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05.11.13 - Ruhm und Ehre - Die PREISE des CONTESTS "Bellydancer of the World 2013
04.11.13 - Erinnerungen an das große Jubiläums-Festival - Die Samstagnachmittags-Gala
02.11.13 - "Kreativ und ganz ich selbst zu sein" - Interview mit ESMII
01.11.13 - Messe der Meister von Morgen - Der CONTEST "Bellydancer of the World"
31.10.13 - Die Stars der ABEND-GALAS
30.10.13 - "Beim Tanz kann ich mich verwandeln" - Interview mit LEI THE NIGHT
29.10.13 - Die CONTEST-JURY "Bellydancer of the World 2013"
28.10.13 - Ein großer bunter Strauß von STARS!
die aktuellen Festival -News:
Eines der weltweit wichtigsten Orient-Festivals und gleichzeitig das größte in Europa – das Orientalische Tanzfestival Europas – öffnet wieder seine Pforten, in diesem Jahr zum 21. Mal. Entgegen dem allgemeinen Trend kamen im letzten Jahr mehr Zuschauer als zum Festival 2011. Los geht es traditionell mit dem Wettbewerbstag „Bellydancer Of the World“ (23. November), die Höhepunkte werden mit den Shows und Galen erreicht (30. November und 1. Dezember) und dazwischen Workshops, Workshops, Workshops
(bis einschließlich 2. Dezember), insgesamt 60 an der Zahl. Und nicht zu vergessen der Riesen-Basar.
Festival-Homepage
www.leyla-jouvana.de
Homepage des 21. Orient. Tanzfestival Europas: www.leyla-jouvana.de
28.Oktober 2013

EIN GROSSER BUNTER STRAUSS VON STARS

Ohne lange Vorrede hier zum Mund wässrig machen die größten Stars auf dem Festival:

Raqia Hassan (Ägypten), Sadie Marquardt (USA), BDSS Sonia (USA), Nadia Nikischenko (Rußland),
Silvia Salamanca (Spanien/USA), Mia Sha’uri (USA-Puerto Rico), Steven Eggers (USA), Willow (USA-Hawaii), Ma*Shuqa (USA), Esmii (Frankreich), Lei The Night (Marokko/Frankreich), Payal Gupta (Indien),
Asrar (Luxemburg), Havva (Deutschland), Kalima & Ensemble (Deutschland), Mayyadah (Deutschland),
Nika Mlakar (Slowenien), Vanesa Moreno (Spanien), Nargis (Niederlande), Helen Saida (Deutschland),
Sara (Slowenien), Cristina Zegarra (Deutschland) u.v.a.
Natürlich auch: Shimmy Queen
Leyla Jouvana & the King of Drums Roland & Ensemble.
Wir treffen uns dort.


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Showberichte
29. Oktober 2013

DIE CONTEST-JURY

Die Jury setzt sich in diesem Jahr aus zehn Profi-Tänzerinnen zusammen, die sich im Laufe des Tages abwechseln. Meist verlassen diejenigen Damen die Jury, die gerade fachfremd sind, sprich, bei einem Tribal-Wettbewerb gehen die klassischen Tänzerinnen in die Pause und so weiter.

Aus Fairness-Gründen wird Leyla Jouvana ihre eigenen Gruppen/Kursteilnehmer nicht bewerten, sondern sich dabei von einem Jury-Mitglied vertreten lassen. Die gleiche Regelung gilt auch für die anderen Jury-Mitglieder, insofern ihre Schüler an diesem Contest teilnehmen. Die Jury bewertet gemeinsam. Nach jeder Disziplin wird die Gesamtpunktzahl per Lautsprecher bekanntgegeben (der/die Teilnehmer befinden sich dabei nicht mehr auf der Bühne!). Die Höchstpunktzahl gewinnt, es werden nur die ersten 5 Gewinner/Plätze verlautbart.


Die Jury-Mitglieder im einzelnen:

-      Raqia Hassan aus Ägypten, nicht nur wegen ihres Ahlan Wa Sahlan-Festivals die eigentliche Galionsfigur des ägyptischen Bauchtanzes. Schon zum zweiten Mal beim OFE.

-      Esmii aus Frankreich, eine der Sensationen beim letztjährigen Festival mit ihren westafrikanischen Tänzen, auch im Duo mit Lei the Night. Zum zweiten Mal beim Festival.

-      Havva aus Ulm, eine der Pionierinnen des klassischen Bauchtanzes in Deutschland, zuletzt bekanntgeworden als einer der Veranstalterinnen der BDSS-Club-Tour.

