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Photos © Konstanze Winkler
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Jubiläumsgala "ORIENTAL STARS ON STAGE", 1. März 2014
Einiges zu tun bekommen unsere Augen und die Aufmerksamkeit bei Shalymar & Serkan (Türkei) und ihner rasanten, erotisch angehauchten Latin Oriental Fusion.

Der Beiname des folgenden Tänzers lautet „Mister Bellyflutter“. Es handelt sich dabei um Antonio Rodriguez (Brasilien/Deutschland) der einen Baladi mit Leichtigkeit im Tanz und klaren Akzenten und ein beeindruckendes Trommelsolo zum Besten gibt. Daß er nicht nur ein hervorragender Solist ist, beweist Antonio Rodriguez etwas später mit seiner Tanzpartnerin Cleopatra (Russland/Deutschland) und einem Duo, dessen hervorstechende Qualität neben der tänzerischen Qualität die spürbare Verbindung zwischen den Tanzpartnern ist!

Das Folklore-Gespann Ann Marie & Pharaon (England/Ägypten) präsentiert, wie bereits am Freitag, zwei hervorragende Tänze, von denen besonders die Darbietung mit der Tanura hervorzuheben ist: Zwei Tanuratänzer in fast völliger Synchronität zu sehen, ist ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Als gegen Ende der Darbietung die Drehröcke auch noch zu leuchten beginnen, ist das Publikum nicht mehr zu halten und fordert eine Zugabe!  - Eine bühnenwirksam umgesetzte Fusion aus orientalischem Tanz und Flamenco präsentiert die Isis-Award-Gewinnerin Varda (Polen) mit einem strahlenden Lächeln und ansprechender Musik.

Salwa´s Troop (Belgien) präsentiert sich zweimal hervorragend in völlig unterschiedlicher Art und Weise: Einmal klassisch orientalisch und einmal mit einer Mischung aus Stilen, gespickt mit Accessoires und Humor. - Große Einblicke gewährt Cleopatra in ihrem Solo nicht nur in ihr hervorragendes Tanzkönnen, das von großer Expressivität geprägt ist, sondern auch mit ihrem Kostüm, das leider den Blick des Betrachters vom Tanz ablenkt.

Azad Kaan (Türkei/Deutschland) löst das Versprechen des Programmablaufes „klassisch oriental á la Azad“ in bewährter Bühnenpräsenz, Tanz vom Feinsten in allen Geschwindigkeiten und garniert mit ein wenig Dramatik, ein.

Anschließend schwebt eine Göttin auf die Bühne und verzaubert das Publikum. Shahrazad (Holland/Deutschland) verkörpert die Mondgöttin, die mit ihren riesigen Wolkenflügeln eine unendliche Flut an Liebe von der Bühne in den Zuschauerraum strömen läßt. Das Ergebnis ist ein zu Tränen gerührtes Publikum, das verschämt nach dem Taschentuch sucht und dem die folgende Pause Gelegenheit gibt den Genuß dieser eindrucksvollen Aufführung noch ein wenig zu verlängern.

Nach dieser ersten Pause stürmen zwölf Tänzerinnen die Bühne und sorgen mit Leichtigkeit und Fröhlichkeit für den Einstieg in den zweiten Showteil: El Helwat unter der Leitung von Djamila. - Vollkommene Harmonie von Musik, Tanz, Ausdruck und Kostüm ist bei Grazia Manetti (Italien) zu bewundern: Bühnenpräsenz, höchste körperliche Beweglichkeit gepaart mit Stil bei einer Modern Tribal Fusion Darbietung.

Einen Hagalla präsentiert die Gruppe Scheherazade (Polen). Hatte Shahrazad im ersten Teil bereits die Mondgöttin dargestellt, so verwandelt sich diese einzigartige Künstlerin jetzt in die Sonnengöttin, deren Kleid den Eindruck vermittelt als sei die Tänzerin der Mittelpunkt der Korona der Drehröcke. Strahlend, gebend und nehmend wie die Sonne verschenken sich dieser Tanz und diese Tänzerin an das Publikum. - Ein weiteres Synonym für Extravaganz sollte in den Duden aufgenommen werden: Cihangir (Türkei/Deutschland)!

Klarheit in Bewegung und Choreographie finden sich im Tribal Fusion Solo von Patricia Zarnovican. - Den Tanz mit dem Schleier präsentiert Saida (Polen), herrlich zu bestaunen, in wundervoller weicher und weiblicher Weise.

Saptak ist der Titel der indisch inspirierten und mystisch wirkenden Tribal Fusion Choreographie von Salomons Töchtern

„Kaiser“ Guo Wei (China) nimmt vor dem Finale Anleihen bei der Peking Oper auf und spielt gekonnt mit dem Publikum. Guo Wei versteht es wie kaum ein anderer, Kontakt zum Publikum aufzunehmen. Seine Tänze sind immer „kleine Opern“.

Traditionsgemäß beschließen Asmahan & Friends den Gala-Abend. Alexandra, Anyana, Djihara Naharina, Fire, Gauhara, Sabina Zaida und Sibel Nefa als „Friends“ treten erneut den Beweis an daß es „miteinander“ einfach besser läuft!!
Farbenfroh und fröhlich ist der Auftakt der samstäglichen Jubiläumsgala der World of Orient 2014 mit Salomons Töchtern, die mit “Marjanni, Marjanni” gute Laune verbreiten. - Salwa (Belgien) fesselt danach mit der modernen und dramatischen Interpretation eines Pophits.
Grafische Gestaltung/WebDesign: Konstanze Winkler
Ann-Marie & Pharaon - Doppel-Tanoura
Homepage: www.world-of-orient.de
ORIENTAL STARS ON STAGE - Die Samstag-Gala

Zum 15. Mal,
die
World of Orient
Hannover, 28.2. - 2.3. 2014
Showbericht von Sylvia Sophia Assmann
Vorwort: Marcel Bieger