Startseite/Aktuelles
zurück zu Showberichte
- 3 -
Leyla Jouvanas & Rolands 18. Orientalisches Tanzfestival Europas
Photos, Grafik und Layout: Konstanze Winkler
zurück zum Contest...
zu den Abend-Galashows...
weiter...
zurück...
Showgruppe Leyla Jouvana
Am folgenden Nachmittag geht es gleich wieder wuchtig mit Säbeltanz und Klingenakrobatik los, die Formation der Hausherrin, die Showgruppe Leyla Jouvana, gibt sich kriegerisch, bezaubert durch immer neue Kleingruppen. Im zweiten Stück tragen drei Damen je zwei Säbel auf dem Kopf, legen den Stahl schließlich ab, schlagen ein Dreifach-Rad, und haben zum Schluß die Schwerter wieder auf dem Haupt.
Die uns schon beim Contest äußerst positiv aufgefallene Nika Mlakar, zeigt zwei weitere Facetten ihres Könnens, nach einem eher verträumten Raks Sharki ein rassiges Trommelsolo.
Zu den ganz großen im Lande zählt auch Sophia Chariarse, die ihren Aktionsradius erweitert und öfter zu sehen sein wird. Von ihr erwarten wir ungewohntes, und sie enttäuscht uns nicht, mischt sie doch Flamenco und Orientalischen Tanz zu etwas faszinierend Neuem.
Die bezaubernde chinesische Tänzerin Zhou, die uns schon am Vortag so gut gefiel, begeistert uns erneut mit diesem Vortrag, und wieder staunen wir über ihre Wandlungs- fähigkeit.
Gleich danach noch eine Alleskönnerin, Mariam Ala Rashi, kommt uns ebenfalls klassisch, mit einem rassigen und ansteckend gutgelaunten Raks Sharki. Gibt es eine Stilrichtung, in der sie nicht bezaubert.
Behiyés Incognito-Damen kommen uns mit einem rockigen Fusions-Formationstanz, in dem sich auch Tribal-Elemente finden.
Den Abschluß dieser Gala tanzt Sujee Choi, in ihrer Heimat Südkorea die bekannteste Bauchtänzerin. Sie erscheint mit ihrer Gruppe Choi Compagny (die eine Woche zuvor beim Contest schon einen Preis gewonnen hat) in traditioneller Tracht, wechseln aber rasch (wozu auch ein entsprechender Kostümwechsel gehört) zu einem eher langsamen Raks-Sharki-Disco über und beweisen damit, auf welch hohem Niveau dieser Tanzstil in ihrem Land steht.
Die Kanadierin Zafirah beweist uns, wie verschieden Raks Sharki sein kann, wenigstens bei ihr. Hinreißend hingebungsvoll beginnt sie und wird dann im folgenden Trommelsolo umso temperamentvoller.
Noch einmal Nadja Nikishenko, eine der ganz großen Überraschungen dieses Festivals, diesmal mit einem „Khaleegy“, und sie erzählt allein mit ihrem Körper eine ganze eigene Geschichte. – Henneth Annun bringt uns zwar nicht die Flötentöne bei, aber es gibt von ihr einen  recht klangbunten Tribal Fusion mit Klarinetten, anderen Blasinstrumenten und eben Flöten.
Nika Mlakar
Maraim Ala Rashi
Sophia Chariarse
Zhou
Incognito
Nadja Nikishenko
Henneth Annun
Zafirah
Sujee Choi
Choi Compagny
Die Nachmittags-Shows

Duisburg, 27. und 28. November 2010
in der Rheinhausenhalle


von Marcel Bieger