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EIN STERN,
DER DEINEN NAMEN TRÄGT

Zur erstmaligen Verleihung des Tribal-Preises „Tribal Star“

von Marcel Bieger

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Grafische Gestaltung: Konstanze Winkler
Photos © André Elbing (www.andre-elbing.de)
die "Tribal Star" Gewinner, Kategorie Tribal-Solo
Um über die bloße Berichterstattung hinaus etwas von der Bedeutung und der Anspannung dieses 1. Tribal Stars einzufangen, hat „Hagalla“ die Finalisten nach ihren Eindrücken gefragt und danach, wie es überhaupt dazu kommen konnte, daß es so gekommen ist. Allen wurden die gleichen drei Fragen gestellt, nämlich:


1. Was hat Dir die Teilnahme am ersten Tribal Star Wettbewerb bedeutet?

2. Wie kam es zu Deiner Teilnahme, wer hat die Idee dazu gehabt?

3. Wie sehen Deine weiteren Pläne aus?

INGA PETERMANN, 6. Platz Solo

Die Teilnahme war sehr wichtig für mich, ich hatte schon länger den Wunsch, mehr in die Tribal Szene zu kommen und  eventuell auch mal bemerkt zu werden. Der Tanz ist meine Leidenschaft und sehr wichtig für mich. Daß ich dann unter die Finalistinnen gelangt bin, hat mich sehr glücklich gemacht!

Die Idee hatte ich selber. Da ich schon in den letzten Jahren beim Tribal Festival hier in Hannover war und ein großer Fan dieser Veranstaltung bin, verfolge ich natürlich auch immer alle Neuigkeiten auf der Homepage! Als ich las, daß es einen Wettbewerb geben soll, dachte ich mir, trau dich einfach mal! Vor allem, um einschätzen zu können, auf welchem Level ich im Vergleich zu anderen Tänzerinnen stehe. Es ging gar nicht so sehr ums Gewinnen. Mehr darum, Spaß zu haben, meine Fähigkeiten einschätzen zu können und natürlich neue Leute kennenzulernen.

würde, da ich dann weiß wie man am besten mit dem Körper umgeht und ihn beim Tanzen nicht kaputt macht (wovon dann auch Tänzerinnen, die ich vielleicht mal unterrichte, profitieren können), schließlich will ich noch viele glückliche Tanzjahre vor mir haben!
Meine Pläne für die Zukunft ... schwierige Frage (bin ja gerade mit der  Schule durch und habe mein Abitur geschafft). Also nach Möglichkeit möchte ich mich gern noch weiter ausbilden lassen. Ich möchte mich, so weit es geht, im Tanzen fortbilden, und mein absoluter Traum wäre es natürlich, meinen Lebensunterhalt mit Tanzen zu verdienen! Ob ich das schaffe, weiß ich zwar noch nicht, aber ich werde definitiv mein Bestes geben! Natürlich denke ich auch noch daran, daß ich wohl nicht mein Leben lang mein Geld auf diese Weise verdienen kann, und schaue mich noch nach einer ''normalen'' Ausbildung um, momentan schwebt mir so etwas wie Physiotherapie vor, die den Tanz ja auch gut ergänzen
MAREIKE BEIERSDORF, 5. Platz Solo

Die Teilnahme war eine wichtige Erfahrung für mich. Ich habe mich sehr gefreut, viele wunderbare Tanzkolleginnen kennenzulernen. Außerdem habe ich viel positives Feedback von den Juroren und aus dem Publikum bekommen. Das freut mich natürlich sehr und bestärkt mich meinen Weg weiterzugehen.

Für mich war der Wettbewerb eine gute Möglichkeit, mir selbst ein Ziel zu setzen und aus meiner Komfortzone hinauszugehen. Eine Deadline, die mich zwingt, an einer Sache 100%ig dran zu bleiben. Außerdem war es eine wunderbare Chance und auch eine Herausforderung, vor so einem großen Publikum zu tanzen. Schließlich habe ich erst vor 3 Jahren mit Bauchtanz begonnen. Umso schöner war es für mich, ins Finale zu kommen, womit ich gar nicht gerechnet hatte.

