente gestalten sich auch ihre Workshops:

Improvisierter Tribal Style: Basics, Variationen, Technik, Haltung, Führen, Folgen, Cues: Dieser Workshop vermittelt wichtige Grundkenntnisse, um in der Gruppe erste Tribal Style-Schritte und kleine Kombinationen  zu tanzen und zu improvisieren. Sophia Chariarse geht dabei genau auf Technik und Haltung, aber auch auf die dazugehörige Tribal-Philosophie ein. Sehr gut geeignet für Tänzerinnen, die ihre Arm- und Hand-Arbeit sowie ihre Haltung verbessern möchten.
So 26.2. 13.30 – 16.00 h

Tribal Fusion Choreografie im 9/8-Rhythmus: Zu dem Stück „Caterpillar“ von Beats Antique wird eine wunderschöne und elegante Choreografie erarbeitet. Gut erlernbare indisch inspirierte Bewegungen fügen sich mit von Roma-Folklore-Kombinationen und auf ITS sowie Tribal Fusion Locks & Pops aufbauenden Elementen zu einem stolzen und sehr abwechslungsreichen Tanz mit viel Power zusammen! So 26.2. 16.30 – 19.00 h


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