-      Lei The Night, gebürtige Marokkanerin, lebt in Frankreich und ist die Waacking-Königin von Paris. Das lehrt sie auch in ihrem Workshop, eine der Sensationen des Jubiläums-OFE.

-      Ma Shuqa aus den USA, eine der Ikonen des klassischen Bauchtanzes mit einer unglaublichen Repertoire-Vielfalt. Endlich wieder bei uns.

-      Mayyadah aus Pforzheim, eine unserer Vorzeige-Tänzerinnen im klassischen Bereich. Seit einigen Jahren wiederholt beim Duisburger Festival dabei.

-      Nika Mlakar aus Slowenien, seit sie vor einigen Jahren zum ersten Mal bei Leyla Jouvana und Roland angetreten ist, hat sich ihr Ruf wie ein Lauffeuer verbreitet, ein Natur-Ereignis.

-      Helen Saida, Tanzstudio-Besitzerin aus Rheine, mehrfache deutsche Meisterin in verschiedenen Disziplinen des klassischen orientalischen Tanzes.

-      Sara, Bellydance-Lehrerin und Tänzerin aus Slowenien, Gewinnerin zahlreicher Tanzwettbewerbe weltweit!

-      Leyla Jouvana, Shimmie-Königin, Weltreisende in Sachen orientalischer Tanz und nicht zuletzt Organisatorin des größten Orientalischen Festivals Europa (um nur einige zu nennen).

Lei the Night (Marokko/F)
Leyla Jouvana & Roland
Raqia Hassan (Ägypten)
Die beliebte Jury-Show am 23.11.2013 findet im Rahmen des Contests “Bellydancer of the World” statt. Es tanzen Esmii, Lei The Night, Ma*Shuqa, Nika Mlakar, Sara und natürlich auch Leyla Jouvana. Wir treffen uns dort.
Nika Mlakar (Slowenien)
Helen Saida (Deutschland)
Sara (Slowenien)
Ma*Shuqa (USA)
Mayyadah (Deutschland)
Esmii (Frankreich)
Havva (Deutschland)

Lei the Night stammt aus Marokko, lebt aber in Paris. Nachdem sie im letzten Jahr bei Leyla Jouvana und Rolands Orientalischem Festival Europas gleich doppelt für Furore sorgte, nämlich mit einer „Waacking“ (ruhig mal bei You Tube eingeben) und einer Folklore-Darbietung aus ihrer Heimat, zusammen mit Esmii, gab es für die Veranstalter überhaupt keinen Zweifel mehr, diese Frau gehört im nächsten Jahr in die Show, und so kommt es dieses Jahr ja auch. Hier erzählt sie uns, wer sie ist, was sie so alles macht und was sie uns in Deutschland zeigen will.

"BEIM TANZ KANN ICH MICH IN JEDE FIGUR VERWANDELN"

Interview mit Lei the Night
von Marcel Bieger

Erzähle uns bitte aus deinem Leben, womit verdienst du deinen Lebensunterhalt, und wie hat der Tanz dich gefunden? Ich habe studiert und bin diplomierte Ingenieurin. Und was den Tanz angeht, so hat der immer zu meinem Leben gehört. Im Alter von acht Jahren habe ich mit Modern Jazz angefangen und bin zehn Jahre lang dabeigeblieben.

Jeden Sommer bin ich in den Ferien nach Marokko gefahren, um meine Familie zu sehen und mindestens einen Monat bei ihr zu bleiben. Im Sommer gibt es dort viele Hochzeiten und Feiern, und da habe ich die traditionellen ostmarokkanischen Tänze kennengelernt. Auf Familienfeiern sind Tänzer aus dem Ort aufgetreten, zu besonderen Feiern kamen auch Sänger, und manchmal wurde auch nur im Kreis meiner Cousinen oder bei meiner Großtante getanzt.

Mit welchen anderen Stilen hast du dich befasst? Während meines Modern-Jazz-Unterrichts hat unser Lehrer jedes Jahr ein paar Lehrer aus anderen Genres mitgebracht, um eine möglichst vielseitige Jahresabschlußfeier organisieren zu können. Wir hatten: Afrikanischen Tanz, Hip Hop, Salsa, chinesischen Tanz, Cancan, Vogueing, klassischen Bauchtanz, Charleston und Zeitgenössischen Tanz. Daher habe ich schon in meiner Kindheit eine Vielzahl von Tänzen kennengelernt, und sie alle waren mir eine große Inspiration, um meinen eigenen Stil zu entwickeln. Darüber hinaus gefallen mir auch die indischen und die Zigeunertänze sehr gut.

