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Grafische Gestaltung/WebDesign: Konstanze Winkler
Hier beschenkt sich jemand zum 25. selbst mit einer Show. Apsara Habiba stand zu diesem Jubiläum ein Vierteljahrhundert auf der Bühne und belohnte sich mit einem bunten Strauß Tänzen von langjährigen und noch jungen Weggefährtinnen, die in diesem Spektakel aufgetreten sind. Statt einen reinen Show-Bericht zu bringen, haben wir die Meisterin selbst gebeten, uns mit ein paar Worten nahezubringen, wer sie wann und wo ein Stück ihres Weges begleitet hat.
Es gibt Leute, die lassen zu ihrem Jubiläum einen Reigen an Ehrungen an sich vorüberziehen. Nicht so Apsara, für sie sind 25 Jahre auf der Bühne etwas sehr Persönliches, und so beginnt sie ihre Show so, als wäre dies tatsächlich nicht mehr als der dritte Teile einer Show-Reihe. Sie erscheint im Zirkusrund, schreitet zu einem Altar, entzündet dort Kerzen und Räucherstäbchen. Dann tanzt sie: Tempeltanz, Ethno, mystisch, von allem etwas, nicht nur die Einstimmung, sondern auch die Ouvertüre des heutigen Abends.
Nach der Meisterin selbst Mephista (Düsseldorf), sie tanzt ihren Zigeunertanz mit Verwe und Lebensfreude. Apsara: „Eine langjährige Kollegin, treue Mitstreiterin in „Tanz des Mondes“ I-IV und „Just Dance“
I + II. Tänzerin der ehemaligen Koh-I-Noor (Ltg. Shahrazad) und später (nach Apsara Habibas Aussscheiden) der Salomons Töchter (Ltg. Shahrazad), in diesem Zusammenhang gemeinsame Gestaltung der Welt der Tara. - Neben Xahira ist Mephista bekannt als die andere leicht schräge Hälfte des Duo KarMa und treue Wegbegleiterin diverser Shows, z.B. in der Mystik-Showreihe „Tanz des Mondes“ sowie als Mitveranstalterin des legendären „Orient-Desasters“.
Info: www.mephista.net
Salomons Töchter (Köln) tanzen unter Anleitung ihrer Chefin Shahrazad einen hübschen Bollywood. Apsara: „In diesem Ensemble habe ich nach bereits 2,5 Jahren Unterricht im OT mitgetanzt und war von Frühling 1991 – Sommer 2000 Mitglied. Ich habe viele Shows mitgestaltet wie „Die Geschichte des Lotos“, Träume des Friedens“, „Die Welt der Tara“ u.ä. Sharazads bekanntes Show-Ensemble steht für außergewöhnliche Darbietungen. Info: www.shahrazad.de oder  www.salomons-toechter.de
Svahara Aicanar (Duisburg) zeigt uns einen futuristischen Tribal-Fusion mit kleinen LED-Lichtern. Apsara spricht: „Svahara ist Gründungs-Mitglied der Goondarani und langjährige Ensembletänzerin und Freundin in besonderer Verbindung. Nachdem sie Henneth Annun bei den Goondarani kennengelernt hat, widmete sie sich mehr dem Tribal Fusion, gründete mit ihr das Duo Swara Armunn und wurde später Gründungsmitlied des „Violet Tribe“. Durch ihre Krankheit gezwungen zeitweilig mit dem Tanz auszusetzen, tanzte sie 2010 das erste Mal wieder – auf meinem Sommerfest. Leider ist sie derzeit gezwungen, sich wieder vom Tanz zurückzuziehen. http://www.facebook.com/svenjaniedergriese.svaharaaicanar
Dawn (Köln) bietet einen sonnigen, Zeitgenössischen Fusion mit Boden-Akrobatik. Tribal Fusion eben. Apsara spricht: „Eine ehemalige Goondarani-Tänzerin mit Hang zu Modern, tanzte auch beim Ensemble Mutabor mit und war Mitbegründerin des eigenen Ensembles Mandára, mit dem sie bereits mehrere Bühnenerfolge verbuchen kann.“ Info: www.mandara-tanz.de/taenzerinnen/Dawn
Dana Morrigan (Köln-Bonn) entführen uns in eine geheimnisvolle Welt voller keltischem und Tuchtanz, Flamenco und Tribal, das Ganze zusammengehalten von der Schleife Tribal Fusion. Apsara spricht: „Mein Tribalstamm existiert in wechselnder Besetzung seit bereits 2004 und steht für die eher mystische Variante des Tribal. Altes und Neues in „Magic Move“ mit Augenzwinkern.
Viele der Goondarani-Tänzerinnen starteten bei „Dana Morrigan“.
Dana Morrigan (Köln-Bonn) Info: www.apsarahabiba.de
Rania (Ruppichteroth, Berg. Land) Nach einem getragenen Stück mit beleuchteten Isis-Flügeln und wenig Tanz zeigt sie beim nachfolgenden Raks Sharki, wie gut sie sich bewegen kann. Apsara spricht: „Eine langjährige Tanzkollegin und Freundin, wir lernten uns 1991 bei Salomons Töchtern kennen und leiteten auch den Tribalstamm Allat Dalanda zusammen, bis ich den Stamm Anfang 2008 verließ. Rania leitet ihn heute noch.“
Info: www.rania-orienttanzkunst.de
Mutabor (Köln) tanzen als Sextett einen stimmungsvollen und gefälligen Raks Sharki. Apsara spricht: „Mein Orientaltanz-Ensemble für alles, was nicht mit Tribal oder Tribal Fusion zu tun hat. Steht für gnadenlos alles, was mit Orient, Folklore und Fantasie zu tun hat. Mutabor besteht seit 2007 und kann einige Bühnenerfolge auch neben internationalen Stars verbuchen. Info: www.apsarahabiba.de
Miss Lily Qamar (Hagan) interpretiert ausdrucksstark die „Balkan Chics“. Apsara spricht: „Eine ehemalige Tänzerin der Ensembles Mutabor und Goondarani, daher in gewisser Weise ebenfalls meine Tanztochter. Bei diversen Sommerfesten und Weihnachtfeiern lernte sie Svahara Aicanar und Henneth Annun kennen, mit denen sie später u.a. die Underground Bellydance Band „Violet Tribe“ gründete.

