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31.10.13 - Die Stars der ABEND-GALAS
30.10.13 - "Beim Tanz kann ich mich verwandeln" - Interview mit LEI THE NIGHT
29.10.13 - Die CONTEST-JURY "Bellydancer of the World 2013"
28.10.13 - Ein großer bunter Strauß von STARS!
die aktuellen Festival -News:
Eines der weltweit wichtigsten Orient-Festivals und gleichzeitig das größte in Europa – das Orientalische Tanzfestival Europas – öffnet wieder seine Pforten, in diesem Jahr zum 21. Mal. Entgegen dem allgemeinen Trend kamen im letzten Jahr mehr Zuschauer als zum Festival 2011. Los geht es traditionell mit dem Wettbewerbstag „Bellydancer Of the World“ (23. November), die Höhepunkte werden mit den Shows und Galen erreicht (30. November und 1. Dezember) und dazwischen Workshops, Workshops, Workshops
(bis einschließlich 2. Dezember), insgesamt 60 an der Zahl. Und nicht zu vergessen der Riesen-Basar.
Festival-Homepage
www.leyla-jouvana.de
Homepage des 21. Orient. Tanzfestival Europas: www.leyla-jouvana.de
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Showberichte
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15. November 2013

Der männliche Hauptstar auf dem Festival von Leyla Jouvana und Roland in diesem Jahr ist einer der führenden Tribal Fusion Tänzer Amerikas. Bereits 2009 hat er uns besucht, galt damals aber noch als Geheim-Tipp. Heute gibt er weltweit Workshops, und die sind von der grundlegenden Art, so wie er die Dinge sieht, wie er selbst erklärt. Das sollte frau sich mal anschauen gehen. Wir sehen uns dort.

"ICH VERSUCHE, ALS TÄNZER, WIE ALS LEHRER, MEIN BESTES ZU GEBEN"
Interview mit Steven Eggers (USA)
von Marcel Bieger (auch Übersetzung)

Wie hat sich dein Tanzstil in den letzten Jahren entwickelt, betreibst du immer noch hauptsächlich Dark Tribal Fusion, oder sind neue Elemente hinzugekommen? Ich glaube, mein Stil hat sich verändert, und ich würde ihn auch
nicht mehr als „dark“ bezeichnen. Natürlich tanze ich immer noch gern zu Underground,- Dub- und schräger
elektronischer Musik, vor allem, wenn ich langsamere Sachen vortrage. Aber mittlerweile darf es bei mir auch gern einmal ein Trommelsolo und überhaupt schnellere Titel sein. Ich habe neulich sogar einen Indisch-/Thai-Fusion entwickelt und dargeboten.

Du hast dir in der Tribal-Fusion-Szene einen ziemlichen Namen gemacht, dennoch, wie ergeht es einem als einer der wenigen männlichen Tänzer in einer weiblichen Pop-Kultur? Heute ist es nicht mehr ganz so wie noch vor dreizehn Jahren, denn heutzutage tummeln sich schon ein paar Männer in der Szene. Dennoch muß ich hart arbeiten, um dort zu bleiben, wo ich heute stehe. Auf der anderen Seite kommt es mir eigentlich nie in den Sinn, zwischen Tänzern und Tänzerinnen zu unterscheiden. Ich versuche nur, als Tänzer wie als Lehrer mein Bestes zu geben.

Du bist vor ein paar Jahren schon einmal in Deutschland gewesen. Warum kehrst du jetzt zurück, oder anders gefragt, warum bist du nicht früher wiedergekommen? 2009 bin ich in Deutschland aufgetreten, und ich komme jetzt wegen Leyla Jouvana wieder. Damals habe ich schon in ihrem Studio Workshops gegeben. 2011 haben wir uns in Mexiko wiedergetroffen und länger unterhalten. Sie hat mich auf ihr Festival eingeladen, um dort zu tanzen und zu lehren. Und warum bin ich nicht früher wieder bei euch gewesen? Einfach deshalb, weil sich vorher nie eine Gelegenheit ergeben hat.

Erzähle uns bitte etwas über deine Workshops
Ich freue mich schon sehr darauf, in Deutschland wieder Workshops geben zu können. In meinen Fortbildungen geht es hauptsächlich darum, einen Prozeß und die richtige Technik zu erlernen. In meinem Isolations- und Trainings-Kurs führe ich den Studentinnen vor, wie ich alle Körperbewegungen wahrnehme und in ihre Bestandteile zerlege. Danach setzen wir diese Bewegungen wieder zusammen, und ich führe vor, wie man sie manipulieren kann, um neue Übungen zu erschaffen.