MARTINA VIEWEGOVA, 4. Platz Solo

Der Wettbewerb hat uns eine tolle Möglichkeit verschafft, den tschechischen Tribal Fusion einem internationalen Publikum vorzustellen, und ich konnte auch gut etwas Rückmeldung für mich gebrauchen. Ich bin eine der „ältesten“ Tribal-Lehrerinnen hier in unserer Hauptstadt Prag, und ich wollte doch gern erfahren, ob mein Stil mehr ist als nur eine lokale Version des Tribal Fusion, nämlich richtiger Tribal Fusion, ob ich das, was ich tanze, nicht nur hier bei uns zuhause, sondern auch international zeigen kann. Und ich habe sehr befriedigende Antworten erhalten.

Über eine Teilnahme am Wettbewerb haben wir nachgedacht, seit für uns feststand, zum Tribal Festival zu fahren. Wer oder was schließlich den Ausschlag gegeben hat, kann man heute nicht mehr sagen, wir haben uns einfach gegenseitig Mut gemacht und uns dann beworben.

Meine nächsten Pläne sehen so aus: Mich im Tanz noch weiter zu entwickeln und so viele gute Tänzerinnen wir möglich auszubilden. Und natürlich weitere Tribal-Veranstaltungen durchzuführen und anderen dabei zu helfen, ihre Shows auf die Beine zu stellen. Wir haben bereits ein großes Tribal Festival, das Tribal Prague Festival (s. Bericht in dieser Zeitung), und wir feiern jedes Jahr mehrere Haflas. Außerdem habe ich gerade meine neue Tanzschule eröffnet, und ich hoffe, daß mit ihm unsere tschechische Szene wachsen und gedeihen wird.
"It was a great opportunity to represent Czech tribal fusion abroad and I also needed some feedback for myself. I am one of the “oldest” tribal teachers here in Prague and I needed to know, whether my style of dancing isn ‘t just a local version of the dance, but real tribal fusion, which I can represent not just here in the Czech republic, but also abroad. And I got it.

Well, we were thinking about it since we decided to attend the festival and it’s hard to say who made the last decision. We just supported each other to sign up.

My next goals: To grow up in the dance and train as many great tribal dancers as possible. And of course to organize or help with organizing more tribal events (we already organize a big tribal event, Tribal Prague Festival, and smaller haflas). And actually, I’m just opening a new Tribal studio in Prague, so I hope our community will grow up too!"

Ich werde jetzt erst einmal für ein halbes Jahr (bis März 2012) beruflich auf Reisen gehen. Ich freue mich, in der Zeit in Berlin und Indien Tanzunterricht zu nehmen, mich weiter zu bilden und inspirieren zu lassen. Danach werde ich das Dozenten-Team der Orient Academy in Offenbach verstärken und American Tribal Style (ATS) unterrichten. Ich habe diesen Sommer am General Skills und Teacher Training mit Carolena Nericcio teilgenommen und freue mich schon sehr darauf, als zertifizierte Lehrerin und FCBD Sister Studio ab Frühling 2012 Kurse und Workshops für ATS in der Orient Academy zu geben.
MICHAELA SLADECKOVA, 3. Platz Solo

Ganz ehrlich, ich war von meinem unerwarteten Erfolg beim Wettbewerb unglaublich überrascht, und darüber natürlich sehr, sehr glücklich. Das war eine ganz neue Erfahrung für mich und gibt mir Ansporn, meinen Weg fortzusetzen.

        Der erste Anstoß, mich beim Wettbewerb anzumelden, kam von einer Freundin, aber ich habe mich erst später entschlossen, es einfach mal zu versuchen und sei es nur, um zu sehen, was dabei herauskommt.

        Als nächstes habe ich vor, in Split aufzutreten und danach bei einem anderen deutschen Contest mitzumachen. Und nächstes Jahr möchte ich gern wieder die Shakti School of Dance in Puschkar besuchen, weil es dort so gute Lehrer gibt. Aber mein wichtigstes Ziel ist, mit dem Tanzen fortzufahren, weiter zu lernen und mich noch mehr in dieser Kommunikationsform auszudrücken, die ich so sehr liebe.

"Honestly, I was very surprised and happy about my unexpected success in
Hanover. It means a new experience to me and also motivation to continue in the way I do it.

I think the first idea of participation came from my friend but I have decided myself later to give it a try and should it be only for the new experience.