Heute ist sie als gefragte Solistin und Dozentin insbesondere für Tribal und Tribal-Fusion erfolgreich.“ Info: www.miss-lily-qamar.de

Nadira (Heerlen, Niederlande) verzückt mit Seifenblasen und einem Leuchtstab. Apsara spricht: „Eine sehr talentierte junge Tänzerin, eine Privatschülerin von mir und zudem Mitstreiterin der Love Army.“
Info: www.facebook.com/nadira.swelsen
Goondarani (Köln-Bonn) brillieren mit einer „West Side Story“-Interpretation, in welcher sie die Szene nachtanzen, als die beiden Gangs aufeinander losgehen (die Gegenpartei wird übrigens von Karanfilia angeführt). Apsara spricht: „mein Tribalensemble mit vorzugsweise Waffengerassel und seit 2013 auch Feuerzauber, mein Aushängeschild und bei vielen Shows, Festivals u.ä. mit von der Partie. Gegründet im April 2004 im Studio Cahira in Düsseldorf
Goondarani (Köln-Bonn) Info: www.apsarahabiba.de
„BellaDonna“ (Köln-Bonn) sind die Gegenpartei. Apsara spricht: „Mein Tribal Fusion-Ensemble, 2009 hervorgegangen aus einem Tribal Fusion-Projekt, bereits schon mehrfach in Show und Festivals aufgetreten. Vintage, Balkan, Steampunk, „burlesque“ und Gothic – oder einfach mal „normal“ – das Ensemble steht für die Sinnlichkeit des Tribal Fusion mit dem gewissen Tröpfchen Gift.
Info: www.apsarahabiba.de
Fantasia Orientica (Bonn) ein Duo, das mit Fackel- und Schwerttanz unterhält. Apsara spricht: „Langjährige treue Tänzerinnen des Ensembles Bella-Donna, des Tribalstammes Dana Morrigan und Privatschülerinnen, ganz spezielle „Tanztöchter“ von mir. Sie mischen im Duo als auch solistisch Shows und Mittelalterlager auf.
Info: www.fantasiaorientica.de
Katha Indrani (Bonn) tanzt einen Hula-Hop Fusion. Apsara spricht: „Eine Tänzerin des Tribal-Ensembles Goondarani, Mitglied des „Violet Tribe“ und der Band „Violet“ (Ltg. Bianca Stücker) und Freundin. Sie ist außerdem Leiterin des Tribes „Akasha“. Info: www.tribe-akasha.de
Love Army (verschiedene). Zeigen noch einmal das Stück, mit dem sie zusammen mit Anasma Vuong-Rajau aufgetreten sind. Apsara spricht: „Dieses Modern-Fusion-Tanzprojekt entstand Anfang 2013 in Zusammenarbeit mit der WOO / Asmahan el Zein unter der Leitung des internationalen Tanzstars Anasma Vuong Rajau. Die Love Army ist auch bei der Orientale 2014 / Tribal Night, zusammen mit Anasma in deren Produktion „1984 … 2014“ zu sehen gewesen.“
Info: www.apsarahabiba.de
Allat Dalanda (Köln/Bergisches Land) zeigen uns, was Dub Step und Indian Fusion gemeinsam alles bewirken können. Apsara spricht: „Ich war Gründungsmitglied dieses Tribalstammes, der im Sommer 2000 zusammen mit Yasmina el Rakkasah, Dunyazade, Rania u.a. gegründet wurde. Später (2004) übernahm ich mit Rania zusammen die Leitung und verließ Anfang 2008 den Stamm aufgrund zu unterschiedlicher Zielvorstellungen. Seitdem hat Rania die alleinige Leitung des Stammes inne.“ Info: www.rania-orienttanzkunst.de
Henneth Annun (Essen) lässt uns mit ihrer hohen Tribal Fusion alle Niederungen des Alltags vergessen. Apsara spricht: „Eine ehemalige Tänzerin der Goondarani, wo sie Svahara Aicanar kennenlernte. Mit ihr gründete sie das Duo Swara Armunn, verfolgte aber auch bald ihren eigenen Weg und tanzte bei Leyla Jouvana und im Tanzhaus NRW, um nur einige Stationen ihres Wegs zu nennen.
Info: www.henneth-annun.de
Fire  (Nienburg) Ob Hip Hop, Vogueing oder Breakdance, dieses kleine Persönchen hat alles drauf. Apsara spricht: „Fire hat mit mir nur insoweit zu tun, als dass ich sie spontan engagiert und dabei als tolle Tänzerin und fantastischen Menschen kennen- und schätzen gelernt habe. Sie gibt dieses Jahr ein Workshop-Projekt zu dem Song „Crystallize“ von Lindsey Stirling bei mir, welches auf  meiner Show „Just Dance IV – Der Rausch der Farben“ am 21.06.2014 aufgeführt wird. Zusätzlich kennt man sie als Leiterin des Mystic Dance Theaters „Midnight Circus”. Info: www.dances-of-fire.de
Shahrazad (Köln) erscheint uns göttinnengleich mit einem Feuerrad aus Dutzenden kleiner Flammen auf dem Haupt. Apsara spricht: „Shahrazad ist eine der Pionierinnen des orientalischen Tanzes in Köln und meine Haupt- „Tanzmama“ (neben Hayat, meiner ersten Lehrerin), ein großartiger Mensch und unglaublicher Almanach für Wissen über viele Formen des orientalischen Tanzes, Idol und Inspiration über viele Jahre hinweg bis heute. Als international gefeiertes Tanzphänomen war sie unzähligen Tänzerinnen eine Inspiration und Lehrmeisterin. Mit ihr zusammen entstanden die beiden ersten Shows „Just Dance“.
Info: www.shahrazad.de
Thorrálf Schuh (Leverkusen) Spieler der Bodhrán (irische Rahmentrommel) und anderer Perkussionsinstrumente, lieber Freund und sehr kreativer Musiker, hauptsächlich in keltischer und mittelalterlicher Richtung (belegte Originalstücke) tätig, unterrichtet, spielt auf Festivals und arbeitet auch häufiger mit den persischen Musikern Behnam und Reza Samani zusammen.
Info: www.bodhranroots.eu und www.spillyck.eu
Scath Lazair langjährige Schülerin mit Temperament, mittlerweile Tänzerin der Dana Morrigan. Oh ja, ein Märchen gab es auch, vorgetragen in mehreren Teilen, die insgesamt jedoch ob einiger technischer Mängel ihre Durchschlagskraft verfehlten. Ansonsten ein gelungener Abend und einer für den Tanz in Deutschland so wichtigen Künstlerin wie Apsara Habiba durchaus würdig.
Der nächste Termin steht auch schon vor der Tür!

