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Ein Bericht von Marcel Bieger
Fotos: André Elbing www.andre-elbing.de
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Der Contest vom vergangenen Wochen- ende liegt hinter uns (s. Bericht in dieser Zeitung), und jetzt freuen wir uns auf zwei Shows, eine am Nachmittag und eine am Abend. Noch mehr Menschen sind gekommen, darunter recht viele, die in der Branche tätig sind. Und selten haben wir so viele „fachfremde“ Medienvertreter gesehen (die einschlägige Fachpresse ist ohnehin vollständig versammelt). An beidem läßt sich deutlich die Bedeutung dieses Festivals erkennen. Man will sich eben „Leyla“ nicht entgehen lassen. Und das trifft auch auf die „Messe“ zu, wie der Basar hier korrekt heißt. Auf mehreren Ebenen Verkaufsflächen zuhauf. Nicht Stand an Bude an Stand dichtgedrängt, sondern etwas großzügiger angelegt, so dass man (besser frau) auch zu dritt dort kramen, wühlen und vergleichen kann und andere immer noch heranzutreten vermögen.
Leyla Jouvana begrüßt ihr Publikum in der Rheinhausenhalle.
Leyla Jouvanas und Rolands 17. Orientalisches Tanzfestival Europas

Die vier Festival-Shows 2009
Duisburg, 28. und 29.11.2009, in der Rheinhausenhalle

ZWEI NACHMITTAGE UND ZWEI ABENDE
SIND EINE PERFEKTE PARTY

DEN ANFANG DER NACHMITTAGS-GALA

macht das Ensemble Astarte um Yasmina al Rakassah (die eine Woche vorher in der Kategorie „Duo Tribal/Fusion“ mit ihrem Duo „Anima Obscura“ den 2. Platz belegte). Die Mädels tanzen einen zünftigen Tribal, der flott ist und Laune macht. Das reißt mit, und so muß eine Show beginnen, damit die Party gleich losgeht. Yasmina und die ihren sind vielfältig einsetzbar, wie sich bei vielen Gelegenheiten erwiesen hat.
Ihnen folgt der Montagskurs von Veranstalterin Leyla Jouvana mit einem pharaonischen Tanz. In Formation schreiten die Damen erhaben über die Bühne, finden sich zu immer neuen Posen – auch artistischer Natur, wie zum Beispiel einem Spagat – und erschaffen so wunderschöne Bilder, wie man sie von den Wandmalereien in Pyramiden kennt.
Astarte, mit einem zünftigen Tribal beginnen sie die Party
Leyla Jouvanas Montagskurs...
...mit einem wunderschönen pharaonischen Tanz
Behiyé (4. Platz in der Kategorie „Gruppe Bollywood und Tribal Fusion) kommt uns heute nicht mit ihrem Gewinnerstück, sondern mit einem Schleiertanz. Sie und ihre Mädels bilden verschiedene Gruppen, stehen sich im Halbkreis gegenüber oder tanzen wie gespiegelt zueinander. Wie schon beim Contest begeistern sie auch hier mit akrobatischen Einlagen.
Anya Naima,
vor allem im Norden bekannte Wegbereiterin des Fusion, kniet vor einem Säbel, so als wolle sie seine Seele erwecken, und tanzt dann mit ihm, als wären beide eine Einheit. Später legt sie ihn ab und tanzt zu einem Stück von Maduro eine rasante Abfolge von Flutters und Shimmies.
Die Gruppe Behiye, hier mit einem Schleiertanz
Anya Naima in Einheit mit ihrem Säbel
Dreimal hatte sich die Kanadierin Zafirah beim Wettbewerb platzieren können, und sie führt uns jetzt noch einmal ihren ebenso romantischen wie erotischen Schleiertanz auf. Dieser Frau liegt das Tanzen im Blut, sie verströmt eine ungeheure Energie, die auch das Publikum mitreißt.
Aus Italien stammt Maria Pietrocola, und sie beginnt mit einem klassischen Orientalischen Tanz, der sich auffallend rhythmisch und beweglich entwickelt, das mündet in eine Samba-Einlage, und aus der entsteht ein Trommelsolo-Tanz. Eine ungemein lebendige Darbietung.
Zafirah aus Kanada
Die Italienerin Maria Pietrocola
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