My next plan is going to dance in Split, and than maybe I would like to participate in another German contest. Next year I would like to visit the Shakti School of Dance in Pushkar again

because they have very good teachers. But my main goal is to continue to dance, to learn and express myself through this lovely style which I love!"
GIULIANA ANGELINI, 2. Platz Solo

Der Contest war ein Meilenstein auf meinem Weg dorthin, wo ich wirklich hin will! Ich habe durch die Vorbereitungszeit auch sehr Wertvolles über mich selbst gelernt. Es war eine super Möglichkeit zu wachsen. Außerdem habe ich die Chance genutzt, auch mal Feedback für meine Arbeit zu bekommen, die Jury war diesbezüglich sehr offen, und für mich war das sehr wertvoll! Ich bin einfach so dankbar dafür und für all das, was für mich jetzt damit verbunden ist!

Ich wollte unbedingt auf das Festival - den Contest habe ich anfangs gar nicht wahrgenommen. Dann aber blieb ich doch noch an der Wettbewerbs-Annonce hängen und vor allem an den tollen Preisen ... zögerte aber noch. Lustigerweise haben mich Freundinnen – ohne zu ahnen, was bereits in meinem Kopf vorging - ebenfalls darauf aufmerksam gemacht und ermutigt, mich zu bewerben. Ja, und plötztlich war es dann auch ganz klar für mich - ich muß dahin! Das war eine tolle Chance meinen Träumen näher zu kommen - die wollte ich bestmöglich nutzen und wahrnehmen!

Das nächste Ziel ist jetzt „Split Tribal Fest“. Ich freu mich schon sehr darauf ... auf die tollen Workshops, darauf Tänzerinnen wiederzutreffen, neue kennenzulernen, auf die Shows ... schlicht gesagt, das zu leben und zu teilen, was ich so liebe. Und ein ganz persönlicher Highlight für mich: Ich werd bei der Show auftreten! Da mitwirken zu dürfen bedeutet mir sehr viel!

MELANIE "SARINA" BAUMEISTER, 1. Platz Solo

Also die Teilnahme an dem Tribal Star Wettbewerb hat mir die Möglichkeit geboten, sooo viele tolle Tänzerinnen nicht nur aus Deutschland sondern auch aus anderen Ländern kennenzulernen. Unglaublich hat mich gefreut, Manca Pavli mal persönlich zu begegnen, weil sie ja wirklich ein großes Vorbild für mich ist. Ihre ehrliche und total offene fröhliche Art hat mich umgehauen. Auch, daß Anasma mich von der Open Stage bei der Orientale in Düsseldorf gleich wiedererkannt hat und Elena noch meine Aufregung ein wenig beruhigt hat, das hat mir gezeigt, daß all diese wahnsinnig guten Tänzerinnen auch tolle Persönlichkeiten sind und ich würde mich freuen, ihnen schon bald wieder zu begegnen.

Von dem Wettbewerb habe ich mal wieder über „ShaliSari“ und auch durch Asmahan selbst erfahren, als ich mich nach einem Auftrittsplatz erkundigt habe. Und mitmachen wollte ich auch selbst, da ich mir den Wunsch verwirklichen wollte, endlich die Möglichkeit zu haben, auf den großen Shows mitzutanzen, denn das liebe ich ja einfach. Jetzt, Ende August darf ich ja in Split tanzen, dafür hab ich extra wieder ein wunderschönes Kostüm von „ShaliSari“ geschneidert bekommen und mir auch Kopfschmuck und Bindies von „purple peacock“ anfertigen lassen. Ich bin wirklich schon sehr aufgeregt, direkt vor Manca und Samantha tanzen zu dürfen, ich glaube, ich werde vor der Bühne stehen und mich erstmal kneifen müssen, damit ich es überhaupt glauben kann.

auch privat trainieren und bei Giuliana wahrscheinlich auch in Unterricht gehen. Und ich spare, damit vielleicht mein großer Traum in Erfüllung geht und ich nach meiner Ausbildung nach Amerika zu Rachel reisen und bei ihr Unterricht nehmen kann. Ich hoffe einfach das Beste und werde meine Träume weiter verfolgen.
Als nächstes versuche ich, wieder Workshops zu nehmen und vielleicht in Offenburg zu tanzen. Während meiner Ausbildung, die im September beginnt, werde ich dann vermehrt
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