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Homepage "Tribal Festival Hannover": www.tribal-festival.de
30.05.13 - Interview mit Moderatorin ELENA SAPEGA
29.05.13 - Grüße aus UNGARN und JAPAN von ESZTER und TIDA
28.05.13 - "Infusion Emporium" - Interview mit ALEXIS SOUTHALL & DAN FULLARD
24.05.13 - Der BDSS BASAR bei der Opening -/CLUB BELLYDANCE Show
23.05.13 - BELLYDANCE SUPERSTARS - Grüße von INKA und SABAH
22.05.13 - "Stangentanz" & "Sparkly Eyes" - Die ungewöhnlichsten WORKSHOPS
21.05.13 - Tribal-Festival OPENING SHOW & CLUB BELLYDANCE SUPERSTARS
20.05.13 - Interview mit DEB RUBIN (USA)
19.05.13 - "Eure Wunschmelodie" - das 2. Interview mit Tobias "NNOIZ PAPP" Becker
17.05.13 - Interview mit TIDA (Japan)
16.05.13 - "Sowas braucht der (Tanz)Mensch" - Der Tribal D.A.CH Verein tagt
15.05.13 - Der FESTIVAL-TRAILER ist online!
14.05.13 - Die ersten Grüße von den BDSS - Heute: INKA und STEFANYA
13.05.13 - Kommt, und tanzt! BEWERBT EUCH für die OPEN STAGE!
10.05.13 - Maestro, ihr Einsatz! - Interview mit Tobias "NNOIZ PAPP" Becker
09.05.13 - "Schüttel deinen Speck!" - Alle WORKSHOPS im ÜBERBLICK
08.05.13 - Interview mit CAMEW (Japan)
07.05.13 - Das FESTIVAL-PROGRAMM im Überblick
06.05.13 - Werdet der neue "TRIBAL STAR 2013"
die aktuellen Tribal Festival -News:
Bereits zum 6. Mal öffnet das Tribal-Festival in Hannover seine Tore. Wir begleiten wieder die Vorbereitungen und füttern Euch mit brandaktuellen und unterhaltsamen Meldungen rund um das große Ereignis. Zum Laune machen und zum neugierig machen.
Eines der Highlights in diesem Jahr: Die Bellydance Superstars sind zu Gast mit ihrer CLUB-TOUR! Es gibt 2 tolle Abendshows mit nationalen und internationalen Stars, 2 Tage buntes Treiben, Treffen, Klönen beim Tribal Basar, 23 phantastische Workshops, ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und natürlich wieder Europas größten, megaspannenden Contest zum "TRIBAL STAR 2013"!
Homepage:
www.tribal-festival.de
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Sonntag, 19. Mai 2013

"Eure Wunschmelodie" (Tribal Star-Preis)
Das zweite Interview mit Tobias "NNOIZ PAPP" Becker

Wenn die Bellydance Superstars nach Deutschland kommen, reist einer auf jeden Fall zu ihnen: ihr Komponist Tobias Becker, alias Nnoiz Papp. Da er mittlerweile ein mehr als nur viel beschäftigter Mann ist, kann er leider nicht in alle Städte kommen, aber Köln, Hannover und Duisburg sind auf jeden Fall dabei. Beim Tribal Festival spendiert er eine Komposition nach Wahl, das heißt, die Siegerin kann sich von ihm ein Stück schreiben und ihre ganz individuellen Vorstellungen einfließen lassen. Wie das geht, lest ihr hier.
Tribal und Bauchtanz spielen für dich ja nicht nur im Rahmen von BDSS eine Rolle, du komponierst ja auch für Tänzerinnen Stücke.

Das ist noch im Aufbau, aber ich habe im letzten Jahr eine Komposition als Preis beim „Tribal Star“-Wettbewerb gestiftet und werde das in diesem Jahr wieder tun.