Gibt es so etwas wie eine maghrebinische Tanz-Szene, und wenn ja, siehst du dich als deren Bestandteil an? Ich glaube nicht, daß es so etwas wie eine richtige maghrebinische Tanzszene gibt. In Marokko zum Beispiel werden die traditionellen Tänze nur von Männern vorgeführt, vor allem in meiner Heimat, dem Osten des Landes. Das war schon immer so, und es sind ja auch viele Kriegstänze darunter. Die Frauen tanzen auf Feiern und Hochzeiten auf ihrer Seite (wie im Islam üblich, sind auf Gesellschaften Männer und Frauen voneinander getrennt, Anm. d. Red.). Deswegen möchte ich es lieber so ausdrücken: Statt einer bestimmten Tanz-Szene fühle ich mich eher den globalen kulturellen Wurzeln des Mahgreb zugehörig, die alle kulturellen Aspekte umfassen. Die traditionellen Tänze sind nur ein Teil davon.

Beschreibe uns deinen ganze eigenen Tanzstil und warum er dir so wichtig ist. Meinen eigenen Tanzstil könnte man als Fusion aus Bauchtanz und Waacking bezeichnen, und den tanze ich schon seit Jahren. Ich liebe beide Stile ganz besonders, und immerhin haben sie gemeinsam, sehr viel mit Glamour zu tun zu haben. Auf das „Waacking“ bin ich durch das Hip Hop-„Locking“ gestoßen. „Waacking“ ist ein Hip Hop/Funk-Stil aus den Siebziger Jahren und ein sehr energiebetonter Tanz, hauptsächlich mit Arm-Bewegungen, gleichzeitig aber wegen seiner Posen, Emotionen und Mimiken auch ein sehr feinfühliger Tanz. Wenn ich „Waacking“ und Bauchtanz zusammenbringe, zapft das alle Energien in mir an. Bei diesem Tanz kann ich mich auch in jede Figur verwandeln, die mir vorschwebt: ein Bond-Girl, einen Roboter, eine Disco-Tänzerin, ein Vogel oder eine junge Braut. Das sind nur einige Beispiele von Frauen, zu denen diese Fusion mich inspiriert hat und die ich auf der Bühne dargestellt habe.

Wie hat sich deine Laufbahn entwickelt, in welchen anderen Ländern bist du schon aufgetreten? Seit drei Jahren unterrichte ich in Paris „Waacking“, und ich gebe Workshops in „Waacking“ oder meinem Fusion in Frankreich und im Ausland. Ich habe in Hip Hop- und in Waacking-Gruppen mitgewirkt, und ich gehöre zur „Vogueing“-Szene in Paris. Ich habe gern bei den sogenannten „Battles“ mitgemacht. Doch nach ein paar Locking-Battles (Hip Hop-Locking) habe ich mir die Knie schwer verletzt und seitdem konzentriere ich mich lieber auf „Waacking“ und Bauchtanz. Bis vor fünf Jahren gab es in Frankreich noch keine „Waacking“-„Battles“, und deswegen habe ich an Freistil-Wettbewerben teilgenommen, den sogenannten „hip hop all styles battles“. Ich bin auch viel ins Ausland gereist und habe dort Unterricht genommen: Japan, USA, Spanien, Schweden, Deutschland, die Schweiz, Großbritannien, Dänemark, Belgien und Portugal. Dort habe ich viele große Tänzer kennengelernt, und so habe ich mir auch international einen Ruf als „Waacking“-Tänzerin erworben.Gleichzeitig habe ich meinen eigenen Stil entwickelt, den ich „Belly-Waacking“ genannt habe. Damit bin ich dann auch ganz schön herumgekommen. Beim „Bellyfusions“-Festival in Paris bin ich aufgetreten, in London habe ich 2011 in der „Fantasia Fusion“-Kategorie gewonnen, und auch anderswo sind mir Erfolge und Ehren zuteil geworden. So bin ich 2012 beim „Bellydancer Of the World“-Wettbewerb von Leyla Jouvana  in den Kategorien „Fusion Solo“ und „Folklore Duo“ (zusammen mit Esmii) Siegerin geworden.