In der Layering-Klasse geht es im Prinzip ähnlich zu, aber hier führe ich vor, wie man einen „Layer“ richtig kreiert, damit man aus ihm mindestens zehn Variationen entwickeln und einsetzen kann. Mir geht es in der Hauptsache darum, meinen Studentinnen etwas an die Hand zu geben, damit sie diese Prozesse und Techniken später erfolgreich einsetzen und auch an ihre Schülerinnen weitergeben können.

Wie sehen deine Zukunftspläne aus? Ich möchte vor allen Dingen das weitermachen, was ich heute tue. Und dazu plane ich auch, auf meiner Homepage Online-Klassen einzurichten. Natürlich werde ich auch weiterhin reisen und überall Workshops geben. Nächstes Jahr steht Japan auf dem Programm, und ich werde auch wieder auf dem Tribal Fest in Kalifornien unterrichten. Und ich gebe gern Klassen und Workshops in Mexiko, wo ich heute lebe.

Thank you, 
Steven 

Die
Workshops mit Steven Eggers: http://www.leyla-jouvana.de/...workshops...
Samstag, 30. November, 13:40 - 15:40 Uhr, Isolation Drills & Combos
Sonntag, 01. Dezember
, 9:15 – 11:15 Uhr, Layering „101“ & Shimmies.

Stevens Video vom diesjährigen Tribal Fest bei YouTube-
Titelphoto © TheDancersEye.com-
16. November 2013

Seit Jahren schickt das Studio „Mahasti“ in der ungarischen Hauptstadt Budapest seine Tänzerinnen auf den „Bellydancer Of the World“-Contest, sicher auch ein deutliches Anzeichen für die Wichtigkeit dieses Wettbewerbs. Zum ersten Mal ist in diesem Jahr Marta Pereczes dabei, und wir dürfen schon höchst gespannt auf sie sein, denn allein schon von Studioleiterin Mahasti dazu auserwählt worden zu sein, ist bereits eine hohe Auszeichnung.

ES WIRD NIE LANGWEILIG"
Interview mit
Marta Pereczes aus dem Studio „Mahasti“
von Marcel Bieger (auch Übersetzung)

Wann hast du mit dem Bauchtanz angefangen, und was hat dich an ihm angezogen? Ich habe 2003 mit dem Bauchtanz angefangen, denn die Musik und die Rhythmen des Nahen Ostens haben mir schon immer gut gefallen, gar nicht erst zu reden von der Eleganz des Bauchtanzes.

Welche anderen Stile hast du gelernt, und welche gehören zu deinen Lieblingen? Bevor ich zum Bauchtanz gefunden habe, habe ich Standard- und lateinamerikanische Tänze gelernt. Die ungarischen Volkstänze gefallen mit auch sehr, und ebenso liebe ich Flamenco, Tribal und Zeitgenössischen Tanz, aber die habe ich natürlich nicht alle gelernt, ich schaue sie mir aber gern an.

Das Studio „Mahasti“ in Budapest, bei dem du gelernt hast, ist für die vielen Preise bekannt, welche seine Mitglieder gewonnen haben. Hast du auch schon dazu beigetragen? Ja, mit Gruppen-Formationen aus Mitgliedern der „Töchter des Mondlichts“ (deutsche Übersetzung von „Mahasti“). Der für mich wichtigste war der, als ich schwanger war. Wir haben damals unsere "Angyalokkal tancolok" („Tanz mit den Engeln“)-Choreographie aufgeführt.

Und weiterhin verbinde ich sehr angenehme Erinnerungen mit dem Stück "Liberate My Soul" mit dem wir 2011 bei Mahastis Internationalem Wettbewerb gewonnen haben. Ich liebe die Choreographien von Studioleiterin Mahasti, weil darin jede Tänzerin eine wichtige Rolle spielt.

Titelphoto "Marta" © Péter Tóth, "Mahasti" (rechts) © Károly Tihanyi-

Das macht sie nicht ganz einfach zu tanzen oder zu proben, aber jedes dieser Stücke gefällt mir ausgezeichnet und bringt etwas ganz Neues. Mann kann sie sich alle mehrmals anschauen, ohne daß sie je langweilig werden.