Ich befinde mich mit einigen Künstlerinnen im Gespräch, und mit Patricia von „Perlatentia“ bin ich mir schon einig geworden. Normalerweise läuft das so ab, daß ich die Betreffende oder die Betreffenden – es kann ja auch eine Gruppe sein – frage, was ihr denn so vorschwebt. Wir unterhalten uns dann darüber, und im Gespräch entwickeln wir Ideen, was in das Stück noch alles an Geräuschen und Effekten eingebaut werden kann, ich arbeite ja für Kindersendungen. Patricia hat mir so einen Grund-Rhythmus vorgegeben, und an dem arbeite ich gerade. Patricia hat bei ihren Workshops mehrfach ein Stück von mir genommen, „Taxi to Beirut“, dazu unterrichtet sie, glaube ich, Snake Dance. Wir sind uns dann mehrmals über den Weg gelaufen, und irgendwann überein gekommen was zusammen zu machen. Sie hat sich auch für Re-Mixe interessiert, und aktuell basteln wir gerade an so etwas herum.

Wenn ich auf einem Festival bin und höre, wie manche Gruppen zwei bis drei Stücke ineinandergeschnitten haben, erkenne ich manchmal, woran es bei dieser Neuschöpfung noch hakt. Ich könnte auch da gern beraten, wenn man mich fragt. Oder das schon angesprochene „Taxi to Beirut“. Mit seinen sechs Minuten war das Patricia zu lang, und das haben wir jetzt für sie auf vier Minuten gekürzt. Sie wollte das Intro so lassen und dafür hier und da kürzen. Das war dann auch für mich eine ganz interessante Arbeit.
..Wenn ich Tänzerin wäre und herausfinden wollte, ob es sich für mich lohnt, mit dir zusammenzuarbeiten, was müsste ich dann tun?
Grundsätzlich gilt, je genauer man weiß, was man will, desto schneller kommt man auch zu einem Ergebnis. Wenn jemand zu mir kommt und sagt, ich möchte einen 7/8-Rhythmus in diesem oder jenem Tempo, ist das für mich geradezu ideal. Aber es nützt auch zu erklären, dieses eine Stück gefällt mir ganz gut, oder ich würde gern mal ein solches Instrumentarium haben. Aber daß zu mir nur Supermusikexperten kommen können, ist ein dummes Gerücht. Man kann mich über „facebook“ oder per e-Mail erreichen oder ganz einfach ansprechen, wenn man mich das nächste Mal auf einem Festival sieht.

www.nnoiz.com.................Tobias Becker bei facebook
Montag, 20. Mai 2013

Deb Rubin ist in aller Munde und in diesem Jahr der Stargast auf dem Tribal Festival in Hannover. Sie bringt uns ihr Merkaba-Projekt mit, und darin verschmelzen (neben anderen) Tribal mit Zeitgenössischem Tanz, Ton- und Lichteffekte mit Digitalkunst. Das Projekt will sie in vielen Ländern auf die Bühne bringen, und das Ganze tanzt sie nicht allein, sondern mit jeweils zwei einheimischen Tänzerinnen, deren Namen sie uns noch nicht verraten will. Wir werden uns wohl bis zum Show-Abend am 8. Juni gedulden müssen, oder?

INTERVIEW mit DEB RUBIN (USA) 
von Anamaria Novak

Erzähl uns doch bitte etwas über dein Merkaba-Projekt. Davon bekommen wir doch in Hannover etwas zu sehen, und dann sollst Du ja auch nicht allein auf der Bühne stehen. Ich bin schon ziemlich aufgeregt deswegen. Bei Merkaba handelt es sich um ein neues Tanz-Projekt, das ich 2012 in den USA vom Stapel gelassen habe.
Geboren wurde es aus einem Arrangement, das ich letztes Jahr bei einem Festival für elektronische Musik, das Sonic Bloom in Colorado, entwickelt habe. Thema dort sind Bewusstseinsver-änderungen. Ich erhielt Gelegenheit, mir eine Gruppen-Choreographie auszudenken. Die Gruppe sollte auf einer größeren Bühne auftreten, und ich erhielt tolle Unterstützung von einem unglaublichen Beleuchter, zwei wirklich klasse Tänzerinnen, einem Ton-Techniker und einem Digital-Künstler, der seine Projektionen live hinter uns auf eine Leinwand warf – und das Ganze vor zigtausenden Zuschauern.

