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Showberichte
Fotos & Layout: Konstanze Winkler
Größer, schöner, bunter - vom Zirkuszelt zur großen Welt
das 3. Internationale
in Hannover
Ein Bericht von Konstanze Winkler
Überblick

Noch vor zwei Jahren startete das erste hannoversche Tribal-Festival  unter dem Namen „Norddeutsches Tribal-Treffen“ und fand in einem kleinen Zirkuszelt statt. Dieses Zelt ist längst zu klein geworden für das den Kinderschuhen inzwischen entwachsene Festival. Im Jahr 2009 mußte man bereits umziehen ins „Haus der Jugend“, einem öffentlichen Gebäude der Jugendpflege, in Hannovers Südstadt. Reichte im letzten Jahr noch das Obergeschoß des Veranstaltungsortes, so wurde dieses Mal die komplette Einrichtung gebucht, und Veranstalterin Asmahan El Zein muß sich schon jetzt Gedanken machen, ob der Platz im nächsten Jahr für den Zustrom an Stargästen und Besuchern noch ausreichen wird.

Blick vom Balkon des "Haus der Jugend", im Hintergrund das Rathaus, und, ja, das Zirkuszelt gibt's auch noch (vorne re. im Bild)
Jetzt ist aus dem „Norddeutschen“ ein Internationales, und aus dem „Treffen“ ein Festival geworden, und man darf gespannt sein, wer sich in den nächsten Jahren so alles auf der Tribal-Bühne tummelt, haben doch bereits einige große US-Stars bei Asmahan ihr Interesse bekundet, auch dabei sein zu wollen.
Bereits in diesem Jahr war das Staraufgebot groß. Asmahan El Zein ist es gelungen, viele nationale und internationale Tribalstars aus dem europäischen Ausland und auch den USA und Kanada zu präsentieren. Wir sahen: Sashi, Tempest, Fayzah und Martha aus den USA, Martina Crowe aus Kanada, Tree Russell aus Großbritannien, Les Soeurs Tribales aus Italien, Dud Muurmand und Linda Thorsager aus Dänemark und Schemzedah aus Österreich. Von den deutschen Tribalstars waren dabei: Neas Tribal, Perlatentia mit Patricia und Elena, Mariam ala Rashi, Eliana, Fire, Namadeya, Shir o Shakar, Arzo, um nur einige zu nennen, es waren noch viele, viele mehr...
Aber nicht nur die Newcomer, sondern auch bekannte Tribes und Solotänzerinnen gaben sich bereits nachmittags die Ehre, obwohl sie auch am Abend auf der großen Gala-Showbühne noch ihren Auftritt hatten. Die Leistungsdichte des Rahmenprogramms war hoch. Wir bekamen richtig gute Tribal Fusion- und Fantasy-Tänzerinnen zu sehen, die auch die neuesten Trends in der Tribal-Szene präsentierten. Es gab Steampunkartiges, Vintage Tribal Style, eine phantastische Hula Hoop Reifen Performance und viele Künstlerinnen, die ihre orientalischen Tanzbewegungen mit anderen Tanzstilen mischten, wie z.B. dem zeitgenössischen Tanz, oder auch den beliebten Hip-Hop-Elementen.  Klassischen ATS gab es im Rahmenprogramm leider nicht, aber wer die Tribal-Szene beobachtet, der weiß, daß sich das im nächsten Jahr bestimmt ändern wird, denn der originale American Tribal Style ist zur Zeit wieder sehr angesagt.
Das „Tribal Café“, so hieß die Offene Bühne, wurde moderiert von Elena Sapega. Elena ist sicherlich vielen bekannt als Solotänzerin, Tanzlehrerin und nicht zuletzt als Mitglied des Tribes „perlatentia“. Mit der Moderation betrat sie absolutes Neuland, doch nach ihrer anfänglich etwas zu leisen und ein wenig schüchternen Begrüßung des Publikums, hatte sie bald den Bogen raus, wie man die Aufmerksamkeit der Zuschauer lenkt und schien sich in ihrer neuen Rolle sehr wohl zu fühlen. Gut gemacht, Elena!
Elena Sapega moderierte die Offene Bühne, das "Tribal Café"
Auch viele Tribal-Neulinge, die sich in der Szene noch keinen Namen machen konnten, nutzen ihre Chance, sich auf den Brettern der Offenen Bühne im nachmittäglichen Rahmenprogramm ihre ersten Lorbeeren zu verdienen.
Es gab auch eine Modenschau  in diesem Jahr, die „Jasmina´s Tribal Fantasy Fashion Show“. Im Rahmen des Nachmittagsprogramms präsentierte uns Jasmina Peters ihre Modeschöpfungen und ließ ihre wunderschönen Tribal- und Phantasie-Kostüme von Tänzerinnen vorführen, die eigens zur passenden Musik jeweils eine kleine 1-minütige Choreografie tanzten.
Einige von Jasmina Peters' schönsten Kostümen gibt es seit Kurzem käuflich zu erwerben im Online-Shop von Susanne Hilse unter
www.bellydance-dreams.de
Selbstverständlich gab es auch einen Verkaufsbasar. Die bunten verlockenden Stände verteilten sich im gesamten Haus der Jugend, denn der Basar war in diesem Jahr doppelt so groß wie im letzten und ließ keine Tribal-Begehrlichkeiten unerfüllt. Es gab Tribal-Schmuck, Tribal-Kostüme, Trainingsbekleidung, CDs und DVDs, hübschen Haarschmuck, Henna Malerei, Tribal-Malerei, und für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt.

Auch die zahlreichen und vielfältigen Workshops fanden großes Interesse.  Im nahegelegenen Jugendstilgebäude des „Turnklubb Hannover“ tummelten sich eifrig die Lernwilligen und ihre Meister.

In Hannovers "Turn-Klubb" fanden die Workshops statt
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