Was wirst du uns bei deinem diesjährigen Auftritt in Duisburg zeigen? Das ist doch noch ein Geheimnis! Aber von meinem letztjährigen Auftritt werdet ihr noch wissen, wie verrückt ich auf der Bühne sein kann. Natürlich wird es in diesem Jahr wieder einen Fusion geben.

Und was kann man bei deinen Workshops lernen? Ich gebe in diesem Jahr zwei Kurse, einen in jedem der beiden Kategorien, in denen ich im Vorjahr gewonnen habe. Der erste beschäftigt sich mit der Fusion aus Bauchtanz und Waacking mit Vogueing und Hip Hop-Armtechnik. Viele Tänzerinnen bekommen erst einmal einen Schrecken, wenn sie sehen, wie komplex ich die Arme bewege.Aber Bauchtänzerinnen haben es oft leichter als Tänzerinnen aus anderen Genres, sich in diesen Stil einzufinden, weil sie eine gute Körperhaltung ja bereits mitbringen. Mit der Armarbeit kommen sie da viel leichter klar. Und wir werden natürlich auch eine Menge Spaß mit anderen Musik-Stilen haben, denn diesen Tanz kann man auf jeden Song tanzen, von klassischem Bauchtanz bis zum allerneuesten Elektro-Hit.

Der zweite Workshop beschäftigt sich etwas ganz anderem, mit den traditionellen Tänzen aus Ost-Marokko. Diese Tänze sind in der Bauchtanz-Gemeinde noch nicht sehr bekannt, weil es kaum bis gar keine Lehrer dafür gibt. Am besten erfühlt man sie. Außerdem waren das immer Männertänze, und da wird die Schultern gereckt und mit den Füßen auf den Boden gestampft, um mit dem Boden in Kontakt zu stehen. Nach einem Krieg haben die Männer so getanzt, um so den anderen klarzumachen, wer der Herr dieses Landes war. Heute wird so etwas vor allem auf Hochzeiten getanzt, aber immer noch nach Geschlechtern getrennt – die Männer auf der einen und die Frauen auf der anderen Seite. Es gibt unterschiedliche Richtungen mit Namen wie „Reggada“, „Aarfa“, „Aalaoui“ oder „Hidouss“, aber keine Bange, das werde ich alles genau erklären.

Die Workshops mit Lei the Night: http://www.leyla-jouvana.de/..../workshops...

Esmii und Lei als "Bnet Reggada"_
31. Oktober 2013

DIE STARS DER ABEND-GALAS


Jedes Jahr sind sie der Höhepunkt des Orientalischen Tanzfestivals Europas, die beiden Abend-Galas am Samstag und Sonntag. Leyla lädt dazu ganz große Stars ein, aber nicht nur solche, die jeder kennt und sehen will, sondern auch solche, die das Zeug dazu haben, aber in ihrer Bekanntheit noch wachsen.

Hier nun die tollen Stars, die uns die Galas versüßen werden:
Sadie: eine der ganz Großen, für viele sogar die Größte. Seit mehreren Jahren beehrt die US-Amerikanerin das Orientalische Festival, ist gern gesehener Gast in den Galen und tanzt auf unnachahmliche Weise klassischen OT.

Silvia Salamanca: das quirligste Energiebündel, das man je gesehen hat. Sie tanzt wild, sie tanzt besinnlich, und sie ist der Wirbelwind der Säbel. Ein Publikums-Liebling.

Sonia: Zum ersten Mal dabei und doch kein unbeschrie- benes Blatt. Sonia gehört zu den allerersten Tänzerinnen, die mit den Bellydance Superstars auf Tournee gegangen sind, und ist in den USA immer noch eine der großen Namen.

Nadia Nikischenko: Gibt es eigentlich jemanden, die diese russische Tänzerin nicht kennt? Für jede Nummer ein neues phantastisches Kostüm und Tänze, in denen sie große Liebes-Geschichten oder historische Persönlichkeiten darstellt.

Steven Eggers: Einer der seltenen männlichen Künstler, der Tribal Fusion ist sein Fach, er versteht sich aber auch auf ATS® und ist zum ersten Mal in der Duisburger Gala dabei. In seiner Heimat USA hat er längst eine große Fan-Gemeinde um sich geschart.

Mia Sha’uri: Die junge Tänzerin stammt aus Puerto Rico, das bekanntlich in der Karibik liegt, und so wundert sich keiner über ihr Temperament und den Rhythmus, den sie im Blut hat. Im letzten Jahr gehörte die mehrfache Contest-Gewinnerin zu den großen Überraschungen des OFE.