Wer sich einen Eindruck davon verschaffen will, hier der YouTube-Link:
http://www.youtube.com/watch?v=KfLiriOqqA4 (oder rechts aufs Bild klicken ...)
Wenn man mit einem Team zusammenkommt, um etwas Einmaliges zu erschaffen, so entsteht dabei eine alles überragende Energie. Mer-ka-ba bedeutet wörtlich: Licht-Geist-Körper. Darunter stelle man sich ein Fahrzeug vor, das einen Menschen in höhere Bewusstseinsebenen befördert. Der Geist bewegt sich dabei durch den Körper. Für mich hat das alles mit Tanz zu tun, denn genau das wollen wir doch als Tänzer erreichen, nicht wahr? Wir möchten uns über uns selbst emporheben und dabei das Transportmittel sein, mit dem wir den Tanz, die Geschichte, die Kunst und die Musik befördern. Als Tänzerin und Choreographin ist es natürlich mein oberstes Ziel mich selbst dazu zu bringen, Tanzstücke zu entwickeln, welche es dem Publikum ermöglichen, dieses Einmalige ebenfalls zu erfassen.

Seit diesem Jahr bin ich mit diesem Projekt auf Tournee, und ich bin sehr glücklich, in anderen Ländern dortige Tänzerinnen zu bitten, mich dabei auf der Bühne zu begleiten. Für mich bedeutet das, eine globale Tanz-Gemeinschaft oder ein Riesen-Ensemble zu erschaffen, das sich nicht an geographische Notwendigkeiten halten muß. Merkaba ermöglicht es mir, mit Künstlern aus allen Teilen der Welt zusammenarbeiten und uns gegenseitig zu befruchten. Ja, ich habe hier und da einige ganze bestimmte Tänzerinnen ins Auge gefasst. Mit allen habe ich vorher geprobt. Sie reagieren am besten auf meine Stilvorstellungen und meine künstlerische Herangehensweise. Und natürlich habe ich aus ihnen diejenigen ausgewählt, die am meisten mit der Merkaba-Vision anfangen können. Damit kann ich mich endlich mit den Tanz-Gemeinschaften verbinden, die mich zu Workshops und Tanzveranstaltungen bei sich aufgenommen haben, und ihnen einiges von dem zurückgeben, was sie mit gegeben haben.
Ich möchte euch noch nicht verraten, um wen es sich bei den beiden Begleitern auf der Bühne in Hannover handeln wird, denn es soll doch eine Überraschung werden. Es soll ja auch ein bisschen Spaß dabei sein. Wir denken auch daran, die Tournee in diesem Jahr mit der Kamera zu begleiten und daraus einen Film zu machen. Damit durch dieses Projekt alle den Spuren und der Kunst der Tribal Fusion-Tänzerinnen rund um den Erdball folgen können. Eine ganz aufregende Geschichte. Ihr könnt Projekt Merkaba in vielen Ländern sehen, schaut auf meine Homepage, wo die Orte und Daten bald eingetragen werden.

www.sattyabody.net

Dienstag, 21. Mai 2013

"BELLYDANCE vs. TRIBAL-FUSION"
Freitag, 7. Juni 2013 - Tribal-Festival OPENING SHOW & CLUB BELLYDANCE SUPERSTARS

Mittwoch, 22. Mai 2013

"STANGENTANZ" & "SPARKLY EYES"

Jedes größere Festival hat seine eigenen Exoten. Ein kurzer Blick auf die ungewöhnlichsten Workshops in Hannover. Traut Euch!
Dozentin: Arzo

