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Photos © Konstanze Winkler
SCHÖNHEIT UND ÄSTHETIK

19. Orientalisches Festival Europas
von Leyla Jouvana und Roland

von Marcel Bieger

SONNTAG NACHMITTAG GALA

Die Gruppe Behiyé kommt uns in diesem Jahr mit einer eher getragenen Nummer als Formationsstück, aber im zweiten Teil geht es dann mehr zur Sache, mit Folklore-Elementen. – Ihnen folgt das OMF-Projekt, einer eigens vom „Orient Magazin“ gegründeten Formation für das Festival in Olpe (im Mai). Klassischer Raks Sharki, beginnend mit Schleier und endend mit einem Trommelsolo, so wie man die Königin des Orientalischen Tanzes liebt und kennt.
Erneut erscheint zu Beginn Leyla auf der Bühne, begrüßt die Zuschauer und Ehrengäste und bedankt sich bei allen Sponsoren. Dann übergibt sie wieder an Jasmena, und ab geht die Post.
Elf Frauen tanzen Baladi, wir erleben einsatzfreudig und lebenslustig die Schülerinnen-Formation Kalima. –  Darauf Leylas Showtanz-
Gruppe
mit Schleiern, einige Damen ziehen sich mitten in den Formationsübungen zurück und kehren mit Fächerschleiern wieder; man merkt der Truppe an, daß es sich bei ihr – neben dem Ensemble – um den Stolz des Hauses handelt.
Die Gruppe Astarte von der unermüdlichen Yasmina al Rakassah ist immer gern dabei, und wird auch vom Publikum geliebt. Diesmal hat sich die Chefin etwas ganz Besonderes ausgedacht, die eine Hälfte der Mädels tanzt ITS (die etwas lockerere Schwester von ATS), die andere übt sich gekonnt in Tribal Fusion. Nicht genug damit schieben sich beide Gruppen ineinander und wieder auseinander – eine ebenso eigenwillige, wie kluge und sehenswerte Choreographie.
– Im Anschluß sehen wir die quirlige Kanadierin
Zafirah wieder, diesmal mit Poi und Voi, eine sehr elegante Darbietung.
Ruby ist die nächste im Programm, mit einem erdigen und wilden Trommelsolo (gibt es dabei auch Unterschiede zur ägyptischen Version, gut möglich). – Wenn man auf der Teilnehmerliste den Namen Henneth Annun entdeckt, darf man sich auf eine kluge neue Tanzschöpfung freuen. So auch hier, Henneth tanzt ihren Vintage-Fusion ausdrucksstark wie nie zuvor, und das große Ganze begeistert ebenso wie die kleinen Details.
Die Gruppe Alissar erfreut mit Poi- und Voi-Spielereien, eine hübsche und sehr unterhaltsame Choreographie. – Die Spezialistin für indischen Tanz, Sophia Chariarse, beginnt ihren Vortrag mit ebensolchem, aus dem sich aber ein mystisches Fusion-Stück entwickelt.
Zum Schluß des schönen Nachmittags dann noch einmal Ping aus China, die uns ihren exotischen Chinese-Tribal-Fusion noch einmal zum Besten gibt, und den möchten wir auch unbedingt wiedersehen.
Die Zuschauer erheben sich, streben plaudernd zur Messe oder unterhalten sich in den Gängen über die schönen Tänze, die man wieder gesehen hat. Wie so oft haben wir einen Nachmittag der Schönheit und Ästhetik genossen. Dann wird es Zeit für die Abendgala...
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Leyla Jouvana übergibt die Moderation an Jasmena
Gruppe Behiye
OMF-Projekt
Ensemble Kalima
Showtanz-Gruppe Leyla Jouvana
Zafirah (Kanada)
Ruby (USA)
Henneth Annun
Gruppe Astarte
Sophia Chariarse
Ping (China)
Alissar