Willow Chang: Zum ersten Mal dabei, als waschechte Hawaiianerin mit dem Hula aufgewachsen, versteht sich aber auch auf Folklore, klassischen OT, Tribal Fusion, Zeitgenössischen Tanz, Modern Ballett und alles, was dazwischen liegt.

Duo Silvia & Mia: Im letzten Jahr haben die beiden Vollblut-Tänzerinnen sich spontan zu einem 2er-Auftritt zusammengefunden, und das war ein solcher Knüller, daß sie als Duo auch dieses Jahr auf die Bühne gebeten werden.

Ensemble Leyla Jouvana: Jede große Tänzerin hat ihre eigene Schau-Truppe, ihr Ensemble, mit dem zusammen sie bei Gastspielen in anderen Häusern auftritt. Klar, daß hier nur die Besten der Besten versammelt sind.

Projektgruppe Leyla Jouvana: Mit dieser Formation übt Leyla gern ganz neue Sachen ein, eben ihre neuen Projekte, und wenn sie mit diesen Frauen auf die Bühne kommt, darf man sich auf etwas besonders Gutes gefaßt machen.

„Bellydancer of the World“: Einigen ausgewählten Wettbewerbs-Siegern winkt die Ehre, in der Abend-Gala aufzutreten, aber leider haben wir noch nicht den Hauch einer Ahnung, wer das sein wird …

Leyla Jouvana: Was sagt man über eine Künstlerin, die in Sachen Tanz um die ganze Welt gereist ist, als Shimmie-Tänzerin unerreicht ist, seit 21 Jahren mit ihrem Mann Roland das OFE bestens organisiert und tolle Choreo- graphien geschaffen hat? Nun, man könnte damit beginnen, daß sie in Sachen Tanz um die ganze Welt gereist ist …

Wir treffen uns dort.

Sadie (USA)
Silvia Salamanca (USA)
Mia Sha'uri (Puerto Rico)
Willow Chang (Hawaii)
Leyla Jouvana & Roland
BDSS Sonia (USA)
Nadia Nikishenko (Russland)
Projektgruppe Leyla Jouvana
Steven Eggers (USA)
Mia Sha'uri & Silvia Salamanca
Ensemble Leyla Jouvana

01. November 2013

MESSE DER MEISTER VON MORGEN


Der Contest „Bellydancer Of the World“ ist gar nicht mehr wegzudenken vom Orientalischen Festival Europa, was sich auch in den jährlich steigenden Besucherzahlen ausdrückt. Das hat auch mit der Organisation dieses Preises zu tun. Leyla Jouvana und Roland, die Veranstalter, führen eine kleine Vorauswahl durch, so daß man nur talentierte und schöne Beiträge zu sehen bekommt. Man darf sich also auf Tanzkunst freuen, und darauf, Tänzerinnen aus aller Herren Länder zu erleben. So gut wie immer sind alle fünf Kontinente vertreten, und deswegen trägt dieser Wettbewerb auch zu Recht seinen Namen „Bellydancer of the World“. Schon manche ein Nachwuchs-Sternchen hat nach ihrem Sieg oder auch nach ihrer guten Platzierung einen Karriere-Schub erlebt, wie sie ihn sonst kaum hätte erwarten dürfen. Und das wird auch zukünftig der Fall sein. Zwischen den Darbietungen trifft sich das kundige Fach-Publikum zum Meinungsaustausch, denn vieles will und muß diskutiert werden, und so ist diese erste Großveranstaltung des Festivals wahrlich eine Messe der Meister von morgen.
Zum Gelingen tragen aber auch die Kategorien bei, die einen breiten und vollständigen Überblick über den Bauchtanz heute und international geben.
Wir führen hier die einzelnen Disziplinen auf
(und übernehmen die Kategorie-Bezeichnungen
der Wettbewerbs-Leitung):

Die Wettbewerbs-Kategorien:

Klassisch-Orientalisch: Dazu zählen Raks Sharki, Oriental-Pop, Schleier (nur als Entree), Bodentänze, Takseem, Drum Solo, Zimbeltanz. Erlaubt in dieser Disziplin sind neben Balady auch Klassische Routinen mit kurzen Folklore-Parts und Utensilien für das Entree etc.