Pole Dance (Technik/Choreo)
Schlängelnde, schwebende Figuren an der Stange. Schweißtreibendes Ganzkörpertraining!
Level: M/F, Anmeldung hier ...
So., 09.06. 10:00 – 12:00h

Pole Dance: Der Tanz an der Stange hat sich längst von seinen Ursprüngen in Strip-Clubs
gelöst und ist zu einer eigenständigen, respektierten Tanzsportart geworden, die den gesamten Körper trainiert und formt. Dabei hat Pole Dance nichts von seiner verführerischen Note
verloren. Rassig, erotisch und sinnlich zeigt die Pole-Tänzerin ihre Weiblichkeit. In diesem Workshop lernen wir eine sexy Choreographie aus heißen Figuren an der Stange räkeln, schlängeln, schweben. 

Pole Tribal Fusion: Die vertikale Tanzstange macht in der Tribal Fusion einen ganzen Satz neuer Bewegungen möglich: Die Tänzerin verlässt die Horizontale und erobert die dritte Dimension. Nicht nur Wechsel in der Körperhaltung und überraschende Illusions- Bewegungen, sondern auch scheinbar schwerelose Schwebefiguren gehören zum Repertoire der Pole Fusion.
Arzo
Dozentin: Vesna Zorman (Ambrosia) (SLO)
"Dramatic Sparkly Eyes"
Gewusst wie! Dramatische Make-Up & Styling Techniken für Tribal- & Bellyfusion. Dieses auffallend glitzernde Augen Make-Up im hypermodernen Fashion-Look wurde farblich so neutral gestaltet, dass es zu fast allen möglichen Kostümen und Tanz-Stilen wie Bellydance, Tribal-Fusion oder auch anderen Tanzarten passt! Macht Euch bereit für eine irrsinnige Menge Glitzer, Glimmer und einen bravourösen Look!
Vesna erklärt außerdem, wie man den größtmöglichen Effekt mit ganz normaler Drogerie-Schminke erzielt, wie man das Gesicht schön konturiert, große ausdrucksvolle Augen und vollere Lippen herbei zaubert und mit welchen Tricks man das Make-Up lange haltbar macht.
Sa. 08.06., 12:30 – 14:30 h
… und gleich im Anschluß (15:00 – 17:00h)
GLAM TRIBAL (Dozentin: Vesna Zorman, L
evel: M), Anmeldung hier ...
Betörend schöne Original-Kombinationen im unverwechselbaren „Ambrosia“ Glam Style: Langsam, geschmeidig, schlangenhaft, luftig, elegant, aber vor allem: glamourös!

In diesem Workshop wird neben fließenden Arm- und Oberkörperbewegungen auch viel Wert auf Bein- und Fußarbeit gelegt.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Die halbe Welt freut sich schon auf das Tribal Festival in Europa. Täglich erreichen uns neue Grüße!
BELLYDANCE SUPERSTARS: GRÜSSE VON INKA UND SABAH
INKA

Ich freu mich schon riesig auf die nächste Deutschland-Tournee! Neue Choreographien, neue Städte, neue Menschen kennenlernen und tanzen, tanzen, tanzen! Hoffentlich sieht man sich bald.
Alles Liebe! Inka
Ich bin wahnsinnig aufgeregt, weil wir zum zweiten Mal mit Club Bellydance
nach Deutschland kommen. Wenn ich mir so anschaue, wer alles mit uns
zusammen auf der Bühne stehen wird, dann weiß ich, daß auch in diesem Jahr
wieder einige unglaubliche tolle und talentierte Künstlerinnen dabeisein werden,
um diewunderbare Welt des Bauchtanzes vorzuführen
SABAH
Ich möchte mich bei allen Veranstalterinnen Birte Brandes, Antje Heinrich, Katharina Joumana,
Orient Academy, Shahrazad, Asmahan, Leyla Jouvana und Yamuna bedanken. Zusammen mit den
Künstlerinnen haben sie harte Arbeit geleistet und sehr viel zu diesem wunderbaren Anlaß beigesteuert.
Die Bellydance Superstars werden nur neue Solos und Choreographien auf die Bühne bringen, und wir alle freuen
uns schon wie verrückt auf das neue Deutschland-Abenteuer.
Sabah gibt auch einen Workshop am Freitag, 7. Juni, von 16:30 - 18:30 Uhr:
Sabah's Dance Concepts for Fusion Dancers
Lerne von Sabah (künstlerische Leiterin BDSS) Körperhaltung, Positionierung und Spannkraft der Beine.Verschaffe Deiner Hüftarbeit
und Deinem gesamten Tanz mehr Dynamik. Ein Muss für Tribal- & Tribal-Fusion Tänzerinnen! Level: O/M/F,
Anmeldung hier ...