Im ZAK in Köln heißt es am
21. Juni 2014 dann um 20:00 Uhr wieder „Just Dance“!,
diesmal unter dem Motto „
Der Rausch der Farben“.

Seid gespannt, welch bunte Darbietungen sich Apsara und ihre Gäste für Euch ausgedacht haben!
Seiya (Köln) erfreut uns mit Isis-Flügeln und einem Kronleuchter auf dem Haupt. Apsara: Eine langjährige Kollegin und Co-Organisatorin der magisch-orientalistischen Showreihe „Tanz des Monde I-IV, entstanden aus „Alter Tanz im Dunklen Spiegel“ (welche im ehem. Ya Habibi uraufgeführt wurden) und ebenfalls ehemalige „Salomons Tochter“. Sie ist orientalische Tänzerin und professionelle Schauspielerin mit Auftritten in Theater und Fernsehen. Bei der magisch-orientalischen Tanz-Showreihe „Tanz des Mondes“ I-IV war sie meine Co-Veranstalterin und tanzt im In-und Ausland.
Info: www.bauchtanz-seiya.de
Info: www.apsarahabiba.de
Fotos:
oben und rechts:
Apsara Habiba

unten: Mephista
Seiya
Salomons Töchter
Svahara Aicanar
Dawn
Rania
Dana Morrigan
Mutabor
Nadira
Miss Lily Qamar
Katha Indrani
Fantasia Orientica
Goondarani vs. BellaDonna
Love Army
Allat Dalanda
Henneth Annun
Fire
Shahrazad
Thorrálf Schuh und Apsara Habiba
Scath Lazair
Finale

Photos © Konstanze Winkler
JUST DANCE III - Die Reise des Lichts -
25 Jahre Apsara Habiba

von Marcel Bieger