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Leyla Jouvanas & Rolands 18. Orientalisches Tanzfestival Europas
Photos, Grafik und Layout: Konstanze Winkler
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Projektgruppe Leyla Jouvana
Die frischgebackenen „Bellydancer of the World“: Amirah aus Belgien merkt man an, daß so ein Sieg das Selbstbewusstsein und die Lebensfreude stärkt. Sie tanzt einen phantasievollen Tribal Fusion mit deutlichem Vintage-Burlesque-Einschlag. Danach sehen wir noch einmal Slowenin Nika Mlakar. Sie tanzt einen phantasievollen, verträumten Raks Sharki mit anschließendem Trommelsolo voller Biegsam- keit und Eleganz - Auch Nadia Nikishenko beschert uns ihren Preistanz, einen unerhört dynamischen und aufregenden ägyptischen Messer- tanz, und läßt uns wieder an ihrer unnachahmlichen Wandlungsfähigkeit teilhaben. Was wird aus Rußland noch alles auf uns zukommen?
Leyla Jouvana hat sich umgezogen und hüpft jetzt mit ihrer Projektgruppe zum Balkantanz auf die Bühne. Ein fröhlicher Ensembletanz erwartet uns und versetzt in Party-Stimmung. - Aziza beschert uns einen neuerlichen Raks Sharki mit Trommelsolo, diesmal von der raumgreifenden Sorte. – Amaya erscheint nochmals und führt uns zu Tijuana-Musik einen Fächerschleier-Tanz vor, wie schön, auch so etwas mal zu hören, auch wenn es später dann eher spanisch wird.
Klassischer OT, diesmal von Sadie, die natürlich auch das Trommelsolo nicht außer acht läßt. Sie tanzt sehr beweglich und sinnlich. – Leyla Jouvana und ihre Projektgruppe bescheren uns türkische Folklore, die
hübschen Formationen korrespondieren mit
den hübschen Kostümen, wenn es in Reihen
oder in den Kreis geht und am Schluß alle
wieder zueinanderfinden. (
Foto siehe oben)
Den Abschluß bildet Guo Wei, und wer bis jetzt geglaubt hat, dieser Abend hielte keine Steigerung mehr bereit, sieht sich eines Besseren belehrt. Guo Wei erscheint in tibetischer Tracht zu chinesischer Musik mit vielen Schellen und Tönen wie von Alphörnern (die man in ähnlicher Form ja auch in der Mongolei kennt). Daraus entwickelt sich ein chinesischer Langärmel-Tanz (er lässt die Ärmel wie Bänder schweben und durch die Luft laufen), das mündet in chinesischen Hip Hop, und schlußendlich erwächst daraus ein Tribal Fusion zur Musik von Maduro. So wie Guo Wei hier auftritt und was er alles auffährt, darf man behaupten, er ist bei uns angekommen. Und so, wie wir fasziniert seinen Tanzwundern folgen, darf man behaupten, wir heißen ihn immer wieder willkommen!
Am Sonntag dann im wesentlichen die gleiche tolle Show nochmals, lediglich Nika Mlakar ist nicht mehr dabei, an ihrer Stelle springt die Chinesin Zhou ein und präsentiert nochmals ihr Nachmittagstück.
Zuschauer und Contest „Bellydancer of the World“ am
20. November mit 500 Zuschauern über den ganzen Tag verteilt und 312 Contestanten aus über 30 Ländern und 1580 Workshop-Teilnehmer aus der ganzen Welt (China, Korea, Brasilien, USA, Kanada, Ägypten, Mexico, Philippinen, Russland, Lettland, Litauen, Ukraine, Slowenien, Tschechien, Frankreich, Italien, Schweden, Dänemark, Spanien, Türkei, Belgien, Holland, Polen, Indien, Marokko, Schweiz, Österreich, Luxemburg, England, Schottland, Ungarn, Griechenland, Elfenbeinküste, Serbien, Sardinien, BRD und so weiter.

Eine beeindruckende Statistik und Ansporn genug zum Weitermachen, zumal 2012 die zwanzigste Ausgabe ansteht!
Das große Finale
Fazit: Haben im vergangenen Jahr hier und da Shows, Festivals und dergleichen geschwächelt, so wächst und gedeiht des Orientalische Festival Europas mit jedem neuen Jahr: 2010 mit über 5000 Besuchern und 1700 WS-Teilnehmern. Leyla Jouvana vermeldet: Fünf Shows mit zweimal ausverkaufter Rheinhausen-Halle am 27.November, je 900 Zuschauer und Messebesucher, am 28. November zweimal je 700
Homepage:
www.leyla-jouvana.de
Amirah
Nika Mlakar
Nadja Nikishenko
Projektgruppe Leyla Jouvana
Aziza
Amaya
Sadie
Guo Wei
Guo Wei
Die Abend-Galen
Duisburg, 27. und 28. November 2010
in der Rheinhausenhalle


von Marcel Bieger