Freitag, 24. Mai 2013

BDSS BASAR
am Freitag, 7. Juni 2013 ab 18:30 Uhr
Bellydance Superstars bieten jetzt auch Tribal-Bekleidung und –Zubehör an. Seit vorgestern verkauft der Tribal Dance Store (Kalifornien) offiziell BDSS-Artikel. www.performingartsinternational.com
Schaut unverbindlich mal rein, besonders die Photo-Seite (Tribal Fashion Gallery) ist höchst interessant. Grund genug, im Büro von Miles Copeland anzufragen. Wie sich herumgesprochen haben dürfte, gibt es am Abend der BDSS-/Opening Show, einen reinen BDSS-Basar. Wir wollten wissen, was die Bellydance Superstars an Waren mitbringen, Büroleiterin Roxanne gibt Auskunft:
Werden BDSS Tribal-Artikel nach Hannover mitbringen? Wir haben gewiß einige Tribal-Stücke auf der Tournee dabei, am ehesten Gürtel, Oberteile, T-Shirts und den einen oder anderen Schmuck.

Woraus besteht denn das Hauptangebot am Stand? Das Hauptangebot an unserem Stand besteht aus CDs und DVDs, Sweatshirts, T-Shirts, Hosen und solchen Sachen.

Können wir ein paar Photos von Stücken aus dem Hauptangebot haben? Ich schicke ein paar Photos aus unserem Angebot mit. Aber nagelt mich bitte nicht fest, daß genau diese Teile und keine anderen an unserem Stand ausliegen. Ich bin nicht diejenige, die die Waren für die Tournee einpackt (lacht). Aber nach allem, was ich so mitbekomme, werden diese Artikel dabei sein.

Was ist eigentlich aus dem offiziellen BDSS-Store in London geworden? Der hat dicht gemacht. Wir versenden nun alles von unserem Hauptsitz im kalifornischen Los Angeles aus.

Wird es in absehbarer/unbestimmter Zeit einen neuen europäischen Store geben? Zur Zeit steht nichts dergleichen auf unserer Tagesordnung. Wir denken aber sicher darüber nach, sobald sich unsere Läden in den USA durchgesetzt haben.

Gibt es während der Tournee an eurem Stand einen Messerabatt? So weit mit bekannt ist, ist das diesmal nicht vorgesehen, tut mir leid.

Liebe Grüße, Roxanne

Ein Teil des Warenangebots des BDSS Stores. Ebenfalls erhältlich sind auch CDs, DVDs, Schmuck und Tanz-Accessoires

