Startseite/Aktuelles
zurück zu Showberichte
Ein Bericht von Marcel Bieger
Fotos: André Elbing www.andre-elbing.de
- 3 -
weiter zu den Abendgalen...
Leyla Jouvanas und Rolands 17. Orientalisches Tanzfestival Europas

Die vier Festival-Shows 2009
Duisburg, 28. und 29.11.2009, in der Rheinhausenhalle
Sara aus Slowenien, die sich mit ihrer Partnerin Mika, aber auch als Solistin hervorragend beim Contest platzieren konnte, zeigt uns nun, warum man zurecht noch viel von ihr erwarten darf. Sie tanzt einen klassischen Raks Sharki, der keine Wünsche offen läßt und mit seinem Schwung begeistert.
Leyla Jouvanas Show-Formation schwebt mit Isis-Flügeln herein und beweist in einer perfekt choreographierten Darbietung – Leyla darf sich wirklich zu den größten Choreographinnen hierzulande rechnen -, daß solche Tänze auch die Phantasie anregt und deswegen mit dem englischen Wort „Fantasy“ bezeichnet werden.
Leyla Jouvanas Show-Formation begeistert mit einer Isis Wings Choreographie
Aus Polen stammt Samira. Sie ist eigens für den Sonntag angereist und gilt in ihrer Heimat als einer der Größten. Wie vorwiegend in Osteuropa sind auch in Polen die klassischen Tänze überaus beliebt, und die beherrscht Samira auf dem Eff-Eff. Sie präsentiert uns einen Raks Sharki mit Trommelsolo, und so etwas hat man noch nicht gesehen, eine überaus sinnliche, damenhafte und energiegeladene Darbietung.

Danach erfreut uns noch einmal die Kanadierin Zafirah, diesmal mit ihrem quirligen Zigeunertanz, der ihr zurecht einen Platz beim Wettbewerb einbrachte und den wir gern noch einmal gesehen haben.

Das Duo Sara & Nika aus Slowenien ist nun an der Reihe, uns noch einmal seinen verdienten Siegertanz vorzuführen, und ihnen folgt...
...Viviane Gerhard aus der Schweiz,
die im Jahr 2008 in der Kategorie „Tribal Fusion Solo“ Gruppenerste wurde
(und Henneth Annun auf den 2. Platz verbannte). Auch jetzt hat sie einen Tribal Fusion mitgebracht. Darin finden sich deutliche Hip-Hop-Anklänge, und sie gibt im Tanz eine Ballerina-Maschine. Im Zwischenstück bekommen wir Vintage-Retro, und dann kehrt die Künstlerin zur Automatin zurück.
Zafirah
Nika und Sara
Samira aus Polen...
...mit einem sinnlichen Raks Sharki
Sara aus Slowenien mit einem klassischen Raks Sharki
Zum Schluß erwarten uns zwei Leckerbissen: Behiyé tanzt mit den Ihren noch einmal den Säbeltanz, wohl selten sah man wildere (und artistischere) Wüstentöchter, und das hat ihnen in der besonders schweren Gruppe „Fusion/Fantasy“ den beachtlichen 4. Platz eingebracht.
Und das aus Belgien und den Niederlanden stammende Duo Kokoro wiederholt gern noch einmal ihr Siegerstück, den Marionetten-Fusion-Tanz, an dem die eine scheinbar am Laufkreuz der
anderen geht.
Viviane Gerhard aus der Schweiz. Sie gewann im letzten Jahr das "Solo Tribal Fusion"
Erneut kommen alle zum Finale noch einmal zu Leyla auf die Bühne, und wer wollte sich jetzt noch die gute Laune bis zum Abend nehmen lassen?

Wir haben zwei bunte Tanz-Galen mit Beiträgen von hohem künstlerischem Niveau erlebt und uns über das Wiedersehen mit einigen der Wettbewerbs-Platzierten gefreut. Der Eindruck, den wir schon am vergangenen Wochenende gewonnen haben, daß wir es hier mit einer sehr international ausgeprägten Veranstaltung zu tun haben, hat sich verfestigt. Wir freuen uns, daß der Orientalische Tanz weltweit auf soviel Liebe stößt, und daß es eine Veranstaltung wie diese gibt, die einen wunderbaren Eindruck davon vermittelt. Die Moderation der Schauen hat die mit Leyla befreundete Tänzerin Jasmena übernommen, das unaufdringlich schicke Bühnenbild stammt von Roland. Und übrigens: Bei Leyla fangen die Shows pünktlich an, da sind Anfangszeiten mehr als grobe terminliche Richtwerte.

Duo Kokoro mit ihrem Gewinnerstück, dem Marionetten-Fusion-Tanz
Behiye; wilde Wüstentöchter schwingen die Säbel!
zurück...