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Ich begegne wenig später Adi von den 1. Kölner Piraten, der mir seine Version darüber erzählt, wie sie an 8 mehr oder weniger junge Tänzerinnen geraten sind:

„Wie viele es genau sind, kann ich dir gar nicht sagen, es sind ja auch noch nicht alle hier, ein paar wollten noch kommen. Sie werden noch zurechtgemacht, wenn ich es recht verstanden habe. Aber zu den historischen Fakten:

Wir wollten mal von der Karibik weg und sind ins Mittelmeer vorgestoßen. Dabei kam es zu einer kleinen Auseinandersetzung mit dem Sultan von Algier, die für ihn von wenig Erfolg gekrönt war. An Schätzen war bei ihm nicht viel zu holen – er scheint ein rechter Windbeutel gewesen zu sein -, aber wir trafen dort die Tänzerinnen an, die zur Hochzeit seiner Tochter tanzten, und da haben wir uns gedacht, wenn sonst schon nichts zu holen ist, nehmen wir eben die Mädels mit. Ja. So ist es gekommen, daß jetzt acht von ihnen hier bei uns im Lager weilen und uns mit ihren Tänzen erfreuen. Sie verschönen uns die Nachmittage und die Abende, und was die anderen Stunden angeht, so schweigt hier des Sängers Höflichkeit. Man muß es mit Fug und Recht sagen: Sie sind wirklich schön anzusehen, wenn sie da tanzen.

Die Überfahrt nach Tortuga war sehr stürmisch. Wir haben unterwegs nicht mehr allzu viel Beute machen können. Und wenn die Monsunzeit hier auf Tortuga vorüber ist, haben wir auch wieder das herrlichste Leben. Aber im Moment schüttet es wie aus Eimern. So etwas sind wir nur selten gewöhnt. Denn Tortuga ist dafür berühmt, daß die Nächte hier etwas länger sind, so daß die Mädchen auch länger tanzen können. Denn sie dünken uns wahre Naturtalente zu sein.“

Reisen auch wir ins ferne 21. Jahrhundert.

Macht ihr das hier zum ersten Mal?

„Wir haben so etwas vor Jahren schon einmal mit Alex und Meike (vom Stamm „Mayawati“, und gemeinsam das Duo „Brigantia Astaria“) gemacht, sie sind bei uns aufgetreten, wenn wir unterwegs waren. Einige der Damen, die heute hier sind – ich sehe Gabi – waren schon 2007 beim Stämmelager dabei, beim Tribal-Weltrekord des Sultans von Samarkand. Das war damals auch schon eine schöne Sache, obwohl dadurch der ganze Zeitplan durcheinander geraten ist und das Ritterfest lange warten mußte. Nächstes Jahr gibt es ja erneut ein Stämmelager (Adi ist Mitglied des Organisations-Teams des Stämmelagers). Wir sind schon kräftig dabei, dieses neue Fest auf die Beine zu stellen, haben quasi gleich nach dem letzten damit angefangen. Ein Hinweis noch: Sämtliche Einnahmen des Stämmelagers gehen an die Mukiviszikose-Stiftung, und 2007 konnten wir 20 000 Euro überweisen.

Piraten und Tribaltänzerinnen zusammenzubringen, ist ganz ohne Frage eine nette Idee, und sicher auch noch ausbaufäufähig.“
Aber zurück zum Hafenfest. Das Wetter hier ist heute gelinde gesagt beschissen. Wir wissen nicht, was an Besuchern noch kommt, Samstag mittag ist in Deutschland nie so der große Andrang zu erwarten. Viele von denen, die normalerweise am späten Nachmittag oder frühen Abend kämen, lassen sich von dem Dauerregen hier abschrecken. Ab und zu machen wir hier ein bißchen Krach (z.B. die Kanone abfeuern), damit die Leute wieder wach und an das Hafenfest erinnert werden.
Fotos (c) Marcel Bieger
Tanzstudio CAHIRA www.cahira.de
Original 1. Kölner Piraten k.e.V. www.koelner-piraten.com
Lust bekommen, auch mal bei Piratens das Tanzbein zu schwingen und sich ansonsten entführen und beleidigen zu lassen und zu übermäßigem Alkoholkonsum gezwungen zu werden? Meldung bei untenstehender Adresse genügt, um die Details zu klären

Original 1. Kölner Piraten von 1968 k.e.V.
Adi Loeser, Mozartstr. 66, 50674 Köln, Tel. 0179/4983960, E-Mail: santa-colonia@netcologne.de