Unsere erste Veranstaltung fand im April 2011 statt, und damals hatten wir Samantha Emanuel und Manca Pavli zu Gast. Damit wurde unser Heimatort Wolverhampton schlagartig in der Tribal Fusion-Welt berühmt (lachen). Wir haben hauptsächlich damit angefangen, weil bei uns in der Gegend in Sachen Tribal Fusion kaum etwas los war (im Rest des Landes sah das teilweise ganz anders aus). Dann ist uns aufgefallen, daß viele Menschen nicht so gern herumreisen wie Alexis und ich, vielleicht sollten wir ihnen besser etwas herbringen, statt darauf zu warten, daß sie mit uns auf Reisen gehen. Wir wollten auch eine Tribal Fusion Show auf die Beine stellen und nicht nur Tänzerinnen und anderes Fachpublikum anziehen. Letzteres ist uns noch nicht so ganz gelungen, aber wir haben schon einige „Normalbürger“ anlocken können.Unsere erste Veranstaltung hieß noch gar nicht „Infusion Emporium“. Wir hatten nach einem möglichst originellen Titel gesucht, sind dann aber schließlich bei „Bellydance Vaudeville“ hängengeblieben, weil damit am ehesten zum Ausdruck kommt, daß wir wie ein Varieté die ganze Bandbreite des Bauchtanzes im Programm haben. („Vaudeville“ ist die amerikanische Variante unseres Varietés oder Tingel Tangels, Anm. d. Red.). Damals war uns aber noch nicht bewusst, daß sich daraus eine ganze Veranstaltungs-Reihe entwickeln sollte. Aber wir bekamen soviel positive Resonanz, daß Alexis unbedingt weitermachen wollte. Sie lädt gern Dozentinnen zu uns ein, bei denen sie während ihrer Reisen Unterricht genommen hat und bei denen andere Schülerinnen auch viel lernen können. Manche von diesen Dozentinnen betreten dadurch zum ersten Mal englischen Boden.
Beim ersten Mal hatten wir einige Erfahrungen sammeln dürfen und konnten es deswegen beim zweiten Mal etwas professioneller angehen. Das erste eigentliche „Infusion Emporium“ kam dann im November 2011 zustande. Hier gab Alexis selbst Workshops, zusammen mit der englischen Dark Fusion-Tänzerin Bex. Die beiden bereiteten mehrere Kurse vor, die gut aufeinander abgestimmt waren, so daß man schon von einem Mini-Intensiv-Kurs sprechen konnte. Alexis wollte aber unbedingt auch eine richtige Show dabeihaben, und als auch die ein Erfolg wurde und allen großen Spaß machte, war klar, daß so etwas jetzt regelmäßig stattfinden mußte.
Wir waren uns nur noch nicht so ganz sicher, ob der Name sich durchsetzen würde (unübersetzbares Wortspiel aus „emporium“, soviel wie Warenhaus, und „infusion“ ((= Infusion)), die hier aber eher als „in-fusion“, in Anlehnung an den Tribal Fusion verstanden werden will, Anm. d. Red.) Denn der sagt ja nicht auf Anhieb aus, worum es eigentlich geht. Aber genau das gefällt uns ja daran. Der Titel hat etwas mit Fusion zu tun, und wir können darunter ganz kreativ das verstehen, was wir gerade möchten.
Die zweite Ausgabe des „Infusion Emporiums“ begann damit, daß wir uns Gedanken über die Dozenten machten. Illan wurde eingeladen, und dazu war ursprünglich April Rose vorgesehen, aber die war schon anderweitig verpflichtet, und deswegen haben wir sie aufs Jahr 2013 verlegt. Deb Rubin erschien uns als beste Alternative, denn Alexis hatte 2011 eine Menge Unterricht bei ihr genommen und wollte unbedingt mit ihrem Thema „Tanztherapie“ etwas machen. Deb war zwar schon in Großbritannien gewesen, aber es gab immer noch viele, die noch nie bei ihr Unterricht genommen hatten. Viele britische Künstlerinnen hatten sie bei Tribal Fest erlebt, und so gab es ziemlich viele, die auf Deb neugierig waren.
Damit war das geklärt, und wir konnten das Festival angehen. Diesmal kamen auch Tänzerinnen vom europäischen Festland zu uns und wollten ebenfalls Workshops geben. Als erste meldete sich Vesna Zorman, die Leiterin der slowenischen Gruppe „Ambrosia Dance Company“, und so konnten wir dann auch ihren Workshop „Dramatic Sparkly Eyes“ auf die Liste setzen. Ja, und irgendwie ist dann aus unserer Veranstaltung ein richtiges Festival geworden.
Deswegen haben wir uns als nächstes hingesetzt und uns vorgenommen, aus dem „Infusion Emporium“ ein richtiges Festival von der Art zu gestalten, wie wir es in Europa erleben hatten. Mit Show-Gala, Workshops von einer Vielzahl Dozenten, Party, Gelegenheiten sich kennenzulernen und so weiter. Und eigentlich hatten wir beim nächsten Mal sehr viel Glück. Alexis hat auf ihren Reisen so viele Kolleginnen nicht nur kennengelernt und auch als Freundinnen gewonnen, daß sie sich kaum über mangelnde Unterstützung beklagen konnte. Was mit Vesna aus Slowenien angefangen hat, weitete sich bald auf Künstlerinnen aus Deutschland, Österreich und Finnland aus. Aber auch unsere Freundinnen aus Großbritannien waren dabei. Und so wurde eine richtig große Sache daraus, vor allem weil wir als weitere internationale Gäste Olivia Kissel und Martina Crowe-Hewett gewinnen konnten.
Dienstag, 28. Mai 2013