Folklore: Ägyptisch, Arabisch, Türkisch, Balkan, Vorderasiatisch, z.B. Tänze mit Stock, Leuchter/ Shamadan, Melaya Leff, Tücher, Tamburin, Säbel (Beduinentänze, Säbel kann auch zu Fusion oder Tribal gehören). Dabke, Muwashahat (Andalusisch-Arabisch, Maurische Hoftänze), Bambouti/ Löffeltanz, Derwischtänze/Tanura, Zigeunertänze, Karshliamar, Gawazee, Hagalla, Persisch, Usbekisch, Tadschikisch, Zaar, Saudi/Khaleegy etc.

Tribal/Tribal-Fusion: Erlaubt sind alle Tribal Stile mit und ohne Utensilien, Fat Chance Bellydance Stil, Tribal Fusion-Stile: Tribal Break Beat, Gothik, Tribal-Säbel & Bodentanz etc. 

Oriental Fusion/Fantasy: Mix Orientalisch mit z.B. Spanisch/Flamenco, Rumba, Tango, Jazz, Modern Dance, Afro, Samba, Bellywood (Mix Oriental und Bollywood), Akrobatik, Tanz mit Federboa, Lich- tertanz, Pharaonentanz, Isis-Schleier, alle Schleier- tänze, Fächerschleier etc. Der orientalische Anteil Teil muß mindestens 50 % betragen, gern auch mehr. 

Bollywood: Indische Tänze & Bollywood


Noch gibt es Karten (
hier!), wir sehen uns dort.
Blandine (F), 1.Tribal Fusion 2012
Justine (F), Kat. Klassisch/Raks
Amira Abdi (UA) ,4. Fusion/Fant.
Mia Sha'uri (USA), 1. Solo Klass.
rechts, die Siegerinnen 2012 der Kategorie Solo Klassisch:
1. Mia Sha'uri (Mitte), 2. Gyongyi (H) (li.), 3. Lea Grujic (SLO) (re.)
-Asiyalla (B) - 2. Platz Formation Fusion 2012
-Layali Al Amar - 4. Formation Folklore/Bollywood
-Deyy El Amar (NL) - Preisübergabe für den 1. Platz Gruppe/Klassisch

02. November 2013

Zwei Sandstürme sind im letzten Jahr über die Bühne gefegt, als Lei the Night und Esmii bei Leyla Jouvanas Contest im Duo angetreten sind. Esmii hat dann im Solo gezeigt, wieviel Wildheit, Rhythmus und Lebenslust in den schwarzafrikanischen Stammestänzen steckt. Der afrikanische Tanz ist ohnehin das Steckenpferd der Französin, und davon will sie auch einiges in ihren Workshops weitergeben, über die wir noch gesondert berichten werden.

"KREATIV UND GANZ ICH SELBST ZU SEIN"

Interview mit Esmii

von Marcel Bieger

Erzähle uns bitte aus deinem Leben, wie hat der Tanz dich gefunden? Ich heiße Esmii und ich bin in Toulouse in Südfrankreich zur Welt gekommen. Ich bezeichne mich als Experimental-Tänzerin und experimentiere gern mit Tänzen aus verschiedenen Weltgegenden. Zur Zeit lerne ich zeitgenössischen afrikanischen und allafrikanischen Tanz in der Afrikanischen Tanzschule Paris. Außerdem unterrichte ich Tanz: Hip Hop und Fusion. Wenn sich eine Gelegenheit dazu bietet, trete ich auch auf der Bühne auf. Mit dem Tanz angefangen habe ich in orientalischen Kabaretts (in Frankreich, vor allem Paris, verbreitete klassisch orientalische Tanz-Shows), später bin ich auch auf Familienfeiern aller Art aufgetreten. Dann kamen Angebote von Veranstaltern hinzu, nicht nur für OT, sondern auch für zeitgenössischen oder Fusion-Tanz.

Mit welchen anderen Stilen hast du dich befaßt? Ich habe Hip Hop gelernt, und wie ich eingangs erwähnte, erlerne ich gerade in Paris zeitgenössischen afrikanischen Tanz und die traditionellen Tänze Schwarzafrikas, also dem Gebiet südlich der Sahara.

Gibt es so etwas wie eine maghrebinische Tanz-Szene, und wenn ja, siehst du dich als deren Bestandteil an? Ja, ich sehe mich als ihren Bestandteil an, aber nur zu einem Teil, denn ich bin sehr von anderen Tanzstilen geprägt worden, und deswegen bezeichne ich mich trotz meiner marokkanischen Wurzeln nicht als maghrebinische, sondern als experimentelle oder Fusion-Tänzerin.