Warst du schon einmal in Deutschland, und in welchen anderen Ländern bist du schon aufgetreten? Ich war in meiner Studienzeit einmal als Touristin in Deutschland, ansonsten bin ich nur in Ungarn aufgetreten.

Was werden wir von dir auf der Bühne sehen? Ich trete beim Wettbewerb zweimal mit einer Gruppe an. Mit der ersten zeigen wir eine spektakuläre Fächerschleier-Choreographie, mit der anderen ein freches Trommelsolo.
18. November 2013

Daß bei Leyla Jouvanas Wettbewerb Künstler aus allen Erdteilen antreten, hat sich schon lange herumgesprochen, schließlich gilt es ja, den begehrten Titel „Bellydancer Of the World“ zu erwerben. Aber wie sehr dieses Ereignis weltweit Beachtung findet, das erzählt weiter unten Jennifer aus dem US-amerikanischen Florida, für die der Contest den Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere ausmacht. Lest, wie eine moderne junge Amerikanerin von heute denkt und lebt.

TANZEN – LEHREN – SCHNEIDERN – BERATEN
Interview mit Jennifer aus Florida
von Marcel Bieger (auch Übersetzung)

Bist du schon einmal in Deutschland gewesen? Nein, das ist mein erstes Mal, und ich bin schon ganz schön aufgeregt, in Duisburg beim Wettbewerb zum „Bellydancer Of the World“ anzutreten und Workshops zu besuchen. Ich bin zwar in New York geboren und aufgewachsen, lebe aber seit dreizehn Jahren in Florida und habe mich ziemlich an das warme
Klima dort gewöhnt. Deswegen wird es sicher lustig, wieder in die Kälte zu kommen, aber noch mehr freue ich mich natürlich auf das Festival und das Zusammensein mit Gleichgesinnten.

Willst du uns verraten, was du bei uns tanzen wirst? Beim Wettbewerb will ich in drei Kategorien antreten: Klassisch Orientalisch, Oriental Fantasy und Folklore. Für den klassischen OT führe ich das bewegende Stück „El Toba“ auf, bei Oriental Fantasy wird es das epische und düstere Doppelschleier-Stück „Smoking Camel On a Camel“ sein, und in der Abteilung Volkstänze steht von mir eine ebenso freche wie lustige „Kawleya“-Nummer (ein irakischer Volkstanz) an.

Was erwartest du von dem Wettbewerb? Ich freue mich schon wahnsinnig darauf, die Früchte meiner Arbeit vorzuführen, und es macht mich etwas nervös, bei diesem Contest die USA zu repräsentieren. Bei „Bellydancer Of the World“ antreten zu dürfen, ist keine Kleinigkeit, und ich habe wirklich hart an mir gearbeitet, um mich beim Wettbewerb in Bestform zu zeigen und zu beweisen, was in Florida steckt. Früher hätte ich nie für möglich gehalten, einmal an einem so weltweit renommierten Wettstreit teilnehmen zu dürfen, und jetzt bin ich tatsächlich schon in weniger als einer Woche dabei. Ich freue mich auch sehr auf Deutschland, über das ich schon so viel Gutes gehört habe, und wenn ich schon einmal da bin, kann ich auch noch bei den führenden Dozenten der Welt Workshops nehmen und dazu neue Freunde gewinnen. Ich kann es kaum abwarten, bis es endlich so weit ist.

Erzähle uns etwas über dich. Ich bin professionelle Bauchtänzerin und Kostümschneiderin aus Orlando, Florida. Ich habe für meine Kunst auch schon einige Preise gewonnen. Als ich mit dem Tanzen begonnen habe, hätte ich mir nie träumen lassen, daß sich aus diesem Hobby, bei dem ich immer viel Spaß hatte und viele Freunde kennengelernt habe, einmal mein Beruf entwickeln würde.Man könnte mich als Computer-Fachidiotin bezeichnen, und ich liebe Technologie und „Online Marketing“. Ich habe mein Bakkalaureat in Kunst mit Nebenfach Wirtschaftswissenschaften gemacht, dazu einen weiteren Abschluß in Web-Entwicklung. Nicht lange nach meinem Abschluß habe ich bei einer Firma für Online-Vermarktung angefangen, was mir in meinem Beruf sehr entgegenkommt.
Ich verbringe meine Zeit damit, 1. für Auftritte zu üben, 2. Unterricht und Workshops (in den ganzen USA) zu geben, 3. Kostüm-Unikate mit Strassbesatz zu entwerfen und 4. mit meinem Geschäftsführungs-Programm zu arbeiten; darin helfe ich anderen Kleinunternehmern und professionellen Tänzerinnen wie mir dabei, ihr Geschäft aufzubauen, sich zu vermarkten und zu ermutigen, die notwendigen Schritte zu gehen, um ihre persönlichen Ziele zu erreichen.