Großbritannien hat in puncto Tribal Fusion vor allem das „Infusion Emporium“ zu bieten, und Alexis Southall ist auf vielen Festivals in Europa vertreten. So sie ist auch einer der Stars beim diesjährigen Hannoverschen Tribal Festival.
Ihr „Infusion Emporium“ war im letzten Jahr „Sister Festival“ des Tribal Festivals von Asmahan el Zein in Hannover, und Anamaria Novak ist Anfang dieses Jahres nach Mittelengland gefahren, um die Veranstaltung mitzuerleben und die Veranstalter zu interviewen (das große Interview erscheint in Kürze in dieser Zeitung). Hier die Entstehung und Geschichte des „Infusion Emporiums“:

Was ist eigentlich „Infusion Emporium“?
Interview mit Alexis Southall und Dan Fullard
- von Anamaria Novak (Übersetzung Marcel Bieger)
Am Schluß sollte ich vielleicht noch hinzufügen, daß uns anfangs nicht im Traum eingefallen wäre, wie sehr diese Veranstaltung einmal an Beliebtheit gewinnen würde. Doch heute müssen wir uns nur ansehen, wer mittlerweile alles zu uns kommt, um zu erkennen, daß wir etwas Besonderes geschaffen haben.


Alexis Southall gibt auch einen Workshop am Sonntag, den 9. Juni 2013, 12:30 - 14:30 h

Alexis Southall (GB)
Öffne dich für ARM-ageddon
Oberkörper-Bewegungen und -Kombinationen mit dem Schwerpunkt auf Schultern, Brustkorb und Schlangenarmen.
(Level: M),
Anmeldung hier ...


Mittwoch, 29. Mai 2013

Und weiter geht's mit dem internationalen Gruß-Reigen, heute von Eszter und Tida!

GRÜSSE AUS UNGARN UND JAPAN
ESZTER REMBECZKI (Ungarn)
Ich kann es kaum erwarten, euch alle in Hannover kennenzulernen. Wie faszinierend, daß so viele Tänzer zum Tribal Festival zusammenströmen. Ich bin schon ganz aufgeregt, „woohooooo!“ Laßt uns tanzen! Minden szépet és jót kívánok Magyarországról , sok sok tánccal, tündérrel és napsütéssel!

Ich wünsche euch aus Ungarn das allerbeste, viele Tänze, viel Sonnenschein und daß alle eure Wünsche in Erfüllung gehen. Euch alles Liebe, und wir sehen uns bald, Eszter
TIDA (Japan)
Hallo, hier spricht Tida Naomi aus Japan. (Tida heißt so viel wie “Sonne”)
Ich komme zum ersten Mal auf ein Tribal Festival nach Europa. Ich wollte schon immer mal nach Deutschland, und selbst hier in Japan wissen wir, daß das Festival in Hannover großen Spaß macht; das haben wir schon von vielen Leuten gehört. Weil viele mir geholfen haben, kann ich mich jetzt darauf freuen. Ich kann es kaum erwarten, in der Show aufzutreten und die Workshops zu besuchen! Alles Liebe, Tida!

