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3rd CONTEST
BELLYDANCER
OF THE
WORLD
PRESENTED BY 
LEYLA JOUVANA 
& ROLAND

DIE WELT ZU GAST BEI LEYLA

– Tänzer aus aller Welt am Start beim 3. Bellydancer of the World Contest in Duisburg – 21. November 2009

Eine Stunde vor Beginn betreten wir die Rheinhausenhalle in Duisburg und sind schon gleich gut aufgelegt, weil alles bestens organisiert ist. Im Vorraum erwartet uns der Basar, Messe genannt, und auch der ist übersichtlich angelegt, trotz des bereits hier herrschenden Gedränges. Überhaupt soll sich dieser erste gute Eindruck nicht nur am heutigen Samstag, sondern während des ganzen Festivals immer wieder bestätigen: Die Organisation ist tip-top und läßt nichts zu wünschen übrig. Kein Wunder, daß das Festival bereits zum 17. Mal stattfindet (und der Contest zum dritten). Aber ab einer gewissen Anzahl geht es nicht ohne ausgezeichnete Organisation.

Zum Wettbewerb-Programm. 92 Startnummern sind vergeben worden, und auf die verteilen sich 271 Künstlerinnen (fast ausschließlich weiblich, wie nicht anders zu erwarten). So weit wir es mitbekommen, gibt es nur zwei Ausfälle (die obligatorische Erkrankung und ein Visa-Problem) und der Wettbewerb geht zügig voran.

Zu Beginn tanzen die einzelnen Mitglieder der internationalen Jury (jeder Erdteil ist vertreten), und treten damit den Beweis an, daß sie tanzen können und folglich etwas von dem verstehen, was sie zu bewerten haben – eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die man aber beileibe nicht auf den diversen Wettbewerben dieses Landes antrifft.

Khalida (Belgien und Deutschland) macht den Anfang mit einem anmutig leidenschaftlichen Raks Sharki.

Ihr folgt
Michelle Farfesha (USA) mit einem sehr fetzigen, lebendigen Trommelsolo.

Als nächste betritt die Veranstalterin selbst die Bühne,
Leyla Jouvana (Deutschland) verzaubert mit einem ebenso rassigen wie eleganten Raks Sharki.

Dann tanzt uns
Silvia Salamanca (Spanien) einen Flamenco, wie man ihn so noch nicht gesehen hat, ein wenig düster, ein wenig positiv und mit ganz vielen Elementen aus anderen Tänzen veredelt – und eine gehörige Portion Tribal ist auch dabei.. Krönender Abschluß: ein Turkish drop.

Aziza (Kanada) führt ebenfalls einen Raks Sharki auf, mit schönen Shimmies und Hagallas.

Guo Wei (VR China) hat sich auch für ein Trommelsolo entschieden, tanzt das aber so, wie man es kaum jemals zuvor gesehen hat. Sein Tanz ist eindeutig männlich ausgeprägt (und nicht feminisiert wie bei vielen unserer männlichen Tänzer), und er unterstützt ihn mit einer bravurösen Körperbeherrschung. Da auch einige chinesische Schritte enthalten sind, kann man bei dieser Darbietung schon von Fusion sprechen.

Der sechste im Bunde ist der mittlerweile siebzigjährige
Dr. Mo Geddawi (Ägypten), zu seiner Zeit eine der großen Tanzlegenden.

Khalida
Michele Farfesha
Ein Bericht von Marcel Bieger
Fotos: André Elbing www.andre-elbing.de
Leyla Jouvana
Silvia Salamanca
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Guo Wei
Aziza