Ich mag alle diese Tätigkeiten sehr, und daß ich dabei auch noch rund um die Welt komme, ist für mich so etwas wie das Sahnehäubchen. Ich möchte mich noch mehr darauf konzentrieren können, tagsüber am Computer zu sitzen und abends als Tänzerin aufzutreten und mir in der Bauchtanz-Welt einen Namen zu machen. Ich finde es unglaublich phantastisch, wie die technische Entwicklung es uns ermöglicht, überall auf der Welt miteinander in Verbindung zu treten und voneinander zu lernen. Auf diese Weise lernen wir Frauen kennen, die ebenso tanzversessen sind, und daran möchte ich noch möglichst lange beteiligt sein.

Homepage Jennifer: www.bellydancebyjennifer.com
Photo © Denise J. Marino-
Photo (Title) R.A.W. Art Photography
-

19. November 2013

Lei the Night beschreibt hier anhand von Photos ihre Workshops. Die Idee hat uns sofort gefallen, und gemeinsam mit Lei haben wir sie dann in die Tat umgesetzt. Das Ergebnis gefällt uns so gut, daß dies nicht das letzte Mal gewesen sein soll. Lei hat aber auch ein paar ausgefallene Sachen vor, doch das erzählt sie euch jetzt besser selbst. Wir sehen uns dort, oder?

„ICH WOLLTE GLADIATOR UND GLEICHZEITIG STARKE AMAZONE SEIN“
BILD 1 (re.): Hier seht ihr mich mit meiner Freundin Esmii. Wir tanzen Volkstänze, Reggada und Aarfa aus Marokko; beide sich mit dem Aalaoui verwandt, den man auch in Algerien findet. Diese Tänze sind in Ost-Marokko zuhause, und den haben ursprünglich Männer nach einem Krieg getanzt.
Mit Schultern und Füßen haben sie ihr ihr Gebiet angezeigt. Beim Tanz tragen sie die traditionelle Tracht, weiße Jellabas mit den alten Mustern und Verzierungen. Dieser kraftvolle Tanz hat einen deutlichem Takt, den gehen wir im Workshop Schritt für Schritt durch. Bei diesem Tanz bewegen sich die Männer nicht nur, sie spielen auch Musikinstrumente und singen. Und eines kann ich euch jetzt schon verraten, je mehr wir sind, desto kraftvoller fällt auch unser Tanz aus. Da es (hoffentlich) keine Kriege mehr gibt, tanzen die Menschen diese diese Tänze nur noch auf Hochzeiten, Familien- und Dorffesten, die Männer auf der einen, die Frauen auf der anderen Seite.
Esmii und ich haben uns entschieden, erst so wie die Männer und dann so wie die Frauen zu tanzen, im Workshop werden wir ebenfalls beide Seiten untersuchen. Diese Volkstänze gehören zu meiner Geschichte, und leider sind sie in unserer Tanz-Gemeinde nicht sehr bekannt. Deswegen, schaut doch einfach mal rein, seid fröhliche wie auf einer marokkanischen Hochzeit, und wenn ihr habt, bringt Jellaba, Kaftan, ein langes Hemd und einen Schal mit. Wie ihr euch denken könnt, ist dies ein ziemlich exklusiver Workshop, denn es gibt nicht viele, die diesen Tanz lehren können, und unter diesen finden sich auch kaum Frauen.
-Lei the Night zu ihren Workshops
BILD 2 (links): Als ich im letzten Jahr (als Contest-Siegerin) in der Nachmittags-Gala des 20. Orientalischen Festivals Europa aufgetreten bin, habe ich ein phantastisches Kostüm von Jacqueline Bouskhela (für die Attalya Collection) getragen. Sie ist eine der bekanntesten Kostümschneiderinnen von Paris für Bauchtanz, Salsa und andere Tanzrichtungen.