Beschreibe uns deinen ganze eigenen Tanzstil und warum er dir so wichtig ist. Mein Stil ist afro-orientalisch mit einer Prise Zeitgenössisch und einem Hauch Modern. Afrikanische Tänze sind mir eigentlich die liebsten, weil ich bei ihnen meine ganzen Energien ohne Einschränkung geben kann. Der orientalische Tanz war meine Grundlage, aber heute mische ich lieber alles mit Zeitgenössischem Tanz, weil das mir die Freiheit gewährt, kreativ und ganz ich selbst zu sein.

Wie hat sich deine Laufbahn entwickelt, in welchen anderen Ländern bist du schon aufgetreten? Meine Karriere hat in meiner Heimatstadt Toulouse begonnen, später bin ich dann nach Paris gezogen, um neue Dinge zu lernen und neue Gelegenheiten zu finden, das, was ich kann und weiß, mit anderen zu teilen. Außer Deutschland habe ich bereits Tanzreisen nach Tunesien, in die USA, nach Spanien und Neukaledonien (zu Frankreich gehörende Inselgruppe östlich von Australien in der Südsee; eines der ehemaligen französischen Übersee-Territorien) unternommen. Ich hoffe, daß noch weitere Länder dazukommen.
Was wirst du uns bei deinem diesjährigen Auftritt in Duisburg zeigen? Auf dem diesjährigen Festival möchte ich gerne etwas vorführen, das ich ganz allein entwickelt habe, sozusagen die Fortsetzung dessen, was ich letztes Jahr getanzt habe. Ich bin schon sehr gespannt, wie es dem Publikum gefällt.

Und was kann man in deinen Workshops lernen? Im ersten Workshop zeige ich eine besondere OT-Form, nämlich eine Fusion zwischen ägyptischem und maghrebinischem Tanz. Der zweite Kurs hat afro-orientalischen Tanz zum Thema.


Die Workshops mit Esmii: http://www.leyla-jouvana.de/.../workshops...

04. November 2013

ERINNERUNGEN AN DAS GROSSE JUBILÄUMS-FESTVAL 2012

Die Samstagsnachmittags-Gala

Ein paar Blüten aus dem bunten Strauß, den Leyla Jouvana uns gebunden hat an jenem Nachmittag, mit dem das Gala-Wochenende zum 20-jährigen Bestehen des Orientalischen Festivals Europa seinen Anfang nahm:

Maya Sapera, die belgische Meisterin aller indischen Tänze, die 2011 „Bellydancer of the World“ in der Kategorie Bollywood geworden ist. Auch im Jubiläumsjahr schenkt sie uns in passendem Gewand einen mitreißenden indischen Tanz.

Khalida, ebenso in Belgien zuhause wie in Deutschland versteht sich mit ihren Shows als tänzerische Mittlerin zwischen beiden Staaten. Khalida ist seit Jahren ein gerngesehener Gast auf dem Festival, gleich ob solo, im Duo oder mit ihrer Gruppe. Hier tanzt sie einen lebensfrohen Raks Sharki.

Formation Leyla Jouvana: Farbe, Frohsinn, Formvollendung. Wenn Leyla Jouvana sich, wie jedes Jahr, wieder etwas ganz Neues ausgedacht hat, kommt auch im Publikum Begeisterung auf. Mit diesem märchenhaft schönen Riesenschleier-Tanz gewannen sie beim Contest „Bellydancer of the World“ den ersten Platz bei den Formationen.

The Smoky Eyes: Wenn eine auf Stelzen mit zwei Vollbart-Frauen auf die Bühne kommen, kann es sich nur um „The Smoky Eyes“ aus Frankreich handeln, die neben Tribal und klassischem OT auch die Zirkusartistik zu ihrem Standbein erkoren haben. Vor wenigen Wochen beim Schwarzwald-Festival in Offenburg zur „Tribal-Königinnen“ erkoren, jetzt wieder hier bei Leyla und Roland.

Bnet Reggada: Esmii und Lei the Night, beide aus Frankreich und mit marokkanischen Vorfahren, haben einzeln wie auch im Duo für Furore gesorgt. Während Esmii sich schwarzafrikanische Tänze auf die Fahne geschrieben hat und Lei eigentlich um „Waacking“ zuhause ist, präsen- tieren sie hier einen (normalerweise von Männern getanzten) Hochzeits- tanz aus Marokko, und da hat es keinen mehr auf dem Sitz gehalten.

