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Showberichte
Fotos & Layout: Konstanze Winkler
Größer, schöner, bunter - vom Zirkuszelt zur großen Welt
das 3. Internationale
in Hannover
Ein Bericht von Konstanze Winkler
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Das Rahmenprogramm im Tribal Café

Ach, es waren ja so viele tolle Tänzerinnen auf der nachmittäglichen Offenen Bühne anzuschauen! Weil die Nennung aller Künstlerinnen aber hier den Rahmen sprengen würde, seien nur einige der durchweg schönen Darbietungen genannt.
Ein neues Talent am Tribal-Himmel ist die Offenbacherin Mareike. Mit ihrer Mischung aus Zeitgenössischem Tanz, OT und Tribal Elementen brachte auch sie eine neue tänzerische Facette zum Strahlen. Mit schönen Layerings, grazilen Posen und einer tollen Ausstrahlung begeisterte sie das Publikum zu Britney Spears‘ „Toxic“.
Von Tagiemana sahen wir eine theatralisch-düstere Gothic Schleier-Performance. Zum gruseligen „Cobolt House“ von Rya spielte sie sehr sanft und fast wie in Zeitlupe mit ihrem Schleier, und es erschien wie ein Wunder, daß dieser nicht in sich zusammenfiel. Eine sehr gekonnte und faszinierende Darbietung.
Die Mädels vom Tribe Sondesh, allesamt Schülerinnen von Elena Sapega, stellten an ihre „Tanzmama“ hohe Anforderungen: Sie wollen eine Choreografie zur Musik von Björk („Army of me“)! Das Ergebnis konnte sich sehen lassen:  Eine futuristische Choreo mit modernen Tanz- Kombinationen und spannenden Formationselementen im Zombie-Stil. Toll!
Von Sayonara gab es einen Doppelstocktanz zu Mittelaltermusik der Gruppe Schandmaul. Sehr schwungvoll und lebendig begeisterte Sayonara mit ihrer gekonnten Performance das Publikum, und garnierte ihr mitreißendes Stöckeschwingen auch noch mit phantastischen Drehungen.
Mareike
Tribe Sondesh
Tagiemana
Eine richtig tolle Fusion-Tänzerin ist auch Sarina. Ihre Performance mit Pops und Locks und ganz präziser Layeringtechnik war überaus schön anzuschauen. Sarina ist sehr, sehr gelenkig, und vollführte einen tiefsten Backbend, den muß man gesehen haben! Sie spielte keß mit dem Publikum,  und ihre Choreografie war wunderbar auf ihre Musikauswahl abgestimmt.
Larva tanzte einen Vintage Gothic Fusion mit Herrenhut im Vaudeville Stil.  Frech und auch ein bißchen sexy präsentierte sie ihre unterhaltsame Darbietung und kürte das Ganze, indem sie den Dandy-Hut keck in ihre Performance mit einbezog.
Larva
Sarina
Sayonara
Ein unglaubliches Talent ist die erst 14-jährige Samira Saabet, die uns einen Gothic Fusion schenkte. Ihre bereits jetzt schon sehr erwachsen wirkende,  ausgefeilte Tanztechnik paart sich mit einer selbstbewußten Bühnenpräsenz und ausdrucksvollen Blicken. Biegsam wie eine junge Weide im Frühling sorgte sie für anerkennendes Raunen im Publikum mit ihrem tiefen Backbend. Auf diese junge Dame darf man weiterhin gespannt sein.
Svenja Balint und Tatjana Reichert sind das Duo Kamikatze. Die beiden jungen Damen tanzten ein schönes Balkan-Fusion-Duett, das sich durch nahezu perfekte Synchronität auszeichnete.
Alice Woolston  ist erst 16 Jahre jung und mit Sicherheit eine Tänzerin, deren weitere Entwicklung zu beobachten sich lohnt. Wir sahen von ihr einen sinnlich düsteren Gothic Fusion mit viel Ausdruck und toller Bühnenpräsenz. Ihr Tanz zu Beats Antiques  „Lantern“ bestach durch sauberes Layering, und ihre geschmeidigen und anmutigen Hände und Arme schienen wie durch Honig zu gleiten.
Imme-Kathrin vom Tribe perlatentia verzauberte mit einem geheimnisvollen orientalischen Tanz zu Dulcimer Klängen von Maduro. Zart tanzte sie uns, der Realität ganz entrückt, ein  mystisches Elfen-Märchen  mit weichen, fließenden Bewegungen.
Noch einmal 
sahen wir Alice Woolston, dieses Mal gemeinsam mit ihrer Tanzpartnerin Leah Braband und einer tollen Hula Hoop Performance. Zum düsteren Lied
„ I want my innocence back“  ließen die beiden jungen Tänzerinnen die großen Reifen um sich kreisen und begeisterten damit das Publikum.
Patricia Zarnovican ließ mit ihrer Darbietung den Atem des Publikums stocken. Mit unglaublich präziser Technik  und viel Ausdruck betanzte sie einen dramatischen Gothic Walzer und betrat für sich tänzerisch-emotionales Neuland: Mit verzehrenden, fast dem Wahnsinn nahen Gesten,  präsentierte sie uns eine gefühlsstarke Mischung aus modernen Tanzelementen und Tribal Fusion.
Imme-Kathrin
Duo Kamikatze
Samira Saabet
Leah Braband und Alice Woolston
Patricia
Alice Woolston