Meine Inspiration für dieses Stück kam, wie so oft, von einer Musik. Als ich sie hörte, fühlte ich mich wie ein Roboter, der sich im Niemandsland befindet, und in meinem Kopf brodelte es vor Bauchtanzschritten und –Bewegungen. Also habe ich
mir für mein Kostüm eine Mischung aus allem möglichen vorgestellt: Gladiator und starke Amazone, dazu eine Brustverkleidung wie bei Madonna und eine Hose, wie Bauchtänzerinnen und Kriegerinnen tragen, sowie Waffentasche und diverse andere Kleinigkeiten.

So entstand eine Kombination aus starker Musik, starkem Kostüm sowie einer starken Fusion aus Bauchtanz und verschiedenen Arm-Techniken (Vogueing, Whaacking und Hip Hop). Das Ergebnis sah so sehr noch-nie-dagewesen aus, daß ich hinter der Bühne erst gar nicht wusste, was ich davon halten sollte. Das hat sich inzwischen geändert, und ich glaube an diese Figur. Wie auf dem Photo zu sehen, kann ich mit ihr darstellen, daß ich mich in Gefahr befinde und mich mit einer Waffe gegen Feinde verteidigen muß. Diese Geschichte habe ich dem richtigen Leben abgeschaut.
Das Leben kann manchmal ganz schön hart zu einem sein, und manchmal muß man kämpfen, um zu überlegen. Diese Geschichte wollte ich dann auch erzählen. Das ist auch der wahre Whaacking-Geist: Du kannst sein, was du willst, du musst es nur in deinem Innern spüren, um es außen zeigen und mit anderen Menschen teilen zu können. „Whaacking“ gilt zwar eigentlich als „funky“ Tanzstil der Siebziger Jahre, ist aber auch beeinflusst von den Filmstars der Fünfziger Jahre, das heißt also von großen Gefühlen und viel Glamour. Pioniere des Whaacking, die mich sehr beeinflusst haben, sind: Archie Burnett, Ana Sanchez, Tyrone Proctor, Cleveland Mose Jr, Toni Basil, Dallace Zeigler, Viktor Manoel, Shabadoo sowie einige echte „Whaacker“ (Arthur, Tinker, etc) , die schon mit Diana Ross und anderen Größen aufgetreten sind
BILD 3 (rechts): Hier zeige ich Armdrehungen kombiniert mit Hüftschwüngen. Ich kann meine Arme ziemlich gut strecken und drehen, das heißt aber nicht, daß ihr für diesen Kurs besondere Armfähigkeiten mitbringen müßt. Es geht vor allem darum, saubere Winkel und Linien hinzubekommen. Daran wollen wir besonders arbeiten und mit einfachen Linien und Winkeln in Kombination mit Bauchtanz-Musik arbeiten. Das Ergebnis ist dann auch mehr „Vogueing“ (alter sowie neuer Stil), der sich im wesentlichen auf geometrische Figuren stützt. Hintergrund des Ganzen ist natürlich die richtige Isolation
BILD 4 (links): In diesem Fusion-Workshop will ich mich auf Handbewegungen konzentrieren. Die sind nämlich sehr wichtig, und wir wollen alle Kraft und Energie erwecken, die in ihnen stecken. Auch die Atmung ist sehr wichtig, und das gleich aus mehreren Gründen: sie bringt einem Energie zurück, sie verschafft einem während der Aufführung eine kleine Pause, und sie lässt sich gut als Stilmittel in der Geschichte einsetzen, die ihr erzählen wollt. Gar nicht erst zu reden von den Isolationen von Körper und Händen und Armen.

Die Workshops mit Lei The Night: http://www.leyla-jouvana.de/index.php/de/workshops...
Fr. 22.11., 20:00- 22:00 h, BD Arms, Waacking, Voguing & Hip Hop Fusion
Sa. 23.11., 9:15 - 11:15 h , Traditioneller Marokkanischer Tanz

20. November 2013

Seit Mitte des Jahres offiziell dabei und gerade frisch von der BDSS-Tournee durch Kalifornien und Florida zurück – Romy Mimus, jüngstes Mitglied der Bellydance Superstars. Vergangenes Wochenende hat ihre Mutter, Enussah, mit der neuesten Ausgabe ihrer „Tribal Convention“ ein Super-Festival hingelegt, und schon sind alle wieder unterwegs, Enussah, Romy und die Gruppe „Rakas“, in der unter anderem Romy und ihre Schwester Larissa tanzen. Nach Duisburg geht die Reise, um bei Leyla Jouvana und Rolands Wettbewerb „Bellydancer Of the World“ anzutreten. Was für eine Sensation! Grund genug, Romy gleich ein paar Fragen zu stellen, die sie uns gern beantwortet hat. Wir sehen uns dort.

