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Photos © Konstanze Winkler
perlatentia (D)
Die Samstagabend-Gala

Auch am zweiten Showabend der World of Orient erwartet uns ein großes und buntes Aufgebot nationaler und internationaler europäischer Superstars.

Die Show eröffnen die Oriental Divas aus der Schweiz.
Sie tanzen zu einer orientalisch angehauchten „kleinen Nachtmusik“ von Mozart. Und was paßt hübscher, als diesen melodischen Klassiker mit Schleiertanz und Isis-Flügeln darzubieten. Ein geglücktes Experiment. Wir sehen die Oriental Divas im Verlauf des Abends mit einer weiteren hübschen Darbietung, einer fröhlichen orientalischen Dabke.

Das Ensemble Stella Zahir aus Griechenland, hier vertreten durch zwei Tänzerinnen und einen Tänzer,  servieren uns einen griechischen Volkstanz, einem Zeibekiko, bei dem der Tänzer im Mittelpunkt steht und die Musik auf sehr männliche Art interpretiert. Die beiden Tänzerinnen begleiten ihn im Hintergrund mit schwingenden Federfächern. Beim zweiten Auftritt des griechischen Ensembles wird es etwas orientalischer, obwohl der griechische Folklore-Einschlag ihres Tüchertanzes nicht zu verleugnen ist. Die Chefin des Ensembles, die temperamen- tvolle Stella Zahir, tanzt an diesem Abend auch ein Solo und bringt den Saal mit einem sexy-frechen Shaabi zum Kochen.
Aisa Lafour aus den Niederlanden, bekannt als
„Bellydancer of the World 2008“ und Veranstalterin eines der größten holländischen Tanzfestivals „Orientalicious“, schenkt uns einen feurigen Raks Sharki mit Schleier-Entrée, geht es doch in ihrem Musikstück um eine leidenschaftliche Liebesaffaire, die es zu interpretieren gilt.
Yasmina aus Irland tanzt zu einem modern aufgearbeiteten Billie Holiday Medley ein Tribal Fusion Solo mit vielen Pops, Locks und Shimmies. Kurz danach sehen wir ihre Freundin und Tanzpartnerin Lorraine, ebenfalls aus Irland, mit einem Raks Sharki, den sie  temperamentvoll darbietet. Gemeinsam sehen wir Yasmina und Lorraine noch einmal gegen Ende der Show ein Tribal Fusion Duett tanzen.
Drei Tänzerinnen des Ensembles Amarin von Aisa Lafour aus den Niederlanden präsentieren einen Mix aus Hip Hop, Flamenco, Latino und Oriental zu „Pure Love“. Später sehen wir dann das komplette Ensemble mit einer modernen und abwechslungsreichen Raks Sharki Choreographie.

Die jomdance-company steht unter der Leitung von Said El Amir. Die fünf Tänzerinnen präsentieren einen elegant choreographierten klassisch-orientalischen Tanz in Formation.

Said El Amir selbst sehen wir mit einem sehr persönlichen Tanz „So bin ich, und ich kann kein anderer sein“, der sein Innerstes repräsentiert. Wir erleben ihn mit einem für ihn typischen Tanzmix aus Zeitgenössischem und Orientalischem. Sein zweiter Beitrag dieses Abends ist ein klassisch orientalischer Tanz zu einem Lied von Oum Khalthoum.

Perlatentia zeigen wieder allen, worauf es beim Tribaln wirklich ankommt, nämlich
auf das Zusammenspiel der Gruppe, egal ob der Tanz improvisiert oder choreographiert ist.
Nur wenn die Tänzerinnen
sich aufeinander einlassen
und wie ein Vogelschwarm zusammenschließen, kann Harmonie, Synchronizität
und ausdrucksstarke Bühnen-präsenz entstehen, wie in diesem Fall bei Perlatentia
mit ihrem schmissigen Balkanstück.
Aziza Abdul Ridha ist in ihrer Heimat ein Star. Sie besitzt ein eigenes Tanzstudio in Turin und ist die Veranstalterin des Festivals „Sterne des Orients - Stella D‘Oriente“. Die Italienerin tanzt einen charmanten Burlesque-Raks Sharki mit Spitzen-Schirmchen und Glitter-Flitter, anschließend sehen wir noch einen klassischen OT von ihr. Wer so schöne isolierte Shimmies tanzen kann wie Aziza, für den ist ein getanztes Trommelsolo freudige Pflicht! Und dieses sehen wir dann auch bei ihrem zweiten Auftritt.

Suraiya aus Polen ist keine Unbekannte in Europa, sie besitzt eine eigene Tanz-Akademie in ihrer Heimat, ist als Jurorin bei internationalen Wettbewerben bekannt, und sie agiert ebenfalls als Art-Director zweier internationaler OT- Festivals. Gemeinsam mit ihrem Partner Mansour Ibrahim aus Ägypten präsentiert sie einen temperamentvollen Tabla Cocktail, mit dem die tanztechnisch sehr versierte Suraiya das Publikum zu begeistern weiß. In Ihrem zweiten Beitrag sehen wir sie mit einem sinnlich getanzten, klassischen Raks Sharki.

Ein schönes World of Orient-Wochenende ist zu Ende gegangen, an dem Asmahan el Zein wieder einmal gezeigt hat, was man alles aus einem Thema machen kann. Wir sind gespannt auf nächstes Jahr…
Oriental Divas (Schweiz)
Aisa Lafour (Niederlande)
Ensemble Stella Zahir (Griechenland)
Stella Zahir (Griechenland)
Yasmina (Irland)
Lorraine (Irland)
Ensemble Amarin (Niederlande)
jomdance-company (D)
Said El Amir (D)
perlatentia (D)
Aziza Abdul Ridha (Italien)
Suraiya und Mansour (Polen)

ES LEUCHTEN DIE STERNE AM FIRMAMENT...

Die "European Oriental Superstars" am Tanzhimmel der World of Orient

von Konstanze Winkler