Startseite/Aktuelles
zurück zu Showberichte
INTERNATIONAL BELLYDANCE CONGRESS
Amsterdam 2010
von: Mariam Ala-Rashi/Teilnehmende Künstlerin
Orientalicious
Liebe Leserinnen und Leser, ich freue mich, wieder einmal Gelegenheit zu bekommen, über ein außergewöhnliches Tanzevent berichten zu dürfen.

Hat sich inzwischen in Deutschland eine immense Entwicklung im orientalischen Tanz und all seinen Fusionen getan, so lohnt es sich doch auch einen Blick (gern auch zwei) in die Niederlande, speziell Amsterdam, zu werfen:

Mit dem in seiner Geschichte erstmalig stattgefundenen Orientalicious Bellydance-Congress in Amsterdam, hat Aisa Lafour einen Meilenstein gesetzt. Trotz Ihres jungen Alters ließ sie sich nicht davon abhalten direkt ein Mammutprojekt  zu kreieren, an dem man sich in Zukunft messen möchte. Denn die Messlatte liegt unglaublich hoch. Dies zeigt allein schon das Künstler-Aufgebot.

 Zu Ihren Gästen zählt die Creme de la creme des internationalen orientalischen Tanzes:

Vicky Derks (Netherlands) eröffnete die Gala mit einer außerordentlichen Darbietung der Superlative. Sie schlängelte an einem Seidentuch in schwindelerregender Höhe und ließ mit ihren akrobatischen Einlagen jedem Zuschauer den Atem stocken. Ein absolut gelungener Auftakt für ein Event der Extraklasse.
Jillina (USA), die Grand Dame der perfekten Technik, verzauberte mit einem Arrangement verschiedenster Stilrichtungen. Von Klassisch über  Fellahi Pop und einem grandiosen Trommelsolo zum finalen Abschluss der Gala, verstand sie es,  dem Charakter des jeweiligen Stils absolut gerecht zu werden und ihm ihren ganz persönlichen Charme einzuhauchen.  Absolute Brillanz.
Tito (Egypt), der energiegeladene Meister seiner Kunst brachte das Publikum zum Toben. Neben Shaabi, mit den für Tito typischen, fast schon ekstatisch schnellen Drehungen, hatte er sich an diesem Abend ganz dem Trommelsolo verschrieben. Dies nahm er wörtlich, indem er auf einer Tabla balancierend die kompliziertesten Bewegungen absolvierte und anschließend direkt ins Publikum sprang und alle zum Mitmachen animierte. Typisch orientalisch eben.
Mercedes (Hungary) eine elegante und liebliche Tänzerin, die den klassischen Stil an diesem Abend in seiner reinsten Form darstellte. Mit einem Schleiertanz und einem Stück von Oum Kalthoum gepaart mit ihrer reizenden Anmut ließ sie jedes Zuschauerherz höher schlagen.
Rakiya (Belgium) lieferte  mit einer feurigen Flamencofusion das Kontrast- programm zu ihrem klassischen Raqs Sharqi Stück. Mit Ihrer Ausstrahlung riss sie jeden in Ihren Bann und verlieh der Gala einen Hauch von mediterranem Flair.
Jade El Jabel  (Brazil) Temperament- und gefühlvoll zugleich, wusste sie ihr brasilianisches Charisma perfekt zu positionieren und schaffte eine besondere Balance zwischen sinnlichem und mitreißendem Raqs Sharqi.
Tjarda und Renate (Netherlands) bilden das Duo Uzume und brachten eine sehr tiefgründige, schwer contemporary-lastige Fusion auf die Bühne, in der sie mit minimalsten, langsamen Bewegungen eine leicht elegische und trotzdem kraftvolle, elementare Stimmung vermittelten.
Mena Leila (Netherlands) war an beiden Abenden für die Moderation zuständig, und stellte einen atemberaubenden Anblick dar, indem sie hochwertige, folkloristische Kostüme zeigte, die eigens für die Show in Handarbeit angefertigt wurden. Aber noch mehr überzeugte sie mit Ihrem unglaublichen Talent zur Moderation: Mit Witz und Charme begleitete sie durch den Abend und gab dem Event eine wundervolle, persönliche Note.
The Uzumé
Jade El Jabel
Mena Leila
Mercedes
Rakiya
Tito
Jillina
Jillina
Jillina
Vicky Derks
weiter...
- 1 -
Photos © Andrè Elbing (www.andre-elbing.de)