BDSS-STAR TRITT BEI „BELLYDANCER OF THE WORLD“ AN!
Interview mit Romy Mimus
von Marcel Bieger
Wer von euch kommt nach Duisburg? Es werden 8 von unseren momentanen 12 Mitgliedern der Gruppe „Rakas“ dabei sein: Romy, Larissa, Yela, Alexandra, Sandra, Janine, Alexandria und Isabelle. Leider sind ein paar Mädchen dieses Wochenende verhindert. Deswegen in etwas kleinerer Ausführung und hoffentlich bis dahin auch mit auf die kleinerer Besetzung angepasste Choreographie. Enussah als unsere Trainerin wird uns natürlich auch begleiten.

Was bekommen wir von euch zu sehen? Wir werden mit der Gruppe Rakas ein modernes Klassisches Stück und ein sehr fantasievolles Fusion-Stück zeigen. In der Kategorie Duo werden meine Schwester (Larissa) und ich noch mit einer klassischen Routine antreten.

Hat der 1. Platz beim Tribal Star 2012 bei euch den Appetit auf weitere Pokale geweckt? Es ist natürlich immer eine Ehre, für seine Leidenschaft und Mühen auch noch eine tolle Bestätigung zu bekommen. Da wir aber nicht nur für Tribal sondern besonders auch für Klassisch sowie für Fusion schwärmen, würden wir in diesen Kategorien auch sehr gerne versuchen, unsere Bestes zu geben und vielleicht auch hier die erhoffte Bestätigung zu bekommen.

Was bedeutet euch die Teilnahme am größten Wettbewerb Europas, "Bellydancer of the World"? Das Ensemble „Rakas“ gibt es seit bereits 11 Jahren. Wir sind wie eine große Familie, mit der wir immer wieder neue Abenteuer erleben. Jede von uns hat die gleiche Liebe zum orientalischen Tanz,
und was gibt es da Besseres, als gemeinsam auch noch bei einer so tollen Gelegenheit zu zeigen, wie gerne wir zusammen tanzen und wieviel Spaß uns das gemeinsame Tanzerlebnis bereitet. Wir hoffen natürlich auch andere Menschen damit zu begeistern und davon zu überzeugen, dass „Rakas“ zu Deutsch auch tatsächlich Tänzer sind. Natürlich kommt es immer darauf an, und ich bin mir sicher, dass wir gegen viele andere tolle Gruppen und Tänzer antreten werden. Wir werden unser Bestes geben und vor allem Spaß haben.

Viele Liebe Grüße und bis Samstag,
Romy

Homepage Romy: www.romy-dance.com
Photo rechts: "Rakas" © Konstanze Winkler-
Titelphoto oben: "Romy" © lux-light-art
-

21. November 2013

Eszter kommt aus dem berühmten Budapester Tanz-Studio „Mahasti“ und ist schon mehrmals beim Wettbewerb „Bellydancer Of the World“ angetreten, durchweg mit beachtlichem Erfolg. Im letzten Jahr kam sie alleine, in diesem Jahr bringt sie mehrere Kolleginnen aus der Studio-Formation „Moonlight Daughters“ mit. Wir bewundern ihre Tanzkunst und haben auch ihren Weg ins Finale des Wettbewerbs „Tribal Star“ beim Tribal Festival Hannover verfolgt. In Hannover ist sie übrigens auch in der „Pre Show“ des „Club Bellydance“-Auftritts der Bellydance Superstars zu sehen gewesen. Und jetzt kommt sie wieder zu Leylas Wettbewerb. Wir freuen uns schon und sehen uns natürlich dort.

„SO GEHEIMNISVOLL UND SO WEIBLICH“
Interview mit Eszter Rembeczki
von Marcel Bieger

Wann und aus welchem Anlaß hast du mit dem Bauchtanz angefangen? Ich habe im Alter von 13 Jahren mit dem Bauchtanz begonnen, also vor ziemlich langer Zeit. Ich bin gleich zum „Mahasti Belly Dance Studio“ gegangen und bin heute stolz, von Anfang an bei der offiziellen Formation des Hauses dabeizusein, „Mahasti And the Moonlight Daughters Group“. (Mahasti ist die Gründerin und Leiterin des Tanzstudios, und dieser Name bedeutet im Deutschen „Töchter des Mondlichts“.) Der Bauchtanz hat mich gleich in seinen Bann gezogen, weil er so geheimnisvoll und so weiblich ist, und natürlich wegen seiner unvergleichlich schönen Bewegungen.