-Bnet Reggada (Marokko/F)-
-The Smoky Eyes (F)-
Formation Leyla Jouvana-
-Khalida (B)
-Maya Sapera (B)

05. November 2013

RUHM UND EHRE UND NOCH ETWAS OBENDRAUF


Wer öffentlich auf einer Bühne auftritt liebt den Tanz. Liebt aber auch Anerkennung und Applaus. Und wenn eine Tänzerin sich einem Wettbewerb stellt, erhofft sie sich auch Ruhm und Ehre. Das alles sei ihr und ihnen von Herzen gegönnt. Bei Wettbewerben, die auf sich halten, gibt es noch etwas mehr, die sogenannten Sachpreise. Alle haben Spaß an einem solchen Contest, die Veranstalter, natürlich die Zuschauer und selbstredend auch die Basar-Händler. Sie spenden Einkaufsgutscheine, Artikel aus ihrem Angebot oder anderes, was den oder der Siegerin(nen) von Nutzen sein dürfte. Wir haben hier die größten und wichtigsten Preise zusammengestellt.
-Leyla Jouvana inmitten der Contest-Pokale

ICH GEWINNE EINEN AUFTRITT:

• Einladung als Dozentin/Jury Mitglied auf Leyla Jouvana und Rolands Festivals für Solo-Klassisch oder einen Gewinner nach Wahl der Veranstalter.

• Einladung für 2 Solo-Gewinner Klassisch & Fusion von „Stellar Advantage“
(
www.stellaradvantage.com) nach Orlando, Florida (USA), WS & „show full pass“ + Contest frei und Auftritt auf dem Festival, zur Auswahl 2014 oder 2015 www.bellydancemasters.com

• Gewinner Solo Raks Sharki/Klassisch: Einladung nach Jerusalem in Israel zum „Oriental Pearl Festival“ 2014/15 von Amar Eliran, + Auftritt auf der Superstar Gala Show + Unterkunft/Verpflegung + Einladung als Dozentin 2014 oder 2015!

• Für Gewinner Solo Raks Sharki/Classical: „Full pass“ für alle WS beim „Bellyqueens Festival“ von Anisoara in San Marino/Italien 2014/15 + Auftritt auf der Superstar Gala Show + Hotel + Einladung als Dozentin 2014/15! Kontakt. www.anisoarachitu.jimdo.com, www.bellyqueensfestival.jimdo.com

Einladung zum Contest in Budapest von Mahasti ohne Startgebühren
(für Gruppe oder Formation) 2014/15

2 x Einladung nach Belgien „Stars of Bellydance Festival“,
„WS full pass“, freie Gala Show oder Contest-Teilnahmew.sakinahyanara.be

• Kurse und WS bei Leyla Jouvana und/oder Show-Tickets

• die Show-DVDs von den Orient. Festivals Europas für Gruppengewinner

• Der/die Gewinner treten auf einer der vier Shows/Galen am 30.11./1.12.13 des OFE von Leyla Jouvana & Roland in der Rheinhausenhalle auf. Tag und Show wird kurzfristig abgestimmt. Oder auf anderen Events (z.B. Ostertanzwoche im April 2014)


ICH GEWINNE EINEN HÄNDLERPREIS

(hier nur die Gewinne im Gesamtwert von über 100 Euro):

• 2 x Profi-Kostüm nach Wahl für 2 x Solo: von Isis-Basar

• 1 exklusives Profi-Kostüme von Polina

• Musik CDs von Sayed Balaha

• Gutschein 111 Euro für einen Gewinner von Glanz und Tanz -
Ute El Chami

• 5 x 50 Euro Gutschein von Basar Ginni

• Profi-Kostüm im Wert von 300 Euro Orient Sterne Mohamed
El Gnainy

• Warenwert 200 Euro, 4 x 50,- Gutscheine von Sakkara

• Raks Sharqi Gewinner: Studio Photosession (Wert 300 Euro)
André Elbing

• für jeden Sieger je Kategorie und Disziplin je 1 Photo aus dem Contest im Format 20x30 cm in 300 dpi als digitale Datei von
André Elbing.

Übrigens spendet „Hagalla“ auch etwas. Die Sieger dürfen auswählen zwischen einem kostenlosen Werbebanner (Laufzeit drei Monate), einem Interview oder einem Portrait.

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Preisen im Wert von exakt 100.- € (wie z.B. von Osman Zargar Orientschmuck und anderen)
und kleinere Beträge.

Wir drücken die Daumen, uns wir sehen uns dort!


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