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3rd CONTEST
BELLYDANCER OF THE WORLD
PRESENTED BY LEYLA JOUVANA
 & ROLAND
Ein Bericht von Marcel Bieger
Fotos: André Elbing www.andre-elbing.de
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Solcherart eingestimmt sehen wir erwartungsvoll dem Wettbewerb entgegen. Schon bald stellen wir fest, dass Leyla Jouvana eine gründliche Vorauswahl getroffen hat, kein einziger mäßiger oder schlechter Beitrag ist zu sehen, und in diesem Wettbewerb den vierten Platz zu machen, ist immer noch eine Auszeichnung. Etwa die Hälfte der Kontestanten stammt aus Deutschland (geschätzt), und die andere Hälfte setzt sich aus Menschen aller Herren Länder zusammen. (Der „Welt“-Titel ist hier keine bloße Anmaßung, wie bei einigen anderen Wettbewerben, sondern hier findet tatsächlich ein internationales Ereignis statt.) Die Entscheidungen der Jury fallen deutlich und für jeden Besucher nachvollziehbar aus. Über 50 Plätze werden vergeben, und wir stellen verblüfft fest, daß wir lediglich in 2 (!) Fällen anders gewertet hätten - und zwar lediglich den 4. auf den 3. gestellt und umgekehrt; also im Grunde genommen vernachlässigbare Abweichungen.

Den Anfang machen, wie stets, die Kinder. In der Kategorie „Solo/Duo“ zeigen sie, wie gut sie sich schon auf Arabischen Tanz und Trommelsolo verstehen; die orientalischen Grundlagen müssen stimmen, wenn aus ihnen große Tänzerinnen werden wollen. Nach diesen Vorträgen können wir beruhigt in die Zukunft blicken. Auf dem 1. Platz landet Catherine Karoulidis (Belgien) mit einem temperamentvollen Trommelsolo, den
2. Platz belegt Layla Ranjana Kaiser (Deutschland) mit einem talentierten Raks Sharki. Auf dem 3. landen zwei Tänzerinnen, Tamara Borojevic (Slowenien) mit einem Orientalischen Tanz, und Loretta Kleefstra (Niederlande) mit einem Baladi – In der zweiten Jugendlichen-Kategorie, dem Gruppentanz, tritt nur eine Truppe an und gewinnt damit den Hauptpreis -  die Tanzsportstudio Bina Oriental aus Deutschland -, das aber keineswegs unverdient. Sie tanzen den Bollywood, als wäre er eigens für sie erfunden worden.

Tanzsportstudio Bina Oriental (Deutschland)
Katherine Karoulidis (Belgien)
Layla Ranjana Kaiser (D)
Tamara Borojevic (Slowenien)
Loretta Kleefstra (NL)
1. Platz/Junior Solo
2. Platz
3. Platz
3. Platz
1. Platz/Junior-Gruppen

Damit zu den Erwachsenen.
In der
Kategorie „Gruppe – Fantasy-Fusion und Bollywood“ landen folgende auf den ersten Plätzen: Sieger wird die Compagnie Jawhara (Frankreich), die zu Rokoko-Musik (a la Rondo Veneziano) die Isis-Flügel drehen, übrigens nach der Choreographie von Fériel, ein Name, der uns bei dieser Veranstaltung noch häufiger begegnen wird. Zweiter wird die Aya Faten Dance Group (Tschechien) mit einem tempo- und temperamentvollen Bollywood.

Den dritten Platz belegt Manduca (Deutschland) mit einem Tribal Fusion, an dem positiv auffällt, daß die Tribal-Anteile deutlich erkennbar sind. Den
4. Platz erringen Behiye (Deutschland)
mit einem fusionären Tribal, viel Akrobatik und Säbeln – so stellt man sich wilde, unbezähmbare Wüstentöchter vor!
1. Platz, Gruppe Fantasy/Fusion/Bollywood
2. Platz
3. Platz
4. Platz
Manduca (Deutschland)
Behiye (Deutschland)
Compagie Jawhara (Frankreich)
Aya Faten Dance Group (Tschechien)

In der nächsten Abteilung erwarten uns Folklore-Tänze, die hier nur wiedergegeben werden sollen:
1. Aya Faten Dance Group (Tschechien) mit tunesischer Folklore; 2. Al Fayyum Dancers (Tschechien) Bambouti+Melaya; 3. Gruppe “Rozerin” (Deutschland) mit Fallahi; 
4. Ensemble Desert Jewels (Deutschland), Khaleegy (eigentlich ja Kalidschi). Es fällt nicht nur hier auf, welch hohes Niveau die osteuropäischen Tänzerinnen mittlerweile erreicht haben.

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1. Platz, Gruppe Folklore
2. Platz
Aya Faten Dance Group (Tschechien)
Al Fayyum Dancers (Tschechien)
3. Platz
4. Platz
Rozerin (Deutschland)
Ensemble Desert Jewels (Deutschland)