Welche anderen Tanzstile hast du gelernt, und welche davon magst du immer noch sehr? Ich habe folgende anderen Tanzstile früher gelernt oder betreibe sie immer noch: Jazz-Tanz, Zeitgenössischen Tanz, klassisches Ballett, Modern, ungarischen Zigeunertanz, Volkstänze, indischen Tanz (Radschastani) und Feuertanz. Hinzu kommen Kampfsport und Joga. Ich liebe sie alle, aber am allermeisten Bauchtanz, Jazz und Kampfkunst.

Das Studio Mahasti ist berühmt für die vielen Preise, die seine Tänzerinnen gewonnen haben. Welche Preise hast du errungen? Oh, das sind eine ganze Menge: zweimal den 3. Platz bei Leyla Jouvanas „Bellydancer Of the World“ (2010 in der Kategorie „Fantasy“ und 2012 den 3. Platz in der Kategorie „Tribal Fusion“-Solo). Dann 2012 beim slowakischen Liptov-Orient Festival den 3. Platz in der Kategorie Fusion, und in diesem Jahr war ich beim Tribal Festival in Hannover im Finale des Wettbewerbs „Tribal Star“.
In Ungarn habe ich gewonnen: 3. Platz beim  Contest Raqs Sharqi (2006), 2. Platz beim II. Pharaoh Dance Contest (2011) und den 1. Platz beim Contest Ras El Sena (2005).
Weiterhin habe ich einige Gewinne mit einer Kollegin als Duo gewinnen können: Den 1. Platz bei Leyla Jouvanas „Bellydancer Of the World“ (damals mit Alexandra, die aber inzwischen nicht mehr bei uns ist), desgleichen beim Liptov Orient Festival (2012) und bei verschiedenen anderen ungarischen Wettbewerben. Für unsere Formation sind solche Contests sehr wichtig, zum einen, um im Training zu bleiben, und zum anderen, um den Gruppenzusammenhalt zu fördern. Wir tauschen unsere Erfahrungen danach immer aus.

Du bist schon in Deutschland aufgetreten, in welchen Ländern noch? Wir sind in Deutschland schon als Gruppe aufgetreten, ebenso in der Slowakei als “Moonlight Daughters” und ich solo, und ich war solo in Tschechien.

Was bekommen wir von dir auf der Bühne zu sehen? Natürlich Fusionen unterschiedlicher Tanzrichtungen, Emotionen, Themen, Energien, Liebe, Tanz, Liebe, Liebe, Glamour, Tanz und habe ich schon Tanz erwähnt?

Allerbeste Wünsche,
Eszter

22. November 2013

Kurzmeldungen

MORGEN KINDER WIRD’S WAS GEBEN ...
... und schon hier und heute die Contest-Auftrittslisten zum Ausdrucken!


Leyla Jouvana und Roland teilen letzte Neuigkeiten vor Beginn des Wettbewerbs „Bellydancer of the World“ am 23.11 mit: Es haben sich 532 Contestanten aus aller Welt angemeldet, darunter ganz große Namen aus allen Kontinenten. Sie alle wollen um diesen Titel ringen, der alles überragt, was sie bislang an Auszeichnungen kennengelernt haben: "Bellydancer of the World".

Natika (Miss Bellydance Universe und Miss Bellydancer USA) - und mehrfach - Champion in Ihrem Land, Indiens Rekordhalterin Payal Gupta, die israelische Meisterin Sagit Eliach, Jennifer Ordonez Champion aus Florida, und viele weitere Stars aus Japan, China, Singapur, Hongkong, Finnland, Schweden, Polen, Spanien, Frankreich,  Italien, Brazilien, Russland/Moskau, Slowenien, Tschechien, San Marino, Schweiz, Belgien und den Niederflanden, und nicht zu vergessen die Stars und Sternchen aus Deutschland. Willkommen zum größten Bellydance Event in Europa! Mit Stars, Stars und nochmal Stars! Im letzten Jahr 5500 Besucher, in diesem Jahr an elf Tagen insgesamt 7 Shows, 60 Workshops und erwartete 1700-WS Teilnehmer, dazu einBasar auf 3 Etagen. Und morgen geht es lost mit dem 7. Contest “Bellydancer Of the World” mit über 530 Teilnehmern und Meistern aus aller Welt! Rheinhausenhalle Duisburg, Beethovenstr. 20, 47226 Duisburg.