Donnerstag, 30. Mai 2013

Elena Sapega ist als Solo-Tänzerin und auch als Mitglied der Gruppe „Perlatenia“ wirklich jedem in der Tribal-Welt ein Begriff. Seit einigen Jahren kennt man sie aber auch als charmante Ansagerin, die mit Eleganz und Sachverstand durch Shows, Wettbewerbe und Rahmenprogramme führt. Selbstredend ist sie auch in diesem Jahr wieder dabei, und das ist doch nun wirklich Grund genug, sie nach ihrer ganz eigenen Kunstform zu befragen.

Interview mit Moderatorin Elena Sapega
von Marcel Bieger und Konstanze Winkler

Wie bereitest Du Dich auf die Ansagen vor?
Zuallererst sammle ich einfach die Infos über die einzelnen Acts, hauptsächlich aus den Anmeldebögen, die sie an Asmahan schicken und durch die sie mir am besten mitteilen können, was sie als Tänzerin oder Gruppe ausmacht. Dann überlege ich mir, was ich in etwa zur Begrüßung und zwischendurch sagen will, und nach und nach entsteht ein Konzept.
Mein wichtigstes Hilfsmittel dabei sind meine Moderationskarten, die ich immer akribisch genau vorbereite, um einen peinlichen faux pas möglichst zu vermeiden. Denn bei so vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit teils sehr exotischen (Künstler-)Namen kann einem schon der eine oder andere Fehler unterlaufen.
Ganz wichtig ist für mich aber auch die Auswahl meiner Garderobe, weil ich mich schon als Identifikationsfigur des Festivals sehe und es auch adäquat repräsentieren möchte.
Du bist ja auch Tänzerin. Beide Tätigkeiten, die der Moderatorin als auch der Tänzerin haben ihren eigenen Charme, wo liegen für Dich die jeweiligen Vorzüge? Meine erste Bühnen-
erfahrung habe ich tatsächlich als Moderatorin gemacht, und zwar bereits mit etwa 8 Jahren. Damals habe ich die Geigenschülerinnen und -schüler bei den Konzerten meiner Mutter angesagt. Moderation ist für mich also sowas wie meine "Heimdisziplin", sie fühlt sich sehr natürlich an. Mir gefällt die Inter-
aktion mit dem Publikum, es ist schön, das Bühnengeschehen von dieser Perspektive aus zu erleben. Außerdem kann ich beim Moderieren High Heels tragen, was ja beim Tanzen nicht so gut geht!
Tanzen hingegen ist mein künstlerisches Ventil, eine Möglichkeit, mit dem Publikum auf einer ganz anderen, weitaus emotionaleren Ebene zu kommunizieren. Deswegen könnte ich auch nicht sagen, was mir eine größere Freude bereitet. Ich mache beides sehr gerne und lasse es mir auch dieses Jahr nicht nehmen, beides im Rahmen des Tribal Festivals Hannover zu machen.
Du bekommst dieses Jahr den Kollegen Jan Trummel als Moderationspartner hinzu, wie teilt ihr euch die Arbeit auf?
Ich freue mich wirklich sehr, dass Jan dabei ist! Ich hatte ja schon letztes Jahr bei „Nosferatu“ die Möglichkeit, mit ihm an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten, und es hat einen Riesenspaß mit ihm gemacht. Er wird am Freitagabend allein die Ansage machen, durch das Rahmenprogramm und den Wettbewerb am Samstag und Sonntag werde wie gewohnt ich führen. Zusammen werden wir dann die „Saturday Night Show“ moderieren und - wer weiß - vielleicht kann ich ihn überzeugen, sich mir beim Contest Finale am Sonntagnachmittag anzuschließen ...

Ich freue mich auf euch alle! Elena

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