Hier die Contest-Auftrittslisten zum Ausdrucken: Auftrittslisten_Contest.pdf
WELTPREMIERE! NEUE GRUPPE VON ANITA BLAKE
Was als Duo begann (Anita Blake & Asuka Hirai) hat sich zum Quintett gemausert, hinzugekommen sind Saori Sumi, die nicht ganz unbekannte Sway und die Düsseldorferin Yamina, die wir bereits in Duderstadt erlebt haben. Anita ist seit einigen Monaten ATS®“Sister School“ und darf ATS® unterrichten, und so wird diese neue Formation mit internationalem Flair (1 Ukrainerin und 2 Japanerinnen sind mit dabei) sich vor allem dem ATS widmen. Die neue „Lamia Dance Company“ wird ihre Welt-Premiere am 1. Dezember 2013 um 13 Uhr 30 haben. Wo? Natürlich auf dem 21. Orientalischen Festival Europas von Leyla Jouvana und Roland. Da sehen wir uns!
-Anita Blake (Homepage: www.lamiadance.com)
Lamia Dance Company-

25. November 2013

Willow Chang ist eine der bekanntesten Hula- und Orient-Tänzerinnen Hawaiis. Sie vermittelt in ihren Workshops interessante Einblicke in beide Kulturen und hat eine Menge Wissenswertes zu bieten. Was unterscheidet zum Beispiel den Hüftschwung beim Hula von dem beim Bauchtanz, und was … ach, lest es am besten selbst. Wir sehen uns dort.

DIVAFREIE ZONE
Willow Chang zu ihren Workshops auf dem 21. Orientalischen Festival Europas

Ich gebe in diesem Jahr zwei Workshops, und die könnten verschiedener nicht sein.

Archetypen im Tanz: die Göttin, die Listige und die Kriegerin
Es gibt Archetypen aus einem bestimmten Grund: Sie vermitteln rasch komplexe Zusammenhänge und decken universelle Wahrheiten auf. In meinem Kurs erforschen wir Archetypen, die tief in der weiblichen Psyche ruhen: Die Göttliche, die Listige und die Kriegerin und erkunden Wege, auf denen wir jeder davon für den Auftritt eine eigene und einzigartige Persönlichkeit verleihen und sie kreativ darstellen können.

In diesen Workshops geht es aber nicht nur um die Umsetzung von Themen und Ideen, sondern auch und vor allem darum, in die Psyche und Seele dieser Archetypen einzutauchen. Jede weiß, daß es nicht ausreicht, einfach nur in ein Kostüm zu schlüpfen. Die Verkörperung einer Figur und das Wissen darum, was sie zum Ticken bringt, sind noch viel wichtiger. Wir veranstalten ein kreatives Brainstorming, um eine Figur mit Leben zu erfüllen und sie ganzheitlich und nicht künstlich erscheinen zu lassen.

Außerdem erfahren wir einige Grundbegriffe der Hawaiianischen Sprache und den Fundamenten einer Hula-Choreographie, welche Dynamik hat sowohl zum alten wie auch zum modernen Hula geführt. Und als Quintessenz davon lernen wir einen Hula aus der „Goldenen Zeit“, einen sogenannten „Sophisticated Hula“. Dabei gibt es keinen Wettbewerb und keine Ego-Manien. Wir wollen lachen, fühlen, erforschen und neugierig sein, etwas ganz Neues kennenlernen. Bei mir ist „divafreie“ Zone.

Danke und ALOHA!

Die Workshops mit Willow: http://www.leyla-jouvana.de/...workshops-menu-festival
Fr., 29.11., 14:45 - 16:45 h - Archetypes in Dance: Goddess, Vixen, Warrior
Sa., 30.11., 11:20 - 13:20 h - Sophisticated Hawaiian Hula

Homepage Willow Chang:
www.willowchang.com
Das Hula Einmaleins
Ich unterrichte auch Hula für Anfänger, das heißt, der Workshop will Verständnis für und Respekt vor dem originalen Hawaiianischen Hula schaffen.Wir schauen, wie sich der Hula vom Bauchtanz unterscheidet, folgen der Geschichte dieses Tanzes und erkunden, wie sich der „Awana“ (der moderne Hula) vom „Kahiko“ (dem alten Hula) abhebt.

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